Archives November 2018

Auf der VKD-Tagung zeigte PlanOrg und NursIT eine Digitalisierungslösung für die professionelle Pflege

Auf der Tagung der Landesgruppe Niedersachsen / Bremen des VKD e.V. zeigte die ENTSCHEIDERFABRIK
Nutzen stiftende Digitalisierungslösungen im Bereich Pflege

Die Tagung der Landesgruppe Niedersachsen / Bremens des VKD e.V  (Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands) fand in der Zeit zw. dem 21. und 23. November auf Norderney statt. Auch hier war die Fragestellung, „Wie gehen wir mit den Herausforderungen der Digitalisierung erfolgreich um?“ ein Thema.
Dr. Pierre-Michael Meier, Stv. Sprecher, IuiG-Initiativ-Rat der fördernden Verbände organisierte eine Session in der Digitalisierungslösungen aus dem Bereich der Pflege vorgestellt wurden, d.h. zur Pflegeplanung und –dokumentation.

Das neue pricipa.KIS der Firma PlanOrg, mit seinem integrierten Pflegemodul der Fa. NursIT Institute, wurde dort dem interessierten Publikum von Heiko Mania vorgestellt.

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Neues KIS von PlanOrg integriert Pflege-Expertensoftware von NursIT

Neues KIS von PlanOrg integriert Pflege-Expertensoftware von NursIT

Der Jenaer Spezialist für Business-Intelligence- sowie MVZ- und Kliniklösungen PlanOrg feiert in diesem Jahr sein zwanzigjähriges Jubiläum und wird künftig auch im Markt der Klinik-Informationssysteme (KIS) neue Akzente zu setzen: Das „principa.kis“ als neuestes Produkt der „principa HealthCare Plattform“ setzt einen starken Fokus auf die digitale Unterstützung der klinischen Prozesse und eine hohe Interoperabilität. Aufbauend auf neuesten technologischen Standards ist principa in der Lage, moderne, innovative Gesundheitsanwendungen und -Technologien mit geringem Aufwand zu integrieren. Dies ist ein großer Vorteil mit Blick auf die zunehmende Vernetzung im Gesundheitsmarkt und vor allem die Veränderungen durch die fortschreitende Digitalisierung im Gesundheitswesen: „Principa.kis ist das erste Krankenhausinformationssystem im deutschen Markt, das den HL7 FHIR-Standard komplett abbildet,“ sagte Andreas Orth den Zuhörern aus Management und IT von Krankenhäusern und überregionalen MVZs.

Neue Lösung praxisnah

Wie praxisnah die neue Lösung ist, zeigt sich in Zusammenarbeit mit dem Pflege-Expertensystem CareIT des NursIT-Institute. Dabei wird die innovative, mobile und FHIR-basierte Software für Pflegefachkräfte im Krankenhaus über FHIR-Ressourcen und – Repository komplett in das „principa.kis“ integriert. Damit können beide Systeme – quasi „plug&play“ – die gemeinsamen Daten und Funktionen über das gesamte KIS nutzen.

„So werden beispielsweise Messwerte, die in der mobilen Pflegesoftware am Patientenbett dokumentiert werden, unmittelbar auch in der Patientenkurve von „principa.kis“ angezeigt. Und geplante Pflegemaßnahmen können mit der gesamten Terminplanung des „principa.kis“ abgeglichen und bei Terminkollisionen entsprechend umdisponiert werden. PlanOrg´s neues Krankenhausinformationssystem ermöglicht es den Kliniken, wieder selbst zu entscheiden, welche modernen Subsysteme angebunden werden – und dies mit geringerem Aufwand und geringeren Kosten, jedoch der besten Integration – „principa.kis on FHIR“.

Heiko Mania, einer der Geschäftsführer von NursIT, dazu:“Durch die Kooperation mit PlanOrg können wir CareIT Pro um nützliche Funktionalitäten erweitern. So können wir direkt auf einen digitalen, klinikweiten Behandlungsprozess aufsetzen, klinische und pflegerische Termine aufeinander abstimmen und die hohe SAP-Kompatibilität nutzen. Dies entspricht genau unserem Kundenversprechen, mit Kooperationen den Mehrwert zu erhöhen.“

CareTech und das Trägheitsgesetz des Gesundheitsmarkts

CareTech und das Trägheitsgesetz des Gesundheitsmarkts

Das neue Pflegemagazin „Wirksam“ hat seine aktuelle Ausgabe veröffentlicht und das NursIT Institute wird darin in den kommenden Ausgaben über den jungen und innovativen Bereich „CareTech“ aus eigener Erfahrung berichten. Im aktuellen Beitrag thematisieren wir das „Trägheitsgesetz des Gesundheitsmarkts“ im Kontext der Digitalisierung in der Pflege.

War die professionelle Pflege in den letzten Jahren eher einen Nischenthema für Innovationen, führt der zunehmende Pflegefachkräftemangel mit allen negativen Auswirkungen zu einer Blüte von neuen Ideen und Startups in diesem Bereich. Ein zunehmend fokussiertes Thema ist dabei die Reduktion der Dokumentationsaufwände und die Optimierung der pflegerischen Prozesse. Liegt die Digitalisierung heute in der Pflege noch bei ca. 27 %, könnte sie sich bedingt durch die von der Politik veränderten Rahmenbedingungen in der Finanzierung und den Stellschlüsseln, in den nächsten 2 Jahre gar verdoppeln. Doch die Eintrittshürden sind hoch.

Pflegesoftware ist bereits seit der Jahrtausendwende auf dem Gesundheitsmarkt verfügbar und konnte sich dennoch, insbesondere in den Kliniken, kaum durchsetzen. Dies liegt zum einem daran, dass die Hersteller, insbesondere die KIS-Anbieter sich wenig an den Bedarf und die Prozesse der professionellen Pflege orientiert haben oder diese wiederum zu stark mit pflegetheoretischen Inhalten »aufgebläht« haben. Auf der anderen Seite waren die Kliniken nicht bereit das verfügbare Geld in die Pflege zu investieren, da die Pflege doch bereits mit der DRG eines Patienten abgegolten ist und primär dadurch keine Erlössteigerung zu erwarten war.

Das neue Pflegepersonalstärkungsgesetz und das Pflegepersonaluntergrenzen-Gesetz machen nun auch diesen Markt interessant.

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