Archives Mai 2016

NursIT wurde für den 9. Health Media Award 2016 nominiert

HMAAuf einer außerordentlichen Sitzung hat das HMA-Festivalkomitee entschieden, dass der Wettbewerbsbeitrag „CareIT – Weniger Arbeit für die Pflegekräfte und mehr Sicherheit für die Patienten“ (Kategorie: Pflege, Demenz & Alzheimer) der NursIT Institute GmbH für den Health Media Award 2016 nominiert wird.
Bereits im neunten Jahr zeichnet der Wettbewerb kommunikative Höchstleistungen in der Gesundheitswirtschaft aus.
Wir freuen uns sehr, dass das Thema Pflege-Expertensoftware und damit die Arbeit der professionellen Pflege für den Health:Angel nominiert und zudem eine öffentliche Beachtung erfährt.

Wir sind Gewinner des Wettbewerbes „digital health for a better life“ 2016

Wir sind Gewinner des Wettbewerbes „digital health for a better life“ 2016

IMG_0713Das gemeinsame Projekt von NursIT und Softline Schaum – „WiseMat – Telematic Nursing Mattress, das intelligente, sensor-basierte Patienten-Matratzen-System – ist Gewinner des Themenfelds „Ambient Assisted Living“ beim Wettbewerb „digital health for a better life“ 2016 des Land Brandenburgs.

Die Softline Schaum GmbH & Co. KG entwickelt darin seine Spezialmatratzen (Antidekubitusmatratzen) für unterschiedlichste Anforderungen, wie beispielsweise für die Intensivpflege oder für adipöse Patienten weiter. Dafür werden die Matratzen in Kooperation mit der NursIT Institute GmbH mit neuesten Sensoren versehen.

v.l.n.r.: Tom Cudik, Michael scherf, Albrecht Gerber, Frank Uhlig, Heiko Mania, Jesaja Brinkmann, Orest Tarasiuk

v.l.n.r.: Tom Cudik, Michael scherf, Albrecht Gerber, Frank Uhlig, Heiko Mania, Jesaja Brinkmann, Orest Tarasiuk

„Die Digitalisierung der Gesundheitsversorgung und der Gesundheitswirtschaft bietet große Chancen, das Leben vieler Menschen zu erleichtern. Die Potenziale sind aber längst nicht ausgeschöpft. Mit dem technischen Fortschritt werden branchenübergreifende Kooperationen möglich, die sich früher kaum jemand vorstellen konnte. Bisher Getrenntes wird zusammen gedacht“, erklärte Albrecht Gerber, Minister für Wirtschaft und Energie, bei der Vorstellung der Preisträger.

Eine unabhängige Jury, bestehend aus anerkannten Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft wählte die fünf Gewinner aus. Geleitet wurde die Jury von  Professor Dr. Arno Elmer von der FOM Hochschule für Ökonomie und Management in Berlin. „Dieser Wettbewerb bietet verschiedenen Akteuren die Chance, innovative Lösungen für die Herausforderungen von heute und morgen erfolgreich entwickeln und vermarkten zu können. Die insgesamt 38 eingereichten Beiträge sind eine eindrucksvolle Bestätigung für das große Interesse an der Digitalisierung der Gesundheitswirtschaft“, erklärte Elmer.

Gehört die Patientenedukation zu einer professionellen Pflege?

barabasa / 123RF Lizenzfreie BilderDie Beratung von Patienten durch die Pflegefachleute ist in den letzten Jahren zu einer Art Reizthema geworden. Oft wird mit dem Verweis auf Zeitmangel der Pflege dieses Thema nur niedrig priorisiert. Faktisch sind aber die Pflegexperten oft nicht für die professionelle Beratung chronisch kranker oder selbstpflege-eingeschränkter Menschen ausgebildet.

Was versteht man unter Patientenedukation?

Patientenedukation ist ein Set geplanter Aktivitäten zur Verbesserung des Gesundheitsstatus oder Gesundheitsverhaltens eines Patienten oder beides zusammen, nicht aber ausschließlich zur Verbesserung des Wissenszustandes [1]„

Diese geplanten Aktivitäten können dabei die Information, Beratung, Moderation und Schulung von Patienten umfassen.
Patientenedukation wird von Pflegefachleuten bis dato nur ungenügend umgesetzt. Patienten werden oft ohne System und zufällig angeleitet, die Tätigkeit der Edukation wird kaum kommuniziert oder dokumentiert. Patienten erhalten somit häufig Beratung oder Schulung ohne ein strukturiertes Konzept, auch eine Evaluierung kann somit kaum erfolgen. [2]

Spannendes Ergebnis der Twitter-Umfrage

Eine kleine Umfrage von uns auf Twitter hat gezeigt, dass 91% der Pflegefachleute das Thema schon bei sich sehen. Also müssen hier sicher noch mehr Konzepte und Fortbildungen angeboten werden. Denn schließlich ist dies auch ein Teil der Professionalität der Pflegefachleute.

NursIT bietet für ausgewählte Präventionsthemen fertige Konzepte und Pakete inklusive der Schulung zurPatientenedukation an. Ein Beispiel dafür ist das A.E.R.A.-Konzept in dem sowohl Patienten und Mitarbeiter zum Thema Sturzprävention sensibilisiert werden.

 

[1] Lorig, 2001

[2] Vgl. Angelika Obmascher, Was bringt Patientedukation?, Innsbruck, 2012

Neuheit: Die erste Pflegesoftware die auf einer Kamera läuft

wundmgtVom 11.-13.05.16 findet in Bremen der internationale Wundmanagement-Kongress EWMA 2016 statt. Das NursIT Institute wird dort gemeinsam mit seinem Kooperationspartner XotonicsMed die weltweit erste Pflege-Expertensoftware vorstellen, die auf einer medizinischen Kamera (XotoCam) läuft.
Damit ist es für Wundmanager erstmals möglich, die gesamte digitale Pflegedokumentation eines Patienten (inklusive Wund- und Fotodokumentation) und eine medizinische Kamera (mit Laser-Abstandsmessung, Wundvermessung etc.) in einem Gerät am Patientenbett verfügbar zu haben. Dort können dann direkt zu einem Patienten neue Fotos gemacht, Wundverlaufsinformationen dokumentiert und die Wunden selbst vermessen werden. Eine Arbeitsliste für den Wundmanager füllt sich zudem, wenn gewünscht, automatisch aus dem Pflege-Assessment oder durch Anforderungen der Stationen bzw. Bereiche.

Die Software kann sowohl autark auf der Kamera oder als ein Teil der Pflegesoftware einer Einrichtung betrieben werden. Über vorhandene Schnittstellen ist zudem ein Austausch der Daten mit dem Krankenhaus-Informationssystem möglich.

Wenn diese Lösung für Sie interessant ist, dann besuchen Sie uns auf der EWMA 2016 oder schreiben Sie uns einfach!