Digitaler Pflegeprozess und Personaleinsatz-Programme (PEP) = das perfekte Duo zur Entlastung der Pflegefachkräfte

Tausende Pflegefachkräfte fehlen schon heute in Deutschland und dies erschwert natürlich erheblich die Personaleinsatzplanung. Das ist allerding nicht nur für die Sicherung der Pflegeprozessqualität und die Wirtschaftlichkeit der Einrichtungen sehr bedeutend. Eine effiziente Personalplanung ist zudem entscheidend für die Mitarbeiterzufriedenheit und damit letztlich für die Fachkräftesicherung.

Der Begriff der effizienten Einsatzplanung war in der Vergangenheit sicher eher mit dem Besetzen aller offenen Dienste ohne Rücksicht auf individuellen Ressourcen verbunden. Damit wurden die Performer nicht selten an Belastungsgrenzen gebracht.

Was es jedoch wirklich braucht, ist eine intelligente Personaleinsatzplanung auf Basis der realen und geplanten Pflegeaufwände einzelner Stationen. Und dies sowohl auf retrospektiver, sowie auf prädiktiver Datengrundlage. Denn somit lässt sich mittels historischer Pflegeaufwandsdaten ein basaler Bedarf an Personal pro Schicht einzelner Stationen genau ermitteln. Diese führen, ergänzt mit dem Pflege-Assessment der geplanten Aufnahmen und statistischer Algorithmen, zu einem verlässlichen, prädiktiven Planungsmodell.

Dies ist keine Fiktion:  CareIT Pro, die Pflege-Expertensoftware des NursIT Institute, kann in Verbindung mit Personaleinsatzplanung-Programmen (PEP) genau solch eine Prozessunterstützung bieten. Dabei liefert die Pflegesoftware nicht nur die Pflegeaufwände historischer, geplanter und aktueller Patienten an die PEP. Bei qualifikationsgemischten Teams kann das System auch den Bedarf der jeweiligen Qualifikationen in die Planung einfließen lassen und erlaubt so mit dem richtigen Skill- und Grade-Mix die Pflegetätigkeiten entsprechend der Kompetenz zu erledigen. Damit hat dann aber auch das „alle machen alles“ ein Ende und die Pflegefachkräfte können sich effizienter ihren jeweiligen Kernaufgaben widmen.

Natürlich unterstützt eine solche Kombination von Pflegesoftware und Dienstplan-Software auch die Engpass- und Ausfall-Planung. Entsprechend des Umsetzungsgrades der untertägigen Pflegemaßnahmen, der pflegerischen Belastung und der dafür notwendigen Qualifikationen kann ein Personalplanungssystem automatisch, absehbare Ressourcen-Engpässe erkennen, sowie darstellen und eine intelligente Um- bzw. Ausfallplanung unterstützen.

Fazit: Ein digitaler Pflegeprozess mittels Pflege-Expertensoftware in Verbindung mit Personaleinsatzplanung-Programmen (PEP) eröffnen echte Potentiale, um Belastungsspitzen der Pflegefachkräfte deutlich zu glätten und eine hohe Pflegeprozessqualität zu sichern. Auch das ist Pflege 4.0 .

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Heiko Mania

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