Archives Februar 2017

Arab Health und moderne Pflege im Orient

Arab Health und moderne Pflege im Orient

In der vergangenen Woche waren wir das zweite Mal als Aussteller auf der Arab Health 2017 am Berlin Partner– Gemeinschaftsstand in Dubai dabei. Bei sommerlichen Temperaturen präsentierten wir hier unsere Pflege-Expertenlösung CareIT Pro. Und das Feedback aus Arabien war sehr interessant…

Die Arab Health ist die größte Messe und Konferenz für das Gesundheitswesen im Nahen Osten. Deutschland stellt dort die größte Ausstellergruppe dar. Sie wird in mitten des Herzens Dubais, im World Trade Centre, veranstaltet. Dabei entwickelt sich gerade Dubai zunehmend zu einem Weltzentrum der Medizin und des Medizintourismus. Es gibt sogar den eigenen Stadtteil „Dubai Healthcare City (DHCC)”. Die Planungen sehen dort rund 350 Kliniken, Diagnosezentren und gesundheitsbezogene Einrichtungen vor. Dazu kommen Hotels, Apartmenthäuser, Personalunterkünfte und Versorgungsbetriebe. Damit möchte Dubai zum weltweit größten „Gesundheits-Campus“ werden.
Und da hier und auch im gesamten arabischen Raum so viele Kliniken neu gebaut werden, wird auch von vorn herein auf eine modernste, digitale Ausstattung geachtet.  So zog esgerade auch diese Interessenten an unseren Stand um sich über moderne Pflege-Expertenlösungen zu informieren. Insbesondere die automatisierte, prädiktive und präskriptive Pflegedokumentation fand reges Interesse.

Aber auch das Thema „Klinik Organisationssystem (KOS)“ und die damit verbundene Bedeutung von pflegerischen Daten, war für die arabischen Messebesucher nicht nur aktuell, sondern auch höchst interessant.

Wer weiß, vielleicht können wir auf der nächsten Arbab Health 2018 schon erste Projekte im arabischem Raum vorstellen.

Übrigens hatten wir Besuch von Guido Burkhardt (Geschäftsführer der qhit), der mit uns ein Interview geführt hat…

 

Die Pflege als wichtiger Baustein der Krankenhausorganisation :: KOS Event Schweiz

Die Pflege als wichtiger Baustein der Krankenhausorganisation :: KOS Event Schweiz

IMG_2211Vorbei an Bananenpalmen, erntereifen Drachenfrüchten und grünen Papaya mussten die Teilnehmer des ersten Schweizer KOS-Events gestern gehen, um sich im „Dschungelcamp“ über die aktuellste Entwicklung im eHealth-Markt zu informieren. Die Initiative „Scheduling Healthcare“ lud Vertreter Schweizer Kliniken ins Tropenhaus Wolhusen zu diesem tropischen Update ein.

Auch das NursIT Institute gab dort sein Debüt, mit der mehrfach ausgezeichneten Pflege-Expertensoftware CareIT Pro, auf dem Schweizer Spitalmarkt.
Heiko Mania, geschäftsführender Gesellschaft, steigt mit der Philosophie der NursIT in seinen Vortrag ein: „Wir wollen die Pflegefachleute von Dokumentationserstellern zu Dokumentationsnutzern machen. Die Pflegedokumentation soll also durch smarte Technologien automatisch erzeugt werden.“.
Aber auch die Potentiale als Teil eines Klinik-Organisationssystems bewertet er als sehr hoch. Denn Pflegemaßnahmen können dadurch in Echtzeit mit anderen klinischen Terminen des Patienten priorisiert und automatisch koordiniert werden. So wird die Fraktionierung der Pflegeprozesse deutlich minimiert und auch Wartezeiten für den Patienten erheblich reduziert.
In der Verknüpfung mit der smarten Personaleinsatzplanung der Fa. Allocate, können zudem Informationen zur Pflegeintensität der Stationen und aktuelle bzw. geplante Interventionen, sowie die Betrachtung von historischen Daten, einen prognostizierten Ressourcen-Bedarf aufzeigen. Dieser kann dann durch verschiedene Services von den Pflegekräften selbst organisiert werden.
Aber auch eine DRG-konforme und auf Selbstpflegefähigkeiten basierte Patientenflusssteuerung wird mit dem KOS möglich.
IMG_2204„Dabei arbeiten zudem hoch-innovative und intelligente Softwaresysteme unter der Haube des Klinik-Organisationssystems. “; erklärt Guido Burckhardt, einer der Initiatoren von Scheduling Healthcare und Geschäftsführer der Firma qhit. Insbesondere bezieht er sich dabei auf das nagelneue Ressourcenmanagementsystem HiveMed der Firma MedSolv und das klinische Process Management Cockpit der Fa. Spare.

Mit den Erfahrungen erster begonnener Projekte in der Schweiz und Deutschland, konnten die Teilnehmer mehr über die Möglichkeiten und Potentiale einer solchen Organisationslösung erfahren. Die interessanten Gespräche und positiven Feedbacks zeigen, dass ein großes Interesse der Spitäler gegeben ist.