Alle Beiträge von Heiko Mania

Wenn 1+1 mehr als 2 ist

Wenn 1+1 mehr als 2 ist

Allianz für eine innovative Unterstützung der Pflege

Fragt man Akteure aus dem Gesundheitsmarkt wie eine moderne Intensivstation aussieht, so haben diese in der Regel ein sehr klares Bild von Medizintechnik, Monitore und einem Bett in der Mitte vor Augen. Auch auf die Frage nach einem modernen Operationssaal bauen sich schnell klare Bilder in kundigen Köpfen zusammen. Doch wie sieht es mit einer Antwort auf die Frage nach einer modernen Pflege- oder Klinikstation aus? Hier fehlt es dann schnell an Kenntnissen und die Vorstellungskraft, wie eine solche intelligente, digitalisierte Station aussehen oder gar entlasten könnte.

Und genau so wenig, wie auf einer Intensivstation oder einem OP nur ein Anbieter für Technik, Organisation und Ambiente verantwortlich ist, kann auch eine moderne Station sicher nicht nur von einem Technologie-Anbieter realisiert werden. Doch eine antiquierte, monolithische Denkweise gepaart mit häufig wenig prozess-orientierten Lösungen prägten bisher die Gestaltung dieser Arbeitsbereiche der Pflegefachleute. Daher hat das NursIT Institute

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NursIT ist unter den Finalisten des internationalen NursePitch – Pflegewettbewerbs

NursIT ist unter den Finalisten des internationalen NursePitch – Pflegewettbewerbs

In Zusammenarbeit mit der American Nurses Association präsentiert die HIMSS in diesem Jahr wieder NursePitchTM – einen internationalen Pflegewettbewerb, der die Stimme, die Möglichkeiten und die Sichtbarkeit des Pflegepersonals im digitalen Gesundheits-Ökosystem erhöhen soll.

Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserer Pflege-Expertensoftware careIT Pro unter die Finalisten gewählt wurden und am 12.03.2020 in Orlando (Florida,USA) um den Sieg pitchen dürfen.

Und Sie können mit dabei sein, denn unsere Pflegebildungsreise 2020 führt u.a. auch zum NursePitch auf der HIMSS20. Anmeldungen sind noch bis 31.01.2020 hier möglich: www.Pflegebildungsreisen.de

Hier ist unser Bewerbungsvideo:

Podcast Folge #20 | Kann Pflege noch Pflegedokumentation?

Podcast Folge #20 | Kann Pflege noch Pflegedokumentation?

Hat die Pflege noch das Fachwissen, die Zeit und die Motivation für Pflegedokumentation?

Diese Frage ist heute der Inhalt des Talks mit Heiko und Stephan. Neben der mangelnden Zeit für eine gute Pflegedokumentation, ist der Nutzen oftmals in der Vergangenheit nicht sichtbar gewesen. Und ob die meisten Pflegefachkräfte heute noch das tiefe Fachwissen zur korrekten Pflegedokumentation besitzen, ist ein weiter Punkt der Diskussion.Aber vielleicht ist ja gerade eine moderne, digitale Pflegedokumentation eine Lösung?

Hier können Sie Folge #20 anhören.

Folge #19 | Allianz für die Digitalsierung in der Pflege gestartet

Folge #19 | Allianz für die Digitalsierung in der Pflege gestartet

Heiko & Stephan sind zurück aus der Sommerpause und starten mit dieser Folge die Staffel 2 des Podcasts. Viel Spaß beim Hören!

  1. Die Smart Nursing Alliance ist gestartet und möchte mit der „Smart Ward“ eine intelligente Pflege- bzw. Klinikstation anbeiten.
  2. Die MEDICA 2019 ist vorüber und wir fragen uns: Wie viel Pflege war auf der MEDICA zu finden?
  3. Wir sind unter den 12 Finalsiten der Entscheiderfabrik. Was kommt nun?

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Echte Hürden oder eher Vorwände bei der Digitalisierung in der Pflege? – Gemeinsam statt einsam!

Echte Hürden oder eher Vorwände bei der Digitalisierung in der Pflege? – Gemeinsam statt einsam!

Der Fachkräftemangel in der Pflege ist mittlerweile auch Thema der Massenmedien. Kein Gesundheitskongress kommt mehr an diesem Thema vorbei und auch der mögliche Entlastungsfaktor – die Digitalisierung in der Pflege – bringt ganz neue „Experten“ in die Podiumsdiskussionen. Sieht man sich jedoch die Pflegerealität an, wird in über 70 % der deutschen Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, wie im Jahre 1880 von Florence Nightingale begründet, mit Stift und Papier gearbeitet. 

Aber warum findet man in der Pflege kaum digitale Unterstützung, obwohl die Pflegefachkräfte wegen der Fülle an Aufgaben der Administration, Kommunikation und Dokumentation, nur noch ein Viertel ihrer Arbeitszeit im direkten Patientenkontakt stehen? 

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Smart Nursing Alliance mit 15 Firmen gestartet – „Smart Ward“ soll die Pflege deutlich entlasten

Smart Nursing Alliance mit 15 Firmen gestartet – „Smart Ward“ soll die Pflege deutlich entlasten

Am 30.10.2019 startete in Köln die „Smart Nursing Alliance“. Unternehmen aus dem Bereich der Pflegetechnologien schlossen sich zusammen, um innovative Technologien zur Entlastung der Pflegefachkräfte zu verbreiten, sowie die Potentiale erlebbar zu machen. Einen Schwerpunkt bildet dabei die gemeinsame Entwicklung einer intelligenten Klinikstation „Smart Ward“.

Die berufliche Pflege befindet sich in Deutschland in einer zunehmenden Krise. Demografische Wandel, Fachkräftemangel, hohe patientenferne Aufwände, sowie geringe Attraktivität des Berufes führen zu massiven Einschnitten in der pflegerischen Versorgung. Zugleich liegt der Digitalisierungsgrad in der Pflege bei unter 30 Prozent.

Dabei mangelt es nicht, wie häufig argumentiert, an verfügbaren, innovativen Angeboten. Der Markt bietet eine Fülle an entlastenden Pflegetechnologien an – diese sind nur oftmals nicht wirklich bekannt.

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Ausgliederung der Pflegepersonalkosten aus dem DRG-System

Ausgliederung der Pflegepersonalkosten aus dem DRG-System

Oder: Wie nun viele Kliniken von Versäumnissen in der Vergangenheit eingeholt werden…

Die Situationen sind vergleichbar: Als im Zuge der Einführung des PKMS im Jahre 2011 das „Förderprogramm Pflege“ auslief, da mussten sich Krankenhäuser sorgen, wie sie diejenigen Budgetlücken füllen, die durch den Wegfall des „Förderprogramm Pflege“ gerissen wurden. Alle Krankenhäuser? Nein, nur diejenigen, die die Zeichen der Zeit nicht rechtzeitig erkannt hatten und glaubten, der PKMS habe eine ähnliche Halbwertzeit und budgetäre Auswirkung wie die PPR. Tatsächlich aber wurden mit PKMS diejenigen Häuser in eine komfortable Situation versetzt, die in puncto Digitalisierung und Prozessoptimierung vorgearbeitet hatten und auf gute Strukturen und vorbereitete Mitarbeiter setzen konnten. Das „Dokumentationsmonster“ PKMS ist dann zweifelsohne ein solches, wenn man die Möglichkeiten digitalisierter Pflegedokumentation nicht nutzt. Ist man aber vorbereitet gewesen, so haben selbst Häuser mittlerer Größe jährlich mehrere Hunderttausend Euro erwirtschaften können und der Switch vom „Förderprogramm Pflege“ zu PKMS als Generator für Budgetanteile war willkommen und gar von Vorteil im Vergleich zu den Rahmenbedingungen zuvor.

Es steht nun eine ähnliche Weichenstellung bevor. Es ist beschlossen, dass die Pflege und ihre Leistungen ab dem kommenden Jahr aus den Berechnungen der DRGs herausgerechnet werden. Dies ist für viele Krankenhäuser eine Situation, die Unsicherheit schürt. Man ahnt, dass das was kommt einer Dokumentations- und Nachweispflicht bedarf, auf die eine Vielzahl der Krankenhäuser nicht vorbereitet ist.

Das derzeit bestehende Pflegebudget kann in der Theorie von jedem Haus verteidigt oder gar aufgestockt werden. Es ist jedoch absehbar, dass hierzu künftig eine lückenlose und belegbare Dokumentation des Pflegeprozesses nötig ist. Wer über die Möglichkeit, dies abzubilden, nicht verfügt, wird in ernste Schwierigkeiten geraten, sein Budget aufrecht zu erhalten.

Im Fokus des Gesetzestextes steht die Abgrenzung der Pflegepersonalkosten für die unmittelbare Patientenversorgung auf bettenführenden Stationen. Die Krankenhäuser haben die Vorgaben zur Abgrenzung ihrer Kosten und Leistungen rückwirkend ab dem 01.01.2019 anzuwenden. Das bedeutet, dass die Pflegepersonalkosten für das Jahr 2019 gemäß KHEntgG als Ausgangsgrundlage für die erstmalige Ermittlung des Pflegebudgets im Vereinbarungszeitraum 2020 dienen und somit maßgeblich für die Abgrenzung der DRG-relevanten Kosten von denjenigen Kosten sind, die bei der Ermittlung des Pflegebudgets zu berücksichtigen sind. Viele Häuser fühlten sich dadurch veranlasst, das Pflegebudget in 2019 umfangreich aufzustocken. Dies geschah und geschieht in dem Glauben, dass das, was in 2019 vorhanden ist, die Grundlage für das Budget in 2020 ist. Das stimmt auch, jedoch ist das Vorhandensein nur die halbe Miete. Die aktuellen Veränderungen zeigen, dass zukünftig auch sehr genau belegt werden muss, dass für die hinter dem (aufgestockten) Pflegebudget stehenden Pflegekräfte auch die entsprechende Arbeit vorhanden ist. Und hier kommt die Krux: Wir allen wissen, dass sie das ist, aber wie belegt dies ein Krankenhaus mit überalterten Pflegedokumentationssystemen auf Papier oder stumm digitalisierten Formularsammlungen?

Das mit der Ausarbeitung eines konkreten Umsetzungsvorschlages beauftragte InEK möchte den Pflegerlös ab 2020 über eine separate Spalte in den Anlagen 1 und 3 der Entgeltordnung abbilden. Für die Rechnungsstellung wird ein neuer Entgeltbereich geschaffen. Dieser unterscheidet an den ersten beiden Stellen die Entgelte für Pflege am Bett je Tag von den bisherigen Fallpauschalen.

Daraus ist abzulesen, dass künftig sehr genau belegt werden muss, was Pflege am Bett je Tag geleistet hat und warum das Geleistete auch erforderlich war. Anders ausgedrückt: Von Krankenhäusern wird künftig erwartet, begründetes Pflegehandeln nachweisen und die je Tätigkeit aufgewendete Zeit belegen zu können. Dies können jedoch nur diejenigen Häuser wirklich, in denen Pflegedokumentationssysteme etabliert sind, die eine automatisierte Gründe- und Maßnahmenkombination aus einem validen Assessment ableiten und einen Pflegedokumentationsnachweis anbieten, der den zeitlichen Umfang der durchgeführten Maßnahmen beinhaltet.

Die Politik belohnt künftig also diejenigen, die sich in Sachen digitalisierter Pflegeprozessdokumentation frühzeitig auf den Weg gemacht haben. Der Reflex vieler Krankenhäuser, in 2019 zahlreiche Pflegekräfte einzustellen, in der Hoffnung, diese bleiben einem auch unter der neuen Gesetzeslage in 2020 erhalten, wird sich also nur dann auszahlen, wenn diese Pflegekräfte auch die Möglichkeit haben, die Notwendigkeit und Dauer ihrer Arbeit zu belegen. Ansonsten wäre eine Investition in eine digitalisierte Pflegedokumentationssoftware, die, wie etwa careIT pro die Möglichkeit bietet, alle Pflegemaßnahmen begründet zu planen und den Zeitaufwand minutengenau zu dokumentieren, die nachhaltigere Investition gewesen.

Die exakte Systematik zur Herausrechnung der Pflege aus den DRG soll planmäßig von der Selbstverwaltung im September dieses Jahrs vorgestellt werden. Unabhängig davon, wie diese im Detail aussehen wird, ist schon jetzt klar: So wie eine digitalisierte und automatisierte Pflegedokumentationssoftware die Prozesse der Pflegenden optimiert, erhält sie auch die Manövrierfähigkeit der Krankenhäuser, da die Softwaremodifikation als Reaktion auf die Veröffentlichung der Überlegungen des InEK im September ein Leichtes sein wird im Vergleich zu dem, was dann auf diejenigen Krankenhäuser zukommt, die in puncto Dokumentation begründeten Pflegehandelns und Nachweis verwendeter Zeitkontingente schon vor Jahren den Sprung auf den richtigen Zug verpasst haben.

Gern beraten wir Sie dazu, wie sie ihre Pflegedokumentation fit für das PpSG machen können.

Autor: Stephan Hohndorf-Meurs

Countdown bis zur Ausgliederung der Pflegepersonalkosten aus den DRG.

Folge #18 | Ist Pflegesoftware eines der 5 Digitalsierungsthemen 2020?

Folge #18 | Ist Pflegesoftware eines der 5 Digitalsierungsthemen 2020?

NursIT auf dem SommerCamp der Entscheiderfabrik in Neuss

Heiko und Stephan sind mit einem Abstrakt zur Pflege-Expertensoftware careIT Pro auf dem Sommercamp der Entscheiderfabrik. Dort erfolgte ein Coaching um die eingereichten Themen, für die Wahl der 5 Digitalsierungsthemen der Gesundheitswirtschaft für das Jahr 2020, optimal zu präsentieren. Wir berichten über unsere Eindrücke.

 

Podcast Folge #17| Kommen digitale Innovationen in Deutschland überhaupt in der Pflege an?

Podcast Folge #17| Kommen digitale Innovationen in Deutschland überhaupt in der Pflege an?

Heiko und Stephan talken in der aktuellen Folge darüber, wie falsche Pflegefakten in Vorträgen auf Fachkundige wirken.
Ein weiteres Thema ist die Beobachtung, dass viele digitale Innovationen in der Pflege, den langen Weg in die Regelversorgung nicht überstehen.
Und am Ende berichten über den Referentenentwurf des Digitale Versorgungsgetz (DVG) – Was ist das und was soll das?

Links aus der Folge:

Podcast hören:


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