Archives Dezember 2015

Warum die Medizin 4.0 nicht ohne Pflege 4.0 funktioniert

Von der Industrie 4.0 zur Medizin 4.0?

Eines der großen, aktuellen Themen ist die sogenannte Industrie 4.0. „Industrie 4.0 bezeichnet die Informatisierung der Fertigungstechnik und der Logistik bei der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation.“ – sagt Wikipedia dazu. Dies bedeutet nichts anderes als die Digitalisierung der Industrie mittels Kommunikation von Endgeräten untereinander. Nun könnte man annehmen, dass sich Medizin 4.0 direkt davon ableiten lässt. Aber weitgefehlt – hierzu kursieren verschiedene Definitionen. Zum Beispiel definiert Dr. Sontheimer auf seiner Seite :

„Medizin 1.0 waren die Zeiten des Selbstkostenerstattungsprinzips.

Medizin 2.0 begann mit der „Scharfschaltung“ des DRG-Systems im Jahr 2004.

Medizin 3.0 ist die qualitätsgesicherte, prozessoptimierte, patienten-in-den-Mittelpunkt-stellende Medizin, an der wir noch arbeiten.

Medizin 4.0 stellt die Behandlungsorganisation künftig auf einen digitalen Workflow.“

Heise.de beschreibt es so: „Stärker noch als der Verkehr wird sich nach Angaben des Bitkom das Gesundheitswesen wandeln, mit Telemedizin, 3D-Druck von Prothesen und Organen sowie Mikrochips im ganzen Körper, die die Funktionen der Organe überwachen. 2025 soll der Arzt vom Operationsroboter abgelöst sein.“

Kurzfassung: Durch digitale Workflows und Maschine-zu-Maschine-Kommunikation wird der Arzt zunehmend von der Technologie abgelöst.

Und was bedeutet dann Pflege 4.0?

Die „Offensive Gesund Pflegen“ hat dazu sogar ein Informationsheft zur Pflege 4.0 herausgegeben. Hier wird darunter eine „Intelligente Technik in der beruflichen Pflege“ verstanden.
Wie könnte man also die pflegerischen Entwicklungsstufen auf den Punkt bringen?

Pflege 1.0: Die Pflege nach dem klassischen Pflegeprozess und auf Basis pflegerischer Erfahrung

Pflege 2.0: Pflege unter Nutzung der akademisierten Pflegewissenschaft

Pflege 3.0: qualitätsgesicherte, prozessoptimierte und erlösrelevante Pflege

Pflege 4.0: Pflege entlang eines digitalen Workflows unter konsequenter Nutzung innovativer, smarter Technologien.

Pflege 4.0 ersetzt nicht das Pflegepersonal – im Gegenteil

Wenn in der Medizin 4.0 der Arzt teilweise durch die Technologie ersetzt wird, ist dies auch für die Pflegefachkräfte in der Pflege 4.0 zutreffend?

Ganz im Gegenteil! Eine pflegerische Versorgung wird sich nie vollständig von Technologien erledigen lassen. Allerdings wird zukünftig intelligente Technik die Pflegefachkräfte deutlich stärker unterstützen als heute. Denn Pflegefachkräfte werden zukünftig dringender gesuchte Experten für Patienten und deren Versorgungsprozesse. Und wer versorgt dann die Patienten der Medizin 4.0? Nur die Pflege 4.0 wird diese Herausforderung bewältigen können und damit das zustehende Ansehen und die passende Vergütung für ihre Expertise erhalten.

Wie der aktuelle Stand ist und der Weg zur Pflege 4.0 aussehen könnte – werde ich in den nächsten Blog-Beiträgen skizzieren.

[whatsapp url=“http://nursiti.de/warum-die-medizi…4-0-funktioniert/“ title=“Check this out!“]

NursIT Institute auf der Arab Health 2016

540x2502016 wird wieder ein spannendes Jahr für das NursIT Institute. Der Januar startet mit zwei großen Klinik-Projekten und wird mit unserer Präsentation auf der Arab Health 2016, eine Art arabische Medica, in Dubai enden. Wir sind sehr gespannt auf das Interesse der arabischen Besucher für unsere pflegerischen Lösungen. Denn schon das Interesse an europäischen Pflegekräften scheint riesig zu sein.
Die eigens für Dubai eingerichtete Website „Nursing in Dubai“ beschreibt z.B. die Anforderungen an den Traumjob für ausländische Pflegekräfte.
Und Pflege-Experten benötigen die besten Hilfsmittel. Egal wo auf der Welt Pflegefachkräfte tätig sind, wir können Sie mit unseren multilingualen Expertensystemen optimal unterstützen.
Und dies möchten wir auch auf der Arab Health 2016 zeigen.

TOP 6 : Weihnachtsgeschenke für Pflegekräfte

TOP 6 : Weihnachtsgeschenke für Pflegekräfte

Weihnachten steht vor der Tür und die Weihnachtsfeiern der einzelnen Stationen sind schon voll im Gange. Nicht von allen geliebt und dennoch weit verbreitet ist das „Wichteln“. Wir haben uns mal international nach Geschenke speziell für Schwestern und Pfleger umgeschaut. Unsere Top 6 ist aber nicht wirklich ernst gemeint 😉

Platz 1: Plüsch- Mikroben

So süß kann ein MRSA aussehen. Und ich dachte immer, nur Hygieneschwestern können Mikroben mit bloßem Auge sehen. Jetzt kann es jeder bei GiantMicrobes.com .

MRSA

Platz 2: Plüsch-Organe

Knuddeln Sie ihr Lieblingsorgan, wann immer sie es mögen. Für ca. 18 EUR können Sie ihr Wunschorgan bei Uncommongood.com bestellen.

Platz 3: Süßigkeit – Urinprobe

Etwas gewöhnungsbedürftig, aber ein Hingucker sind diese zuckersüßen „Urinproben“ für ca. 10 EUR. Kaufen kann man diese Leckerlei in den USA bei Candywarehouse.com .

Platz 4: Schwestern Clipboard

Der Übergabezettel lebt! Bisher haben wir es mit IT (noch) nicht geschafft, ihn ersetzen zu können. Mit diesem Board kann man auch Block, Stifte und den Übergabezettel in einer bequemen Box mit sich führen. Ein Geschenk für ca. 6 EUR bei Amazon.

Platz 5: Schwestern-Kniestrümpfe

Langweilige, weiße Arztsocken oder auffällige Schwestern-Kniestrümpfe. Für ca. 12 EUR bei Amazon setzen Sie Akzente.

Platz 6: Textmarker Spritzen

Ein Textmarker kann in vielen Situationen bei der Pflegedokumentation helfen. Für ca. 3 EUR bekommt man bei Amazon die passenden Textmarker in Form von Spritzen.