Das NursIT Institute wird weiterer Förderer der ENTSCHEIDERFABRIK

Das NursIT Institute wird weiterer Förderer der ENTSCHEIDERFABRIK

Das NursIT Institute wird weiterer Förderer der ENTSCHEIDERFABRIK

Die ENTSCHEIDERFABRIK führt mehr als 120 Industrie-Unternehmen, Kliniken mit mehr als 800 Standorten, 33 Verbände und von den Verbänden gewählte Beratungshäuser mit dem Ziel zusammen,

  • Lösungen für Probleme in Geschäftsprozessen mittels Digitalisierungsprojekten zu erarbeiten und
  • den Nutzen stiftenden Beitrag zum Unternehmenserfolg den Krankenhaus Entscheidern zielgruppengerecht aufzubereiten.

Unternehmenserfolg durch nutzenstiftende Digitalisierungsprojekte – Neudeutsch: Digitalisierung 4.0

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nursIT Institute überzeugt Investoren und schließt Seed-Finanzierung ab

nursIT Institute überzeugt Investoren und schließt Seed-Finanzierung ab

Die NursIT Institute GmbH entwickelt und vertreibt die innovative Pflege-Expertensoftware „CareIT“, die durch Automatisierung digitaler Dokumentationsprozesse die professionellen Pflegefachkräfte signifikant entlastet. Nun konnte das von Stoyan Halkaliev und Heiko Mania gegründete Unternehmen eine Seed-Finanzierung erfolgreich abschließen. Insgesamt investieren die IBB Beteiligungsgesellschaft mit ihrem VC Fonds Technologie Berlin und zwei markterfahrene private Investoren eine sechsstellige Summe in das Berliner Unternehmen.

Durch den demografischen Wandel, den Pflegefachkräftemangel und jüngste gesetzliche Initiativen hat sich die Nachfrage  nach  prozessunterstützenden Pflegetechnologien stark erhöht. Die NursIT Institute GmbH hat eine neuartige Pflegesoftware auf modernsten Technologien entwickelt, die auf Basis intelligenter Algorithmen prädiktive und präventive Informationen und Prozesse auf mobilen Geräten am Point of Care bereitstellt. Durch die hohe Interoperabilität kann die Software zudem tief integriert mit Informationssystemen, smarten Pflegetechnologien und Sensoren zusammenarbeiten. Dadurch können die Pflegefachkräfte nicht nur nachweislich in der Dokumentationszeit entlastet werden, auch die Abrechnung, Pflegequalität und Patientensicherheit wird mit CareIT verbessert.

Stoyan Halkaliev erklärte: „Das Vertrauen der neuen Investoren bestärkt uns darin, das richtige Produkt für eine immer bedeutendere Berufsgruppe in der Gesundheitsversorgung und deren Patienten zu entwickeln.“ Christian Seegers, Senior Investment Manager der IBB Beteiligungsgesellschaft, kommentierte die Investmententscheidung: „Wir waren von Beginn an von der Expertise und tiefen Marktkenntnis der beiden Gründer beeindruckt. Das Produkt CareIT entlastet durch seine einfache Bedienbarkeit und Interoperabilität das Pflegepersonal in der täglichen Arbeit und verbessert mit seinen intelligenten Algorithmen die Behandlungsqualität und Patientensicherheit.“

Heiko Mania fügte hinzu: „Aufgrund der aktuellen gesetzlichen Änderungen durch das Pflegepersonalstärkungsgesetz (PpSG), erwarten wir im nächsten Jahr eine noch stärkere Nachfrage, der wir uns souverän mit einem weiteren Wachstumskurs stellen werden.“ Das frische Kapital soll für den Ausbau des Kerngeschäfts in Deutschland und die Expansion ins deutschsprachige Ausland verwendet werden. Dazu gehören die Weiterentwicklung von CareIT zu einer Pflege-Expertenplattform sowie das Etablieren von pflegetechnologischen Standards zur Digitalisierung der professionellen Pflege.

zur Pressemitteilung der IBB

zum Beitrag von GoingPublic

Auf der VKD-Tagung zeigte PlanOrg und NursIT eine Digitalisierungslösung für die professionelle Pflege

Auf der Tagung der Landesgruppe Niedersachsen / Bremen des VKD e.V. zeigte die ENTSCHEIDERFABRIK
Nutzen stiftende Digitalisierungslösungen im Bereich Pflege

Die Tagung der Landesgruppe Niedersachsen / Bremens des VKD e.V  (Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands) fand in der Zeit zw. dem 21. und 23. November auf Norderney statt. Auch hier war die Fragestellung, „Wie gehen wir mit den Herausforderungen der Digitalisierung erfolgreich um?“ ein Thema.
Dr. Pierre-Michael Meier, Stv. Sprecher, IuiG-Initiativ-Rat der fördernden Verbände organisierte eine Session in der Digitalisierungslösungen aus dem Bereich der Pflege vorgestellt wurden, d.h. zur Pflegeplanung und –dokumentation.

Das neue pricipa.KIS der Firma PlanOrg, mit seinem integrierten Pflegemodul der Fa. NursIT Institute, wurde dort dem interessierten Publikum von Heiko Mania vorgestellt.

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Neues KIS von PlanOrg integriert Pflege-Expertensoftware von NursIT

Neues KIS von PlanOrg integriert Pflege-Expertensoftware von NursIT

Der Jenaer Spezialist für Business-Intelligence- sowie MVZ- und Kliniklösungen PlanOrg feiert in diesem Jahr sein zwanzigjähriges Jubiläum und wird künftig auch im Markt der Klinik-Informationssysteme (KIS) neue Akzente zu setzen: Das „principa.kis“ als neuestes Produkt der „principa HealthCare Plattform“ setzt einen starken Fokus auf die digitale Unterstützung der klinischen Prozesse und eine hohe Interoperabilität. Aufbauend auf neuesten technologischen Standards ist principa in der Lage, moderne, innovative Gesundheitsanwendungen und -Technologien mit geringem Aufwand zu integrieren. Dies ist ein großer Vorteil mit Blick auf die zunehmende Vernetzung im Gesundheitsmarkt und vor allem die Veränderungen durch die fortschreitende Digitalisierung im Gesundheitswesen: „Principa.kis ist das erste Krankenhausinformationssystem im deutschen Markt, das den HL7 FHIR-Standard komplett abbildet,“ sagte Andreas Orth den Zuhörern aus Management und IT von Krankenhäusern und überregionalen MVZs.

Neue Lösung praxisnah

Wie praxisnah die neue Lösung ist, zeigt sich in Zusammenarbeit mit dem Pflege-Expertensystem CareIT des NursIT-Institute. Dabei wird die innovative, mobile und FHIR-basierte Software für Pflegefachkräfte im Krankenhaus über FHIR-Ressourcen und – Repository komplett in das „principa.kis“ integriert. Damit können beide Systeme – quasi „plug&play“ – die gemeinsamen Daten und Funktionen über das gesamte KIS nutzen.

„So werden beispielsweise Messwerte, die in der mobilen Pflegesoftware am Patientenbett dokumentiert werden, unmittelbar auch in der Patientenkurve von „principa.kis“ angezeigt. Und geplante Pflegemaßnahmen können mit der gesamten Terminplanung des „principa.kis“ abgeglichen und bei Terminkollisionen entsprechend umdisponiert werden. PlanOrg´s neues Krankenhausinformationssystem ermöglicht es den Kliniken, wieder selbst zu entscheiden, welche modernen Subsysteme angebunden werden – und dies mit geringerem Aufwand und geringeren Kosten, jedoch der besten Integration – „principa.kis on FHIR“.

Heiko Mania, einer der Geschäftsführer von NursIT, dazu:“Durch die Kooperation mit PlanOrg können wir CareIT Pro um nützliche Funktionalitäten erweitern. So können wir direkt auf einen digitalen, klinikweiten Behandlungsprozess aufsetzen, klinische und pflegerische Termine aufeinander abstimmen und die hohe SAP-Kompatibilität nutzen. Dies entspricht genau unserem Kundenversprechen, mit Kooperationen den Mehrwert zu erhöhen.“

CareTech und das Trägheitsgesetz des Gesundheitsmarkts

CareTech und das Trägheitsgesetz des Gesundheitsmarkts

Das neue Pflegemagazin „Wirksam“ hat seine aktuelle Ausgabe veröffentlicht und das NursIT Institute wird darin in den kommenden Ausgaben über den jungen und innovativen Bereich „CareTech“ aus eigener Erfahrung berichten. Im aktuellen Beitrag thematisieren wir das „Trägheitsgesetz des Gesundheitsmarkts“ im Kontext der Digitalisierung in der Pflege.

War die professionelle Pflege in den letzten Jahren eher einen Nischenthema für Innovationen, führt der zunehmende Pflegefachkräftemangel mit allen negativen Auswirkungen zu einer Blüte von neuen Ideen und Startups in diesem Bereich. Ein zunehmend fokussiertes Thema ist dabei die Reduktion der Dokumentationsaufwände und die Optimierung der pflegerischen Prozesse. Liegt die Digitalisierung heute in der Pflege noch bei ca. 27 %, könnte sie sich bedingt durch die von der Politik veränderten Rahmenbedingungen in der Finanzierung und den Stellschlüsseln, in den nächsten 2 Jahre gar verdoppeln. Doch die Eintrittshürden sind hoch.

Pflegesoftware ist bereits seit der Jahrtausendwende auf dem Gesundheitsmarkt verfügbar und konnte sich dennoch, insbesondere in den Kliniken, kaum durchsetzen. Dies liegt zum einem daran, dass die Hersteller, insbesondere die KIS-Anbieter sich wenig an den Bedarf und die Prozesse der professionellen Pflege orientiert haben oder diese wiederum zu stark mit pflegetheoretischen Inhalten »aufgebläht« haben. Auf der anderen Seite waren die Kliniken nicht bereit das verfügbare Geld in die Pflege zu investieren, da die Pflege doch bereits mit der DRG eines Patienten abgegolten ist und primär dadurch keine Erlössteigerung zu erwarten war.

Das neue Pflegepersonalstärkungsgesetz und das Pflegepersonaluntergrenzen-Gesetz machen nun auch diesen Markt interessant.

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Mehr Patientensicherheit durch eine moderne Pflege-Expertensoftware

Mehr Patientensicherheit durch eine moderne Pflege-Expertensoftware

Es müssen nicht immer die neuesten, medizinischen Innovationen sein, die einen hohen Einfluss auf die sichere Versorgung der Patienten haben. Es macht auch Sinn die vorhandenen Prozesse und Tools zu bewerten. Auch die professionelle Pflege trägt einen großen Teil der Verantwortung für die Patientensicherheit im Gesundheitsbereich. Aber genau diese größte Berufsgruppe des Gesundheitswesens steckt selbst in der Krise durch den zunehmenden Fachkräftemangel, demografischen Wandel und einem massiven Zeitmangel. Damit erhöht sich natürlich auch das Risiko für eine Verschlechterung der Patientensicherheit. Kaum zu glauben, dass dennoch über 70% der deutschen Gesundheitseinrichtungen ihre pflegerischen Fachkräfte noch mit Papier und Stift dokumentieren lassen. Und diese Dokumentation ist nicht nur sehr Zeitaufwendig (bis zu 60% der täglichen Arbeitszeit), sie ist sehr häufig nur lückenhaft und abrechnungsorientiert durchgeführt. Die aus einer unvollständig geführten Dokumentation resultierenden Gefährdungen sind nicht unerheblich.
Es besteht dadurch unter anderem die Gefahr von:

  • Informationsverluste
  • Missverständnisse
  • schlechte Nachvollziehbarkeit für Dritte
  • Auslassungsfehler
  • Urteilsfehler
  • Erkennungsfehler
  • Überversorgung durch ungewollte Mehrfachmaßnahmen
  • Verschlechterung im pflegerischen Risikomanagement
  • dass die Qualität der Pflegeleistungen nicht dem individuellen Bedarf entspricht

Mit einer modernen Pflege-Expertensoftware wie CareIT Pro (www.CareIT.Pro) können diese Gefahren reduziert und die Patientensicherheit signifikant erhöht werden. Sie unterstützt die Pflegefachkräfte durch Automatisierung und Entscheidungssupport, durch eine  individuelle Pflegeplanung und vermeidet damit Dokumentationslücken.

Im Sinne der Patientensicherheit sollte daher die Pflegedokumentation mit Stift und Papier endgültig der Vergangenheit angehören.

Die Virtuelle Pflegekonferenz bekommt einen Offline-Anteil

Die Virtuelle Pflegekonferenz bekommt einen Offline-Anteil

Nach den erfolgreichen vier „Virtuellen Pflegekonferenzen“ haben wir uns entschlossen, das Konzept noch weiter zu entwickeln. Ab dem Herbst 2018 werden wir diese nicht nur ausschließlich virtuell, sondern auch in Kombination mit einem realen Meetup durchführen. Daran können dann alle Interessierten sowohl real, als auch online teilnehmen.
Die erste Veranstaltung wird in Köln stattfinden und wie gewohnt live ins Netz übertragen. Ebenfalls wie gewohnt, können die Online-Teilnehmer auch Ihre Fragen direkt an die Vortragenden stellen. Das Live-Publikum hat zudem die Möglichkeit, bei einem leckeren Getränk aktiv mit den anderen Teilnehmern zu „netzwerken“.

Wer sich online oder offline im Rahmen des kostenlosen „Netzwerks für Innovationen und Technologien in der Pflege (NITiP)“ vernetzen möchte, kann sich nun auch unverbindlich in unserem Meetup-Bereich anmelden. Damit bleibt Ihr zu allen Veranstaltungen immer aktuell informiert und der Austausch wird damit auch online möglich.

Was ist ein Meetup?

Was ist das Netzwerk für Innovationen und Technologien in der Pflege?

 

Nachbesserungsbedarf in Sachen Entlassmanagement? Auf die richtigen Tools setzen!

Nachbesserungsbedarf in Sachen Entlassmanagement? Auf die richtigen Tools setzen!

Das Magazin „kma Klinik Management aktuell“  berichtet in seiner Juni-Ausgabe über eine Umfrage bei Klinikmitarbeitern der consus clinicmanagement. Das Fazit des Magazins: „Klinik-Mitarbeiter sehen Nachbesserungsbedarf in Sachen Entlassmanagement“. Dies wird anhand der Umfrage-Ergebnisse deutlich.

kurz & knapp:

  • 65% der Befragten empfanden das Entlassmanagement als deutlichen Mehraufwand
  • über 50% sind mit der Umsetzung nicht zufrieden
  • 51% geben die Pflege als Verantwortliche für das Entlassungsmanagement an
  • 71% sehen die Digitalisierung in diesem Bereich als nicht ausreichend an

Ein wichtiger Aspekt der auch deutlich wird, ist eine unnötige Mehrfach-Dokumentation. Viele Einrichtungen arbeiten mit IT und Papier. Das dieser Umstand die Prozesse nicht gerade verbessert, versteht sich von selbst.

Digitalisierung noch nicht ausgereift?

Hierzu muss angemerkt werden, dass die Digitalisierung in den Kliniken oft nicht ausgereift ist und auch nicht jedes KIS ausgereifte Lösungen zum Entlassmanagement anbietet. Der Health-IT-Markt hält aber sehr wohl prozessorientierte und ausgereifte Softwareprodukte für ein durchgängiges Entlassmanagement bereit. Daher sollten die Ergebnisse auch dazu anregen, über alternative Softwareangebote nachzudenken. Denn wenn Zweidrittel der Befragten einen deutlichen Mehraufwand wahrnehmen und davon über 50% aus der Pflege sind, trifft dies eine Berufsgruppe die ohnehin stark belastet ist.

Hier könnte die Erweiterung der KIS durch das Pflege-Expertensystem CareIT Pro plus Überleitungssoftware (wie Recare, Etnenos, Caseguide etc.) eine optimale, entlastende Lösung sein. Somit bleiben alle KIS-spezifischen Funktionen, wie Rezeptdruck, Arztbriefschreibung und Verordnungen im Krankenhausinformationssystem. Die pflege-sozialen Informationen und Aktionen können jedoch in den Expertensystemen erfasst, aktualisiert und visualisiert werden. Und da doch meist die Pflege alle Fäden der Entlassung zusammenhält, hat sie stets einen aktuellen Entlassplan, der zudem auch von anderen Systemen gefüllt wird, zur Verfügung. Diesen kann sie bequem wie eine Checkliste führen und sieht dazu stets den aktuellen Entlass-Fortschritt und auch mögliche Inplausibilitäten.
Die folgende Grafik zeigt einen möglichen, digitalen Entlassprozess mit CareIT Pro, mit dem das Entlassungsmanagement der Kliniken deutlich beschleunigt und optimiert werden kann.

Hier finden Sie weiterführende Informationen…

PpSG: Zahl der Pflegekräfte soll dem Pflegeaufwand gegenübergestellt werden -Aktuell hätten viele Kliniken echte Schwierigkeiten damit

PpSG: Zahl der Pflegekräfte soll dem Pflegeaufwand gegenübergestellt werden -Aktuell hätten viele Kliniken echte Schwierigkeiten damit

Morgen soll der aktuelle Referentenentwurf des neuen Pflegepersonalstärkungsgesetzes (PpSG) das Bundeskabinett passieren. Da sich die Deutsche Kranken­hausgesellschaft (DKG) und dem GKV-Spitzenverband nicht auf Personaluntergrenzen bis zum 30.06.2018 einigen konnten, wurde nun schnell ein neuer Passus dem PpSG zugefügt. Demnach will das Bundesministerium (BMG) nun selbst entsprechende Grenzwerte festlegen. Dazu sollen nicht nur mehr die Pflegepersonalkosten aus dem DRG-System herausgelöst werden. Künftig soll durch das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) ein sogenannter Pflegepersonalquotient entwickelt werden. Dieser soll dann das Verhältnis der Anzahl der Vollzeitkräfte im Pflegedienst zu dem Pflegeaufwand eines Krankenhauses darstellen.

„Für die Ermittlung des Pflegeaufwands erstellt das Institut bis zum 31. Mai 2020 einen Katalog zur Risikoadjustierung des Pflegeaufwands, mit … tagesbezogen die durchschnittlichen pflegerischen Leistungen abbildbar sind.“ Diesen pflegerischen Aufwänden werden dann die Anzahl der Pflegefachkräfte gegenübergestellt. Das BMG plant dann mit den übermittelten Daten die Personaluntergrenzen selbst festzulegen, die dann nicht unterschritten werden dürfen. Kommt es doch zur Unterschreitung dieser Grenzen, muss die entsprechende Klinik mit Sanktionen rechnen. Zudem möchte das BMG die Patienten-Personal-Relationen künftig auch veröffentlichen und so für alle Patienten transparent machen.

Und die meisten Kliniken sind auf eine solche Entwicklung denkbar schlecht vorbereitet.Nicht nur, weil das Pflegefachpersonal nicht beliebig am Gesundheitsmarkt verfügbar ist.  Die meisten Kliniken sind kaum in der Lage, ihre pflegerischen Leistungen transparent zu machen. Den größten Teil einer heutigen Pflegedokumentation nimmt nicht die individuelle Pflegeplan- und Durchführungsdokumentation ein, sondern die Informationen die für die Abrechnung (z.B. PKMS) eine Relevanz haben. Und da noch über 70% der deutschen Gesundheitseinrichtungen die Pflegedokumentation mit Stift und Papier durchführen, ist eine lückenlose, individuelle Pflegeprozessdokumentation und damit eine echte Pflegeaufwand-Transparenz nur selten zu finden. Und die Zeit bis 2020 ist extrem kurz!

Zu den Maßnahmen der Fachpersonalsicherung die viele Kliniken ohnehin schon gestartet haben (z.B. Auslandsrekruiting), sind nun dringend Maßnahmen zur Modernisierung des pflegerischen Arbeitsumfelds gefragt. Dazu gehört ganz sicher auch die Digitalisierung in der Pflege mit den Möglichkeiten einer modernen, entscheidungsunterstützenden, mobilen Pflege-Expertensoftware. Diese ermöglichen mit überschaubarem Aufwand eine teilweise automatisierte Pflegedokumentation und damit eine Leistungstransparenz bei gleichzeitiger Entlastung der Pflegefachkräfte. Eine daran angebundene, moderne Personal-Einsatzplanungssoftware liefert nicht nur die Möglichkeit einer nach Pflegeaufwand gesteuerten Einsatzplanung, sondern auch den Pflegepersonalquotienten in Echtzeit darzustellen.

Da solche Digitalisierungsprojekte auch immer Reorganisationsprojekte sind und die Arbeitsabläufe der Anwender stark beeinflussen, ist eine entsprechende Vorlaufzeit einzuplanen. Wollen die „analogen“ Kliniken für die neue Pflegepersonalvergütung Anfang 2020 digital gerüstet sein, sollten sie noch in diesem Jahr entsprechende Projekte starten.

 


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