Digitaler Pflegeprozess und Personaleinsatz-Programme (PEP) = das perfekte Duo zur Entlastung der Pflegefachkräfte

Digitaler Pflegeprozess und Personaleinsatz-Programme (PEP) = das perfekte Duo zur Entlastung der Pflegefachkräfte

Tausende Pflegefachkräfte fehlen schon heute in Deutschland und dies erschwert natürlich erheblich die Personaleinsatzplanung. Das ist allerding nicht nur für die Sicherung der Pflegeprozessqualität und die Wirtschaftlichkeit der Einrichtungen sehr bedeutend. Eine effiziente Personalplanung ist zudem entscheidend für die Mitarbeiterzufriedenheit und damit letztlich für die Fachkräftesicherung.

Der Begriff der effizienten Einsatzplanung war in der Vergangenheit sicher eher mit dem Besetzen aller offenen Dienste ohne Rücksicht auf individuellen Ressourcen verbunden. Damit wurden die Performer nicht selten an Belastungsgrenzen gebracht.

Was es jedoch wirklich braucht, ist eine intelligente Personaleinsatzplanung auf Basis der realen und geplanten Pflegeaufwände einzelner Stationen. Und dies sowohl auf retrospektiver, sowie auf prädiktiver Datengrundlage. Denn somit lässt sich mittels historischer Pflegeaufwandsdaten ein basaler Bedarf an Personal pro Schicht einzelner Stationen genau ermitteln. Diese führen, ergänzt mit dem Pflege-Assessment der geplanten Aufnahmen und statistischer Algorithmen, zu einem verlässlichen, prädiktiven Planungsmodell.

Dies ist keine Fiktion:  CareIT Pro, die Pflege-Expertensoftware des NursIT Institute, kann in Verbindung mit Personaleinsatzplanung-Programmen (PEP) genau solch eine Prozessunterstützung bieten. Dabei liefert die Pflegesoftware nicht nur die Pflegeaufwände historischer, geplanter und aktueller Patienten an die PEP. Bei qualifikationsgemischten Teams kann das System auch den Bedarf der jeweiligen Qualifikationen in die Planung einfließen lassen und erlaubt so mit dem richtigen Skill- und Grade-Mix die Pflegetätigkeiten entsprechend der Kompetenz zu erledigen. Damit hat dann aber auch das „alle machen alles“ ein Ende und die Pflegefachkräfte können sich effizienter ihren jeweiligen Kernaufgaben widmen.

Natürlich unterstützt eine solche Kombination von Pflegesoftware und Dienstplan-Software auch die Engpass- und Ausfall-Planung. Entsprechend des Umsetzungsgrades der untertägigen Pflegemaßnahmen, der pflegerischen Belastung und der dafür notwendigen Qualifikationen kann ein Personalplanungssystem automatisch, absehbare Ressourcen-Engpässe erkennen, sowie darstellen und eine intelligente Um- bzw. Ausfallplanung unterstützen.

Fazit: Ein digitaler Pflegeprozess mittels Pflege-Expertensoftware in Verbindung mit Personaleinsatzplanung-Programmen (PEP) eröffnen echte Potentiale, um Belastungsspitzen der Pflegefachkräfte deutlich zu glätten und eine hohe Pflegeprozessqualität zu sichern. Auch das ist Pflege 4.0 .

Apple stellt in kürze Gesundheitsakte mit FHIR bereit und NursIT liefert Pflegeinformationen

Apple stellt in kürze Gesundheitsakte mit FHIR bereit und NursIT liefert Pflegeinformationen

Quelle: Apple

Ganz nebenbei gibt Apple vor wenigen Tagen bekannt, dass sie mit dem neuen Update iOS 11.3 im Frühjahr auch eine elektronische Gesundheitsakte bereitstellen werden. Zunächst erst in den USA und später auch bei uns in Deutschland. Die eigentliche Sensation ist dabei, dass der Technologieriese dabei auf die neue, moderne FHIR-Schnittstelle setzt. Dabei wird unsere Pflege-Expertensoftware sofort „plug&play“ nutzbar, um beispielsweise pflege-relevante Informationen aus CareIT Pro dem Patienten auf seinem iPhone bereitzustellen. Aber auch umgedreht kann der Patient von sich bereits erfasste Daten der Pflege-Expertensoftware zur Verfügung stellen, die dann so automatisch in die Anamnese und das Assessment einfließen. Zudem kann der Patient auch schon vor einem stationären Aufenthalt bequem Fragebögen ausfüllen, dessen Inhalte dann automatisch über das NursIT-FHIR-Repository den klinischen Informationssystemen zur Verfügung gestellt werden. Eine solche Verbindung mit dem Patienten optimiert viele Prozesse in der Gesundheitsversorgung und erhöht zudem die Patientensicherheit. So kann sich das Pflegepersonal mit den übermittelten Daten schon vor dem stationären Aufenthalt optimal organisatorisch und Hilfsmittel-technisch auf den neuen Patienten und seine Einschränkungen einstellen und im Entlassungsmanagement mit CareIT Pro ein automatisches Followup nach dem Aufenthalt durchführen. Aber auch Informationen der pflegerischen Beratung lassen sich so unterstützend bereitstellen.

Da CareIT Pro als einer von wenigen Gesundheitssoftwaresystemen von vornherein auf FHIR-Basis entwickelt wurde, können beide Systeme einfach vom Patienten verbunden werden. Über eine verschlüsselte Verbindung werden die Daten dann ausgetauscht. Der Patient kann somit selbst die Regie übernehmen und diese Daten den Softwaresystemen und Gesundheitseinrichtungen seiner Wahl bereitstellen.
Somit bekommen die Patienten eine nicht zu unterschätzende Möglichkeit, die Interoperabilität im Gesundheitswesen zu pushen und selbstbestimmt Einfluss darauf zu nehmen.

Auch wenn sich die deutschen KIS-Hersteller nur zögerlich in Richtung FHIR bewegen, können die Kliniken schon heute mittels des NursIT-FHIR-Repository davon profitieren. Lesen Sie dazu auch den Beitrag „Das Feuer (FHIR) für vernetzte Innovationen im Gesundheitswesen entfachen – Schnittstellen einfach einfach machen“.

Die Öllampe war auch mal ein smartes Pflegehilfsmittel

Die Öllampe war auch mal ein smartes Pflegehilfsmittel

Es war die Begründerin der modernen Krankenpflege, die auch als „the Lady with the Lamp“ bezeichnet wurde. Florence Nightingale konzentrierte sie sich im 19 Jahrhundert erstmalig darauf, pflegerisch-medizinische Daten zu sammeln, diese aufzubereiten und zu analysieren, um dann daraus Schlüsse abzuleiten. Und ist somit auch die Mutter der Pflegeinformationssysteme. Schnell wurde der Wert ihrer Arbeit erkannt und in die Pflegepraxis und vor allem die Pflegeausbildung übernommen.

Man könnte meinen, dass die Zeit in manchen Dingen stehen geblieben ist. Denn die Sammlung und Dokumentation von Daten in der Pflege erfolgt heute, in den überwiegenden Gesundheitseinrichtungen, nach wie vor auf Papier. Diese dann aufzubereiten und zu analysieren ist sehr schwierig. Und so werden auch sicher Chancen auf neue pflegerische Erkenntnisse und deren Einfluss auf eine moderne Pflege vertan. Dabei sind es auch gerade die Auszubildenden, die neue Erkenntnisse und Praktiken in den Pflegealltag bringen sollen. Technische Assistenzsysteme, Roboter, Expertensysteme, Sensoren oder smarte Pflegehilfsmittel können den Pflegealltag erleichtern und die Versorgung sicherer machen. Dennoch fehlen sehr oft die Unterrichtsinhalte zu den smarten Pflegetechnologien. Und gerade hier werden Kernkompetenzen für die werdenden Pflegefachkräfte und deren zukünftigen Herausforderungen entwickelt.

Wie soll bitte ein Beruf attraktiver werden, wenn einige der notwendigen Kompetenzen in der Ausbildung nicht vermittelt werden?

Hier ist es absolut wichtig bei der Aus- und Weiterbildung anzusetzen!

Und dies betrifft keinesfalls nur die Auszubildenden. Denn auch das Pflegemanagement und die Pflegepädagogen können nur Pflegeinformatik-Kompetenzen fordern und fördern, wenn sie selbst diese besitzen. Die Hochschule Osnabrück hat in dem Verbundprojekt „KeGMI“ untersucht, welche eHealth-Kompetenzen die Pflegefachkräfte in unterschiedlichen Einsatzfelder benötigen und hat darauf basierend Empfehlungen für Aus- und Weiterbildungsinhalte entwickelt. Und dennoch finden sich heute kaum Angebote zu diesem Themenfeld.

Als CareTech-Unternehmen bietet das NursIT Institute hier schon seit Jahren ein Aus- und Weiterbildungsangebot an. Neben den eigenen Veranstaltungen, sind die Pflege-IT-Experten von NursIT, auch als Dozenten in Aus- und Weiterbildungsakademien aktiv. In unterschiedlichen Seminarangeboten für Pflegemanager, Pflegepädagogen, Pflegefachkräfte und Auszubildende vermitteln die Experten praxisnah und zielgruppengerecht die wesentlichen Pflegetechnologie-Kernkompetenzen. So lernen die Kollegen neben grundlegenden Fakten auch aktuelle Trends und Gefahren kennen, sowie die Fähigkeit den Technologie-Einsatz in ihren Arbeitsbereichen besser zu bewerten. Dadurch werden die Pflegefachleute fit für die kommende Digitalisierung und objektiver dem Nutzen solcher Pflegetechnologie gegenüber.

Wie sind Ihre Erfahrungen? Welche Angebote der Pflegeinformatik-Fortbildungen kennen Sie noch? Schreiben Sie uns einfach einen Kommentar.

Und sollten Sie in ihrem Weiterbildungsbereich ein solches Angebot aufnehmen wollen, unterstützen wir sie gern mit unseren erfahrenen Pflegetechnologie-Dozenten.

Cleverer „Off-On-Mode“ – Kein WLAN und trotzdem mobile und digitale Pflegedokumentation

Cleverer „Off-On-Mode“ – Kein WLAN und trotzdem mobile und digitale Pflegedokumentation

Auch wenn es heute keine Besonderheit mehr sein sollte, sind viele Kliniken nicht flächendeckend mit einem Funknetzwerk via WLAN abgedeckt. Dies liegt wohl an dem hohen Preis, die sich schnell weiterentwickelnde Technologie und nicht zuletzt an fehlenden Applikationen die diese Investitionen rechtfertigen würden.
Andererseits stiftet eine digitale Pflegedokumentation nur dann wirklich Sinn und Nutzen, wenn sie mobil am Bett (Point of Care) zu Einsatz kommt und keine Zwischendokumentation mehr notwendig ist.

Dieses Dilemma führt nicht selten dazu, dass solche Digitalisierungsprojekte immer weiter vor sich her geschoben werden, bis irgendwann eine Infrastruktur gegeben sei.

Das eine solche fehlende WLAN-Abdeckung kein Hindernis für einen mobile, digitale Pflegedokumentation sein muss, beweist das NursIT Institute mit seiner Pflege-Expertensoftware CareIT Pro. Die kleine, aber effektive Funktion „Off-On-Mode“ schlägt hier eine Brücke zwischen der Online-Arbeit im Kliniknetzwerk und dem Offline-Betrieb am Point-of-Care.

In der Praxis sieht es so aus. Beispielsweise im Pflegestützpunkt steht ein PC-Arbeitsplatz der mit dem Kliniknetz verbunden ist. Daran ist auch ein kleiner, lokaler Access Point (Funksender) angeschlossen. Befindet sich ein Tablet-PC mit CareIT Pro in der Nähe, wird dieses live mit allen Daten in CareIT Pro synchronisiert. Sobald die Pflegefachkraft aus dem Raum geht, schaltet sich CareIT Pro in den Offline-Modus. Die Software läuft normal weiter und speichert alle Informationen zunächst auf dem mobilen Gerät. Sobald die Pflegefachkraft wieder zurück am Stützpunkt ist, werden diese Daten über das Kliniknetzwerk mit dem Server automatisch synchronisiert.

Dadurch lässt sich nicht nur eine mobile, digitale Pflegedokumentation ohne Funknetzwerk realisieren, sondern auch eine Sicherheit bei Netzwerkausfällen. Denn in diesem Fall können die Pflegefachkräfte wie gewohnt weiter auf die Daten zugreifen und dokumentieren.

Zudem eignet sich diese Funktionalität auch für andere Anwendungsfälle. So können Pflege-Fachexperten (z.B. Wundmanager) zwischen Gebäude oder Einrichtungen wechseln, einfach weiter dokumentieren und im Büro werden die Daten dann wieder synchronisiert.

Natürlich können Sie diese und alle anderen Funktionen von CareIT Pro auch bei sich in der Klinik unverbindlich testen. Alle Informationen finden Sie hier.

Das Feuer (FHIR) für vernetzte Innovationen im Gesundheitswesen entfachen – Schnittstellen einfach einfach machen

Das Feuer (FHIR) für vernetzte Innovationen im Gesundheitswesen entfachen – Schnittstellen einfach einfach machen

Viele Kliniken haben in den letzten Jahren viel Geld in Krankenhausinformationssysteme investiert. Deshalb besteht natürlich oft die Meinung, dass diese Systeme alle Prozesse im klinischen Ablauf unterstützen müssen (monolithischer Ansatz). In der Realität sieht es oft anders aus. Die KIS kommen eben häufig aus der „Abrechnungsecke“ und tun sich mit Innovationen und Vernetzung (Interoperabilität) oft schwer. Zum Einsatz kommen dann in der Regel HL7-Schnittstellen, die nicht nur für jeden Kunden neu eingerichtet und meist teuer sind, sondern auch zunehmend aufwändig und komplex für die IT-Administration. Gleichzeitig bedeutet es aber auch für die Klinken, dass Fachsysteme, innovative Technologien und Experten-Apps nicht einfach getestet werden können, da eine reale Beurteilung oft nur mit Daten aus dem KIS über eine HL7-Schnittstelle möglich ist, die dann eingerichtet und betreut werden muss.
Damit stellen die Schnittstellen heute eine der größten Eintrittshürden für innovative Gesundheitstechnologien in den Kliniken dar.
Dieses Dilemma wurde auch in der HL7-Organsiation erkannt und der bewährte Standard durch einen moderneren Ansatz ersetzt und weiterentwickelt.
Fast Healthcare Interoperability Resources (FHIR, gesprochen „Fire“) ist die Antwort auf die gestiegenen Anforderungen zur Vernetzung, Mobilität, Datenschutz und Datensicherheit im Gesundheitsmarkt. Damit wird die Schnittstelle zum KIS erstmalig so standardisiert, dass sie einmalig erstellt, zu allen FHIR-kompatiblen Systemen passt. Zudem können alle FHIR-kompatiblen Systeme eine gemeinsame Datenbank (FHIR-Repository) nutzen und so die Wartungsaufwände der IT-Abteilungen massiv reduzieren. Ein dritter Vorteil ist die Möglichkeit mit FHIR-Technologie eine Art klinischen App-Stores anzubieten. Ähnlich wie beim Smartphone können Anbieter dort ihre FHIR-Apps hinterlegen, die dann bei Interesse von den Kliniken einfach getestet und dann darüber erworben werden können. Ohne aufwendige Installation und Einrichtung von Schnittstellen funktionieren diese Apps direkt und produktiv.
Unter anderem diese Vorteile haben in den USA dafür gesorgt, dass die meisten dortigen KIS-Anbieter (EHR) entsprechende FHIR-Schnittstellen einrichten. In Deutschland wird es für gewöhnlich noch dauern. Aber auch hier lässt sich Bewegung im Thema wahrnehmen.

Dennoch müssen Kliniken nicht auf diese neuen Möglichkeiten verzichten. Denn das NursIT Institute hat schon 2015 auf diese neue Entwicklung gesetzt und nicht nur die Pflege-Expertensoftware CareIT Pro auf FHIR-Basis entwickelt, sondern bietet ein FHIR-Repository nebst dem App-Store „Apps4Care“ an. Damit eröffnet sich jede Klinik mit einer einmaligen Anbindung an das KIS die neue, standardisierte Welt der Gesundheitsinnovationen. FHIR-kompatible Systeme können einfach „plug&play“ angebunden, getestet und genutzt werden.
So wird wieder der Betreiber und die Anwender zum Entscheider für unterstützende Technologien und eben nicht die vorhandenen technologischen Möglichkeiten die die Bestandssysteme bieten.

Welche Möglichkeiten und Potentiale sich daraus noch für das Gesundheitswesen und die Patienten ergeben können, werden wir in künftigen Blog-Beträgen vorstellen.

Wenn Sie das Thema weiterführend interessiert, nehmen Sie einfach Kontakt zu unseren FHIR-Experten auf.

Smartes Entlassungsmanagement für Kliniken – einfach, digital und effizient

Smartes Entlassungsmanagement für Kliniken – einfach, digital und effizient

Seit dem 1.10.2017 ist das Entlassungsmanagement, gemäß den Rahmenvorgaben des Bundesschiedsamts, für viele Kliniken ein Top-Thema. Aber schon seit 2004 existiert der Nationale Expertenstandard Entlassungsmanagement in der Pflege. Mit CareIT Pro unterstützt eine Expertensoftware nun beide Anforderungsfelder und gibt den Anwendern stets einen aktuellen Überblick zum Status des Entlassungsprozesses eines jeden Patienten.

Und da alle Informationen in der Regel bei der Pflege zusammenlaufen und diese auch dort oft größtenteils erhoben werden, bietet sich die Pflege-Expertensoftware im Besonderen als „digitale Zentrale“ für das Entlassungsmanagement an.

Dafür sorgen verschiedene, smarte Funktionen. Mit der ohnehin für die Patienten durchgeführte Anamnese und das Pflege-Assessment wird der digitale Entlassungsplan bei einem poststationären Pflegedefizit automatisch aktiviert. So kann ein bedarfsgerechtes Entlassungsmanagement sichergestellt werden. Der FIM bzw. Barthel-Index wird ebenfalls automatisch abgeleitet und im Entlassungsplan bereitgestellt. Dieser Plan ist zudem auch eine smarte Checkliste, die in der Lage ist, Plausibilitäten zu prüfen und bereits an anderen Stellen erfasste Daten zu übernehmen. Dabei wird über einem Fortschrittsbalken stets der aktuelle Status des Prozesses und eventuelle Inplausibilitäten dargestellt. Diese Informationen befinden sich auch in der Bettenübersicht und können so für eine einfachere Belegungssteuerung genutzt werden.

Der Sozialdienst und Pflegefachberater können bei entsprechenden Defiziten und Risiken des Patienten automatisch oder manuell von der Software informiert und zur Versorgung hinzugezogen werden. Zudem unterstützt das System die Planung und Dokumentation einer bedarfsgerechten Beratung und Schulung für den Patienten und seine Angehörigen. Neben der Hinterlegung eines voraussichtlichen bzw. finalen Entlassungstermins, wird stets der aktuelle Unterstützungsbedarf des Patienten dargestellt. Ein Überleitungsbericht steht jederzeit per Knopfdruck zu Verfügung und wird aus den pflegerischen Verlaufsdaten automatisch befüllt. Eventuelle, organisatorische Überleitungsrisiken von individuellen Patienten werden auf einem separaten Bericht aufgezeigt und ermöglichen dem Entlassungsverantwortlichen so eine frühzeitige Reaktion.

So wird das Thema des Entlassungsmanagements für die Kliniken praktikabel, transparent und effizient:

  • Assessment mit Ableitung des poststationären Pflegedefizits
  • Automatische und manuelle Benachrichtigung von Sozialdienst und Pflege-Fachexperten (Wundmanager etc.)
  • Automatische und manuelle Erzeugung eines Entlassungsplan mit smarter Checkliste und Statusanzeige
  • Automatische Ableitung von FIM und Barthel-Index
  • Planung und Dokumentation von bedarfsgerechter Beratung und Schulung für den Patienten und seinen Angehörigen
  • Hinterlegung und Weiterleitung des geplanten bzw. finalen Entlassungstermin (z.B. in der Belegungssteuerung)
  • Darstellung des aktuellen Unterstützungsbedarf des Patienten
  • Automatischer Überleitungsbericht
  • Darstellung von Inplausibilitäten und Entlassungsrisiken

Weiterführende Informationen und die Möglichkeit die Software zu testen finden Sie hier…

Gute Vorsätze: Ein erfolgreiches, neues Jahr im Fokus der Pflegefachkräfte…

Gute Vorsätze: Ein erfolgreiches, neues Jahr im Fokus der Pflegefachkräfte…

Das Jahr 2018 wird und muss im Zeichen der Pflegefachkräfte stehen. Hat in 2017 die Politik die Pflegefachkräfte als Wahlkampf-Thema benutzt – wird man sie in 2018 beim Wort nehmen. Denn der Fachkräftemangel wird noch weiter zunehmen und damit auch die für alle spürbaren Folgen, wie OP-Verschiebungen und Stationsschließungen. Und damit auch in 2018 nicht jede vierte Pflegefachkraft ihren Job wechseln möchte, sind auch die Entscheider in den Gesundheitseinrichtungen zum Umdenken aufgerufen. Die Digitalisierung der Pflege wird kommen und 2018 werden viele Einrichtungen genau diesen Weg gehen und damit die Weichen zur Entlastung und Verbesserung der Zufriedenheit der Pflegefachkräfte stellen.
Und wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich in 2018 das alte, angestaubte monolithische Denken („unser KIS kann alles“) aus den Köpfen vieler IT-Verantwortlichen löschen wollen. Denn genau dieser Glaube verhindert innovative Entwicklungen im Gesundheitsmarkt und zwingt damit auch viele Pflegefachkräfte zur Nutzung von nicht-prozessunterstützenden, institutionellen Softwarewerkzeugen.
Warum – weil noch zu oft das Schreckgespenst der „Schnittstellen zum KIS“ ausgepackt wird, wenn die Testung oder Beschaffung neuer, innovativer Technologien vorgeschlagen wird. Viele IT-Abteilungen verstehen neue Systeme als Mehrarbeit und nicht als Chance die wertschöpfenden Mitarbeiter noch besser zu unterstützen und sich technologisch auf die Zukunft einzustellen.

Erfreulicherweise wird die Digitalisierung in der Pflege in diesem Jahr viel stärker Thema auf den einschlägigen Kongressen (Gesundheitswirtschaftskongress, Hauptstadtkongress etc.) und Messen (conhIT, Xpomet etc.) werden. Und vielleicht folgt ja der Transparenz die Entscheidung. Und so starten auch wir in diesem Jahr wieder mit einer virtuellen Pflegekonferenz im Januar.

Und so wären gute Vorsätze für das Jahr 2018 :

  • die Pflegefachkräfte und deren Arbeitsprozesse noch besser zu unterstützen und die innovativen Möglichkeiten die der Markt bereits bietet, durch die Pflegeexperten testen zu lassen.
  • Die Anwender und nicht die IT-Abteilungen über die Expertenwerkzeuge entscheiden zu lassen.
  • Die Pflegefachkräfte als Innovatoren und Erlösfaktoren zu verstehen und sic entsprechend strategisch auszurichten.
  • Die notwendige Veränderung von der monolithischen zu einer modernen, interoperablen Systemlandschaft und die damit verbundene Chance für die Nutzung innovativer Technologien zu gestalten. Neue Schnittstellen-Architekturen wie HL7-FHIR können hier das Totschlag-Argument „Schnittstelle“ entkräften.

Ich würde mich freuen, wenn 2018 ein wenig davon, zur Unterstützung der Kollegen in den Pflegeberufen umgesetzt würde und wünsche allen ein erfolgreiches, neues Jahr!

Pflegekrise und keine Pflegestrategie?

Pflegekrise und keine Pflegestrategie?

Täglich berichten die Medien nun über den immer stärker spürbaren Pflegefachkräftemangel. OPs werden verschoben und Stationen geschlossen. Selbst der „Tag der Händedesinfektion“ am 12.11.2017 wurde von vielen Kliniken vorzeitig abgebrochen, da eine korrekte Händedesinfektion ca. 2 Stunden pro Mitarbeiter und Schicht kosteten. Zeit die das Pflegepersonal nicht hat. Denn die geht ja bereits für bis zu 60% Dokumentationsaufwände, unstrukturierte Prozesse und die Versorgung von bis zu 13 Patienten pro Pflegefachkraft drauf. Und dennoch wird in über 70% der Einrichtungen noch mit Stift und Papier dokumentiert.

Wo ist die Pflegestrategie?

Bei all den dramatischen Meldungen sollte man doch meinen, dass die Entlastung der Pflegefachkräfte in allen Gesundheitseinrichtungen ganz oben in den Pflegestrategien stehen sollte. Aber da beginnt häufig schon das Drama. Eine Medizinstrategie haben viele Einrichtungen, aber eine Pflegestrategie? Als Eh-da-Ressource und Kostenfaktor wurde die Pflege lange nicht als wirklich systemrelevant bewertet. Jetzt ist es wichtiger denn je, dass die Gesundheitseinrichtungen die lang- und mittelfristigen Ziele, insbesondere im Sinne der Prozesssteuerung, der Digitalisierung und Qualifizierung festlegen. Diese sollten dann mit entsprechenden Maßnahmen, definierten Ressourcen und einer Kosten-Nutzen-Rechnung in eine Pflegestrategie eingehen. Mit einer solchen Strategie lassen sich schon künftige Entscheidungen (zu Pflegeangeboten und -konzepten) vorweg nehmen, sowie ein Rahmen bzw. eine Entscheidungsgrundlage für die Personal-, Budget- und Investitionsplanung definieren. Und das Wichtigste ist – die Pflegefachkräfte erhalten eine Transparenz zu den geplanten pflegerischen Zielen und Konzepten des jeweiligen Arbeitgebers. Nur so wird das Ziel der Reise klar und die Attraktivität des Arbeitsumfelds, sowie die Mitarbeiterbindung erhöht. Wer möchte schon bei einem Arbeitgeber arbeiten, der als Ziel eine befriedigende Pflege definiert? (Anmerkung: Habe ich bereits in einer Klinik gesagt bekommen)

Und wie ist es bei Ihnen? Gibt es in Ihrer Einrichtung eine Pflegestrategie? Bitte nehmen Sie an unserer Mini-Abstimmung unter diesem Link teil!

Die Pflege muss über ihre Werkzeuge entscheiden dürfen!

Nicht zuletzt sollte die Pflegestrategie auch die Vorgabe für alle Tertiärbereiche und natürlich auch die IT-Abteilung darstellen.  Erst damit lassen sich die pflegefachlichen Anforderungen an eine technologische Unterstützung gegen die realen Umsetzungen (z.B. im KIS) prüfen und notwendige Anpassungen oder Beschaffungen begründen. Damit können die häufig nicht zielführenden Diskussionen um „klinische Software nur aus einer Hand“ und „wir wollen keine Schnittstellen“ beendet werden und endlich echter Nutzen und Entlastung für die Pflegefachkräfte geschaffen werden. Und nicht nur die Aufwände lassen sich reduzieren, sondern auch die Kosten und Risiken. Und mit der richtigen Software (wie CareIT Pro) können die abrechnungsrelevanten Kennzahlen sogar automatisch generiert und so bisher unerreichte Erlöse gesichert werden.

Pflegestrategie und operative Themen sind zu trennen

Der Alltag des Pflegemanagements ist heute geprägt von vielen, kaum lösbaren, operativen Aufgaben. Und da wundert es einen kaum, dass der strategische Blick von den aktuellen Problemen getrübt wird. Hier allerdings auf Dauer nur von Situation zu Situation zu reagieren wäre falsch. Das NursIT Institute kann die notwendige Zeit und Expertise einbringen und gemeinsam mit dem Management eine Pflegestrategie für die nächsten 8 – 10 Jahre erstellen. Unser Angebot dazu finden Sie  hier.

 

5 Argumente (oder Ausreden?) gegen die Digitalisierung der Pflege

5 Argumente (oder Ausreden?) gegen die Digitalisierung der Pflege

Es ist erstaunlich, dass wegen des Fachkräftemangels in der Pflege immer häufiger Operationen verschoben, Altenheime und Stationen sogar geschlossen werden müssen und dennoch über 70% der Pflegefachkräfte noch mit Papier und Stift dokumentieren. Digitalisierung entlastet die Pflege und generiert dazu noch Erlöse!

Über ihre digitalen Werkzeuge entscheiden in der Regel nicht die Pflegefachkräfte selbst. Und so wundert es kaum, dass die Administration oder die IT-Abteilungen nicht selten eine eigene Sicht und Argumente zu diesen Themen haben. Und diese gleichen sich dann doch sehr häufig:

  • „Wir machen Pflege bereits in unserem KIS und wollen auch alles aus einer Hand“ – Löblich und wie zufrieden sind die Pflegekräfte damit? Hat Ihnen ihr KIS-Anbieter schon einmal nachgewiesen, welche Aufwände und Zeiten die Pflegefachkräfte sparen? Wie stark plausibilisiert oder automatisiert das KIS die Pflegedokumentation und welche Erlöse sichert ihnen dieses Softwaresystem durch automatische PKMS?
  • „Wir haben keine Zeit und kein Geld für die Einführung einer Pflegesoftware“ – Was kostet wohl eine geschlossene Station? Zudem generiert eine moderne Pflege-Expertensoftware sogar Erlöse und kann sich damit selbst bezahlen.  Und bei der fehlenden Zeit muss man unweigerlich an den Holzfänger denken, der sich mit einer stumpfen Axt redlich abmüht. Er braucht dreimal länger, hat aber vor lauter Arbeit keine Zeit diese zu schärfen.

Dies sind nur 2 Argumente (oder doch Ausreden) gegen eine Digitalisierung in der Pflege. Den gesamten Vortrag können Sie hier ansehen:


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