Softline und NursIT Institute entwickeln die intelligente Matratze

NINewsWas kann entstehen, wenn eine Firma für Klinikbett-Matratzen und eine Firma für Pflege-Expertensoftware einige Tage nebeneinander auf einer Messe in Dubai stehen?
In unserem Falle eine Kooperation und ein hoch interessantes Projekt. Denn gemeinsam mit der Firma Softline Schaum hat das NursIT Institute eine Projektskizze beim eHealth-Wettbewerb Brandenburg eingereicht.
Beide Firmen werden eine intelligente, sensoren-basierte Matratze entwickeln.

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Heiko Mania

Comments ( 2 )

  • Sven

    Hallo zusammen
    Zuerst einmal dachte ich, gute Idee…
    Was aber, wenn Klinken (dort ist das Geld knapp) nicht in solche Instrumente investieren. Man liefert Datenerfassungsmöglichkeiten und spielt den Karnkenkassen in die Hände, welche dann zur Abrechnungsgrundlage machen, dass zeitnah Lagerungsänderungen durchgeführt werden. Klar ist, das das den rechtlichen Anforderungen entspricht und diese auch umgesetzt werden müssen.
    Was aber, wenn die Pflegekraft durch Zwischenfälle und Ausfälle die Lagerungsänderung nicht im geplanten Rhythmus durchführt? Hier wäre ein Organisationsverschulden dokumentiert, welche unkommentiert in der Patientenakte landet. In dieser darf nämlich nicht erwähnt werden, dass durch personelle Engpässe die Lagerung erst verspätet durchgeführt wurde.
    Also erhöhen wir den Dokumentationsaufwand für solche Zwischenfälle. Und wer von Euch weiß nicht, dass man manchmal nicht einmal die Zeit findet, eine Überlastunganzeige zu verfassen…
    Letztlich halte ich das Projekt für eine interessante Geschichte aus technischer Sicht.Bin aber sicher dass wir auch noch einmal über mögliche Folgen debattieren sollten.

    • Hyco

      Hallo Sven,

      da hast Du mehrere Aspekte aufgeworfen.
      Diese Matratze soll kaum teurer werden, als herkömmliche Matratzen. Dadurch lohnt die Investition und auch der Einsatz auf „ältere Betten“.
      Ich sehr hier zu erst einmal den Patienten und seine Einschränkungen. Diese können mit der Matratze überwacht und die Interventionen getriggert werden. Wenn eine Intervention nicht rechtzeitig durchgeführt werden konnte, stellt sich die Frage ob es nicht doch begründbar ist (z.B. bei einem Zwischenfall). Zudem priorisiert und erinnert die Software an Tasks und dort kann auch begründet werden, wenn es zu Abweichungen kam. Und letztendlich bekommt die Pflege damit auch objektive Daten (Abweichungen + Begründung), auf deren Basis eine mögliche Überlastung debattiert werden kann.

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