4 interessante Dinge zur Pflege-IT auf der conhIT 2016

Die conhIT 2016 ist vorüber und wir waren mit NursIT das erste Mal dabei. Und obwohl wir schon zuvor auf der Medica und Arabhealth ausstellten, war die conhIT deutlich „intensiver“. Von 11:00 – 17:00 Uhr waren wir quasi im Dauergespräch mit Interessenten, Kunden und Kooperationspartnern. Dabei sind uns einige erfreuliche Dinge in Bezug auf die Pflege-IT aufgefallen, die wir hier kurz skizzieren möchten.

1. Pflege-IT gewinnt an Interesse und Bedeutung

Auf der conhIT besuchten uns viele Interessenten, die sich gezielt über Software für Pflegefachleute informieren wollten. Von Studenten, die als Praxisaufgabe nach innovativer Pflegesoftware recherchieren sollten bis hin zu Kliniken, die die Relevanz von IT für die Unterstützung der Pflege erkannt haben.

Spannend empfand ich dazu unsere kleine Twitter-Umfrage und die entsprechenden Antworten.
76% der Befragten glauben, dass Pflege-IT auch wirklich die Pflege unterstützten kann.

2. Prävention und Software

Risikomanagement ist auch in der Pflege ein stark in der Bedeutung gestiegenes Thema. Schließlich muss trotz zunehmender Komplexität, Fachkräftemangel und ändernder Demografie die Patientensicherheit gewährleistet werden. Daher haben auch viele Besucher unseren Stand wegen der roten Socken und unserem A.E.R.A-Konzept angesteuert. Sehr häufig wurde daher die Frage gestellt, was denn Socken und Software mit Sturz-Prävention zu tun hat (Die Antwort finden Sie auf unserer Website ;-). Das Paket kam so gut an, dass erste Projekte mit Kliniken bereits auf der Messe vereinbart wurden.

3. Pflegesoftware ist nicht gleich Pflegesoftware

Auf der conhIT 2016 waren wir natürlich nicht die einzigen Hersteller von Pflegesoftware. Neben Software für die häusliche Pflege und die Altenpflege, sind wir eine der wenigen Anbieter von Expertensoftware für die klinische Anwendung. Und auch dort gibt es Unterschiede. Häufig hören wir in den Kliniken: „Wir haben doch Pflege im KIS abgebildet und sind sehr zufrieden damit!“. Doch meist ist nur die IT-Abteilung damit zufrieden ;-).
Denn zu oft werden aus den 10 – 20 papier-basierten Formularen, Scores und Berichten lediglich 10 – 20 digitale Formulare. Wir haben tatsächlich schon eine Pflegeplanung in einem führenden KIS mit über 40! Register-Tabs gesehen.
Da haben wir einen anderen Ansatz :
Wir möchten, dass die Pflege so wenig wie nötig dokumentiert und die Software so viel wie technisch möglich davon übernimmt.


Daher finden Sie bei uns nur wenige Formulare und viele Automatismen, bei höherer Dokumentationsqualität. Zudem binden wir in aktuellen Projekten zunehmend intelligente Pflegeartikel (z.B. intelligente Pflegematratze) in die digitale Dokumentation ein.
Dazu basieren viele Expertensysteme auf eigenentwickelte, evidente Pflegefachsprachen und erhöhen damit natürlich den Preis und den Schulungsaufwand eines solchen Systems. Wir nutzen auch eine Pflegeklassifikation im Hintergrund unserer Software. Allerdings setzen wir auf einen freies, public-domain System aus den USA, welches stetig von einer riesigen Community weiterentwickelt wird und dazu eben kostenfrei ist.


4. Durch Kooperation zu neuen, innovativen Lösungen

Die letzten Messen, so auch wieder die conhIT brachte uns mit interessanten, anderen Ausstellern zusammen. Und so entstanden auch dieses Mal wieder Ideen für Projekte, in denen die Kombinationen von Fremdlösungen mit unserer Software zu ganz neuen, innovativen Produkten führen.

Ein Beispiel für eine solche Kooperation ist zum Beispiel die XotoCam von Xotonicsmed, die zur conhIT 2016 gelauncht wurde. Wir bieten gemeinsam mit diesem innovativen Kamera-Hersteller eine All-in-One-Wunddokumentationslösung an. CareIT Pro läuft als Software auf den XotoCams und ermöglicht so eine direkte Wund- und Fotodokumentation durchzuführen und Arbeitslisten des Wundmanagers zu bearbeiten.
Über die weiteren Projekte die „geboren“ wurden, werden wir sicher in Kürze berichten.

Deshalb unser Motto:
Kooperation statt Isolation bringt dem Kunden echten Mehrwert„.

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Heiko Mania

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