Apple stellt in kürze Gesundheitsakte mit FHIR bereit und NursIT liefert Pflegeinformationen

Quelle: Apple

Ganz nebenbei gibt Apple vor wenigen Tagen bekannt, dass sie mit dem neuen Update iOS 11.3 im Frühjahr auch eine elektronische Gesundheitsakte bereitstellen werden. Zunächst erst in den USA und später auch bei uns in Deutschland. Die eigentliche Sensation ist dabei, dass der Technologieriese dabei auf die neue, moderne FHIR-Schnittstelle setzt. Dabei wird unsere Pflege-Expertensoftware sofort „plug&play“ nutzbar, um beispielsweise pflege-relevante Informationen aus CareIT Pro dem Patienten auf seinem iPhone bereitzustellen. Aber auch umgedreht kann der Patient von sich bereits erfasste Daten der Pflege-Expertensoftware zur Verfügung stellen, die dann so automatisch in die Anamnese und das Assessment einfließen. Zudem kann der Patient auch schon vor einem stationären Aufenthalt bequem Fragebögen ausfüllen, dessen Inhalte dann automatisch über das NursIT-FHIR-Repository den klinischen Informationssystemen zur Verfügung gestellt werden. Eine solche Verbindung mit dem Patienten optimiert viele Prozesse in der Gesundheitsversorgung und erhöht zudem die Patientensicherheit. So kann sich das Pflegepersonal mit den übermittelten Daten schon vor dem stationären Aufenthalt optimal organisatorisch und Hilfsmittel-technisch auf den neuen Patienten und seine Einschränkungen einstellen und im Entlassungsmanagement mit CareIT Pro ein automatisches Followup nach dem Aufenthalt durchführen. Aber auch Informationen der pflegerischen Beratung lassen sich so unterstützend bereitstellen.

Da CareIT Pro als einer von wenigen Gesundheitssoftwaresystemen von vornherein auf FHIR-Basis entwickelt wurde, können beide Systeme einfach vom Patienten verbunden werden. Über eine verschlüsselte Verbindung werden die Daten dann ausgetauscht. Der Patient kann somit selbst die Regie übernehmen und diese Daten den Softwaresystemen und Gesundheitseinrichtungen seiner Wahl bereitstellen.
Somit bekommen die Patienten eine nicht zu unterschätzende Möglichkeit, die Interoperabilität im Gesundheitswesen zu pushen und selbstbestimmt Einfluss darauf zu nehmen.

Auch wenn sich die deutschen KIS-Hersteller nur zögerlich in Richtung FHIR bewegen, können die Kliniken schon heute mittels des NursIT-FHIR-Repository davon profitieren. Lesen Sie dazu auch den Beitrag „Das Feuer (FHIR) für vernetzte Innovationen im Gesundheitswesen entfachen – Schnittstellen einfach einfach machen“.

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Heiko Mania

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