Die Öllampe war auch mal ein smartes Pflegehilfsmittel

Es war die Begründerin der modernen Krankenpflege, die auch als „the Lady with the Lamp“ bezeichnet wurde. Florence Nightingale konzentrierte sie sich im 19 Jahrhundert erstmalig darauf, pflegerisch-medizinische Daten zu sammeln, diese aufzubereiten und zu analysieren, um dann daraus Schlüsse abzuleiten. Und ist somit auch die Mutter der Pflegeinformationssysteme. Schnell wurde der Wert ihrer Arbeit erkannt und in die Pflegepraxis und vor allem die Pflegeausbildung übernommen.

Man könnte meinen, dass die Zeit in manchen Dingen stehen geblieben ist. Denn die Sammlung und Dokumentation von Daten in der Pflege erfolgt heute, in den überwiegenden Gesundheitseinrichtungen, nach wie vor auf Papier. Diese dann aufzubereiten und zu analysieren ist sehr schwierig. Und so werden auch sicher Chancen auf neue pflegerische Erkenntnisse und deren Einfluss auf eine moderne Pflege vertan. Dabei sind es auch gerade die Auszubildenden, die neue Erkenntnisse und Praktiken in den Pflegealltag bringen sollen. Technische Assistenzsysteme, Roboter, Expertensysteme, Sensoren oder smarte Pflegehilfsmittel können den Pflegealltag erleichtern und die Versorgung sicherer machen. Dennoch fehlen sehr oft die Unterrichtsinhalte zu den smarten Pflegetechnologien. Und gerade hier werden Kernkompetenzen für die werdenden Pflegefachkräfte und deren zukünftigen Herausforderungen entwickelt.

Wie soll bitte ein Beruf attraktiver werden, wenn einige der notwendigen Kompetenzen in der Ausbildung nicht vermittelt werden?

Hier ist es absolut wichtig bei der Aus- und Weiterbildung anzusetzen!

Und dies betrifft keinesfalls nur die Auszubildenden. Denn auch das Pflegemanagement und die Pflegepädagogen können nur Pflegeinformatik-Kompetenzen fordern und fördern, wenn sie selbst diese besitzen. Die Hochschule Osnabrück hat in dem Verbundprojekt „KeGMI“ untersucht, welche eHealth-Kompetenzen die Pflegefachkräfte in unterschiedlichen Einsatzfelder benötigen und hat darauf basierend Empfehlungen für Aus- und Weiterbildungsinhalte entwickelt. Und dennoch finden sich heute kaum Angebote zu diesem Themenfeld.

Als CareTech-Unternehmen bietet das NursIT Institute hier schon seit Jahren ein Aus- und Weiterbildungsangebot an. Neben den eigenen Veranstaltungen, sind die Pflege-IT-Experten von NursIT, auch als Dozenten in Aus- und Weiterbildungsakademien aktiv. In unterschiedlichen Seminarangeboten für Pflegemanager, Pflegepädagogen, Pflegefachkräfte und Auszubildende vermitteln die Experten praxisnah und zielgruppengerecht die wesentlichen Pflegetechnologie-Kernkompetenzen. So lernen die Kollegen neben grundlegenden Fakten auch aktuelle Trends und Gefahren kennen, sowie die Fähigkeit den Technologie-Einsatz in ihren Arbeitsbereichen besser zu bewerten. Dadurch werden die Pflegefachleute fit für die kommende Digitalisierung und objektiver dem Nutzen solcher Pflegetechnologie gegenüber.

Wie sind Ihre Erfahrungen? Welche Angebote der Pflegeinformatik-Fortbildungen kennen Sie noch? Schreiben Sie uns einfach einen Kommentar.

Und sollten Sie in ihrem Weiterbildungsbereich ein solches Angebot aufnehmen wollen, unterstützen wir sie gern mit unseren erfahrenen Pflegetechnologie-Dozenten.

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Heiko Mania

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