Technologie-Beratung: Ein digitales Formular macht noch keine digitale Pflegedokumentation

„Unsere Pflegekräfte dokumentieren schon digital. Wir haben doch ein KIS!“
„Unsere Pflege dokumentiert auf Papier. Das kann sie gut und hält sie nicht unnötig auf.“

Es ist schon spannend mit welchen Argumenten wir manchmal konfrontiert werden, wenn wir mit Nicht-Pflegefachkräften über digitale Pflegedokumentation sprechen. Oft denken diese, dass das Ausfüllen eines digitalen Formulars im KIS schon die Pflegedokumentation darstellt. Und damit vergeben sie riesige Chancen, die Pflegefachkräfte optimal zu unterstützen, viel Aufwand und Zeit zu sparen und zusätzliche Erlöse automatisch zu generieren.

Zahnärzte wählen nicht das Dialysegerät aus. Warum gilt dies nicht auch für die Pflege?

Und die Pflegefachkräfte? Dort fehlt es häufig auch an pflege-technologischer Kompetenz und Erfahrung. Und so wird die Entscheidung häufig der IT-Abteilung oder dem Kaufmann überlassen. Das bedeutet jedoch, dass fachfremde Personen ohne tiefe Prozesskenntnisse die Werkzeuge für die Pflegefachkräfte auswählen. Und aus gut gemeint wird dann schnell nicht gut gemacht!

Um nicht einen falschen Eindruck zu vermitteln. Wir haben auch Kliniken kennengelernt, in denen kompetente IT-Pflegefachkräfte intensiv an der Auswahl und Beschaffung der Pflegetechnologien beteiligt waren. Dies erkennt man dann auch sehr häufig in der sehr pflegeprozess-nahen Umsetzung.

Mit externen Pflegeinformatikern die Kompetenz einkaufen

Im Gegensatz zu anderen Ländern sind Pflegeinformatiker in Deutschland noch rar gesät. Klar, hier wird sich mit der zunehmenden Digitalisierung des pflegerischen Arbeitsumfeldes noch sehr viel ändern.
Doch schon heute können die Gesundheitseinrichtungen die fachkundige Beratung und Projektunterstützung von Pflegeinformatikern nutzen. Denn genau diese Dienstleistungen können beispielsweise beim NursIT Institute in Anspruch genommen werden. Unsere Pflegeinformatiker mit jahrelanger Erfahrung in Pflege und klinischer IT unterstützen Gesundheitseinrichtungen:

  • bei der Analyse der Pflegeprozesse und des technologischen Bedarfs
  • bei der Analyse der vorhandenen IT-Systeme auf pflegerische Gebrauchstauglichkeit
  • bei der Optimierung der vorhandenen IT-Systeme
  • bei der Konzeption und Beschaffung der genau passenden IT-Systeme
  • im Prozess- und Projektmanagement
  • beim Erwerb von IT-Kompetenz und System-Training

Und was haben Sie davon?

Die Frage beantwortet sich fast von selbst. Wenn keine eigenen Erfahrungen und Kompetenzen in der Pflegeinformatik vorhanden sind, muss und sollte man nicht darauf verzichten. Die verschiedensten Beratungsangebote in der Pflegeinformatik bringen:

  • Entlastung der Pflegefachkräfte durch nutzbringende Technologien
  • Langfristige Investitionssicherheit
  • Effiziente, strukturierte Prozesse
  • Planbares und transparentes Vorgehen in Bezug auf Kosten und Nutzen
  • Abbildung der pflegerischen Interessen, Anforderungen und Notwendigkeiten in Prozessen, Projekten und IT-Systemen

Die Digitalisierung auch in der Pflege lässt sich nicht mehr aufhalten. Wer dies ignoriert wird von schnell überholt. Eine effiziente Unterstützung der Pflegefachkräfte wird zudem ein wichtiges Kriterium der Mitarbeiterzufriedenheit und des Fachpersonal-Recruitings. Welche Pflegefachkraft möchte nicht in einer Klinik arbeiten, in der durch strukturierte Prozesse und entlastende, nutzbringende Technologien mehr Zeit für die Arbeit am Patienten bleibt?

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Heiko Mania

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