Sprachgesteuerte Patientenzimmer und Pflegeausbildung auf dem Handy – Die 2. Virtuelle Pflegekonferenz findet im September statt

Sprachgesteuerte Patientenzimmer und Pflegeausbildung auf dem Handy – Die 2. Virtuelle Pflegekonferenz findet im September statt

Nach dem großen Erfolg der ersten virtuellen Pflegekonferenz im Mai dieses Jahres, knüpft das „Netzwerk für Innovationen und Technologien in der Pflege“ (NITiP) mit einer Folgeveranstaltung am 6.09.2017 daran an.

Können Sie sich vorstellen, dass Patienten schon bald das Licht oder die Fenster in ihrem Patientenzimmer über die eigene Stimme steuern können?
Oder das Untersuchungstermine automatisch die Pflegeplanung beeinflussen und so die Pflegemaßnahmen ungestört durchgeführt werden können?
Wissen Sie wie Tablets und Storytelling erfolgreich in der Altenpflege eingesetzt werden können?

Zum Vergrößern anklicken!

Diese und viele weitere innovative Themen werden auf der „2. Virtuellen Pflegekonferenz“ vorgetragen. Und das Besondere ist, dass diese Veranstaltung ausschließlich online (in Webinar-Form) durchgeführt wird. Die Teilnehmer können je nach Interesse, virtuell kommen und gehen. Alle Vorträge werden dabei aufgezeichnet und sind so auch später noch für interessierte Pflegefachkräfte nutzbar.
Viele neue, innovative Themen, Projekte und Erfolgstories werden dort den Teilnehmern präsentiert. Die gesamte Veranstaltung ist kostenlos und bedarf lediglich einer kurzen Anmeldung, eines PCs oder eines Smartphones. Gerade die für Pflegefachkräfte oft schwierige Organisation von Reisen zu Konferenzen entfällt somit.
Zuhause, auf der Arbeit oder mobil – die Teilnahme ist kinderleicht.

http://www.Virtuelle-Pflegekonferenz.de

Diese Kompetenzen benötigt heute ein Pflegeinformatiker

Diese Kompetenzen benötigt heute ein Pflegeinformatiker

Die Einrichtung einer Stabsstelle „Digitale Transformation in der Pflege“ und die Besetzung mit einem Pflegeinformatiker ist ein sinnvoller erster Schritt vor Digitalisierungsprojekten in der Pflege. Ausgebildete Pflegeinformatiker wird man in Deutschland sicher vergebens suchen. Pflegefachkräfte mit passenden Qualifizierungen findet man dann schon eher.

Doch was ist eigentlich die Pflegeinformatik?

Zum Begriff „Pflegeinformatik“ existieren viele Definitionen. Während im deutschsprachigen Raum die Pflegeinformatik als Anwendung der Informatik in der beruflichen Pflege von Menschen definiert wurde, existiert im englischen Sprachraum die Bezeichnung „nursing informatics“, die weit über diese Definition hinaus geht.

„[…]nursing informatics mehr, nämlich die Kombination von Informatik (computer science), Informationswissenschaft (information science) und Pflegewissenschaft (nursing science).“ (1989 Graves und Corcoran)

 

Diese Definition will zeigen, dass nursing informatics nicht nur der Einsatz von Informationstechnologien ist. Hier wird auch die Schnittmenge zur Informationswissenschaft und Pflegewissenschaft deutlich.

Für den europäischen Raum kann man Pflegeinformatik heute eher folgendermaßen definieren:

 

 

„Pflegeinformatik ist die Integration von Informations- und Pflegewissenschaft in die Gesundheits- und Krankenpflege mittels Informations- und Kommunikationstechnologien. Sie ist Supportprozess der pflegerischen Tätigkeit und Ausbildung, sowie des Pflege-, Projekt-, Prozess- und Qualitätsmanagements in Gesundheitseinrichtungen.“ (H.Mania 2008)

Welche Kompetenzen sollte ein Pflegeinformatiker mitbringen bzw. erwerben?

Da in Deutschland kein direkter Studiengang „Pflegeinformatik“ an Hochschulen belegbar ist, müssen sich interessierte Pflegefachkräfte anderweitig qualifizieren. Dafür ist es wichtig zu wissen, welche Kompetenzen ein Pflegeinformatiker in seinem Berufsalltag benötigt. Zusammenfassend muss ein Pflegeinformatiker die komplexen Beziehungen zwischen folgenden Elementen verstehen:

  • Daten, Informationen, Wissen und Weisheit
  • Pflegewissenschaft, Informationswissenschaft, Computerwissenschaft
  • Pflegefachkraft, Mensch, Gesundheit und Umwelt
  • Informationsstrukturen, Informationstechnologien, Informationsmanagement und Kommunikation von Informationen.

Zudem sollte ein Pflegeinformatiker über Kenntnisse bzw. Kompetenzen in folgenden Bereichen verfügen:

  • eHealth, mHealth und klinischer IT-Systeme bzw. IT-Infrastruktur inkl. Schnittstellenstandards, wie HL7, DICOM etc.
  • Usability und Software-Entwicklung
  • regulative Anforderungen für Medizinprodukte insbesondere Software als Medizinprodukt
  • Support und Training
  • Terminologien und Erlössicherung in der Pflege
  • Datenschutz und Datensicherheit
  • Technologie Lebenszyklus (Planung, Prozess- und Anforderungsanalyse, Spezifikation, Auswahl, Training, Anpassung, Einführung, Evaluierung, Risikomanagement und Betrieb)

Im nächsten Beitrag werden die Aufgabenfelder und Perspektiven für Pflegeinformatiker näher beleuchtet.

Wenn Sie sich für die Arbeit als Pflegeinformatiker qualifizieren möchten, könnte der neue Online-Lehrgang „Fachkraft für IT in der Pflege“ ein erster Schritt sein. Wir beraten Sie gern dazu!

So bereiten Sie die Pflegefachkräfte auf die Digitalisierung vor

So bereiten Sie die Pflegefachkräfte auf die Digitalisierung vor

Die Digitalisierung in der Pflege wird kommen und das Arbeitsumfeld stark verändern. Das Management kann sich darauf vorbereiten und somit die Potentiale nutzen oder dies ignorieren und davon überrollt werden.

Innovative Technologien für die Pflege sind längst verfügbar und dennoch werden erst ca. 27% der deutschen Pflegekräfte digital unterstützt.
Viele Entscheider, Hersteller und auch Pflegefachkräfte glauben zudem, dass sie schon eine digitale Pflegedokumentation haben, nur weil digitale Formulare vorhanden sind. Die Pflegefachkräfte haben eigene und besondere Anforderungen an die digitale Unterstützung. Dazu sind die Erfahrungen der Pflege mit IT in den letzten Jahren, geprägt von Dokumentation für andere Berufsgruppen, eher negativ. Und da die Pflegeinformatik kein fester Ausbildungsbestandteil ist, sind die IT-Kompetenzen in der Pflege eher heterogen.

Wie also können die Pflegefachkräfte auf die digitale Transformation vorbereitet werden?

Das Thema digitale Transformation und die zugrundeliegenden Methoden und Technologien müssen ein Teil der pflegerischen Kompetenz und des Pflegealltags werden. Dies kann sicher nicht per Anweisung oder dem „Vorsetzen“ von IT-Lösungen erfolgen.
Hier ist eine Organisationsentwicklung und das Management gefragt. Die digitale Teilhabe der Pflege bedingt entsprechende Organisationsstrukturen und Kompetenzen in der Pflege.

Die Einrichtung einer Stabsstelle „Digitale Transformation in der Pflege“ und die Besetzung mit einem Pflegeinformatiker wäre hier ein sinnvoller erster Schritt. Dieser Pflegeinformatiker kann zum einem die Interessen und Anforderungen der Pflegefachkräfte in IT-Vorhaben und –Projekte vertreten und die pflegerischen Kollegen trainieren. Weiterhin steht er beratend dem Management zur Seite und kann gewonnene Kennzahlen aufbereiten und analysieren.

Auf den Stationen und in den Pflegebereichen sollten zudem pflegerische  IT-Keyuser benannt und qulifiziert werden. Diese Keyuser werden von der Stabsstelle „Digitale Transformation in der Pflege“ koordiniert und in alle relevanten Vorhaben einbezogen. IT-Keyuser in der Pflege sind zudem die Ansprechpartner für ihre pflegerischen Kollegen. Sie ermitteln den IT-Weiterbildungsbedarf der Kolegen und coachen direkt im Arbeitsumfeld. Sie leisten zudem einen Vor-Ort-Support und geben die Anforderungen an die Stabsstelle weiter. Damit sind sie auch der Schlüssel für einen pflegenahen und nutzbringenden Technologie-Einsatz.

Eine solche Struktur bedingt entsprechende Prozess-, Projekt und IT-Kompetenzen der mit diesen Aufgaben betrauten pflegerischen Mitarbeiter. Denn nur so können sie vorhandenen Prozesse und Technologien richtig bewerten, sowie die Anforderungen richtig definieren und umsetzen.

Über welche technologie-relevanten Kompetenzen die Stabsstelle, die Keyuser  und die Pflegekräfte verfügen sollten, werde ich in einem späteren Beitrag beleuchten.

Wer sich für die Arbeit als IT-Keyuser in der Pflege qualifizieren möchte, dem sei der neue Online-Lehrgang „Fachkraft für IT in der Pflege“ empfohlen.

Positionspapier: Pflege 4.0: Patientenorientierte Versorgung durch digitale Prozesse

Die Initiative Gesundheitswirtschaft (IGW) veröffentlicht aktuell ein Positionspapier zur Pflege 4.0. Das Positionspapier soll Ausgangspunkt für eine intensive unternehmerische, aber auch berufspolitische Debatte sein. Das Leit-Thema Digitalisierung muss viel stärker als bisher strategisch aufgegriffen und genutzt werden. Der häufig defizit-orientierten Betrachtung von „Pflege“ wird Innovation, Entwicklung und Kompetenz entgegengestellt. Für das Pflegemanagement erschließen sich über Pflege 4.0 neue und herausragende Handlungsfelder. Besonders die Themen Prozesssteuerung und Patientenorientierung können in den Unternehmen mit völlig neuen Akzenten federführend besetzt werden.

Das vorliegende Positionspapier basiert auf einem gemeinsamen Experten-Workshop der Initiative Gesundheitswirtschaft in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und der NursIT Institute GmbH im März 2017 in Hamburg.

Zur Webversion des Positionspapiers

Damit die Pflege von der Digitalisierung nicht überrollt wird … Online-Lehrgang „Fachkraft für IT in der Pflege“

Damit die Pflege von der Digitalisierung nicht überrollt wird … Online-Lehrgang „Fachkraft für IT in der Pflege“

Die digitale Prozessunterstützung hat sich schon in vielen Branchen bewiesen. Zunehmend finden auch smarte Technologien und Innovationen im Pflegebereich ihre Anwendung. Pflege 4.0 ist dafür ein aktueller Begriff und bedeutet u.a. einen konsequenten Technologie-Einsatz und digitale Pflegeprozesse.

Gleichzeitig wird die Digitalisierung in der Pflege häufig als praxisfremd und überfordernd empfunden. Zudem werden der Nutzen und die Unterstützung von Pflege-IT häufig nicht erlebt, dafür aber zunehmende Belastungen und Aufwände.

Dies liegt nicht nur an einer häufig geringen Pflegeorientierung der Technologien, sondern auch an die zugrundeliegenden, oft variablen Prozesse. Auch fehlende zeitliche, personelle und kompetente Ressourcen und die Art und Weise der Einführung solcher Systeme in den Gesundheitseinrichtungen können ursächlich sein. Um eine Demotivation und Überforderungen der Pflegefachkräfte durch die unaufhaltsame Digitalisierung in der Pflege zu vermeiden, bedarf es technologie-kompetente Pflegefachkräfte, die sich als Ansprechpartner im Pflegealltag, als Interessenvertreter in Technologieprojekten und auch bei der Entwicklung von neuen, innovativen Pflegetechnologien einbringen.

Die praxisnahe, online Weiterbildung „Fachkraft für IT in der Pflege“ ist besonders auf die Bedarfe und Bedürfnisse von Pflegefachkräften ausgerichtet. Der Kurs kann bequem online und mobil absolviert werden. Alle Vorlesungen werden zudem aufgezeichnet und können zeit-unabhängig besucht werden. Es werden nicht Fähigkeiten zur Anwendung eines bestimmten IT-Systems eines konkreten Herstellers vermittelt, sondern Kompetenzen für das digitale Informationsmanagement im Pflegealltag.

Alle Informationen zum Kurs hier

Auf dem Care Camp Köln 2017 – Let’s talk about…

Auf dem Care Camp Köln 2017 – Let’s talk about…

Wenn 75 Menschen aus dem Pflege- und Sozialbereich an einem Wochenende zusammen treffen um aktuelle Themen aus Ihren Bereichen zu diskutieren – dann ist es das Care Camp Köln! Wir von NursIT waren diesmal wieder dabei. Zum dritten Mal öffneten sich die Camp-Türen in der Uniklinik Köln.
Die folgende, kleine Social Media Story zum Care Camp Köln 2017 zeigt die Themenvielfalt dieses einzigartigen Events.

https://twitter.com/meifrisch/status/876112392551370757

https://twitter.com/JoergBenter/status/875756850649673728

https://twitter.com/charmeundmelone/status/876110816587763713

 

So wird auch die Pflege zum Erlösfaktor :: Automatische PKMS-Generierung [Teil 3]

So wird auch die Pflege zum Erlösfaktor :: Automatische PKMS-Generierung [Teil 3]

Den dritten Teil unserer Mini-Serie zur Erlössicherung in der Pflege widme ich dem PKMS. Dieser Pflege-Komplexmaßnamen-Score ist vom Aufwand ein wahrer Alptraum für die Pflegefachkräfte. Bedeutet er doch häufig das Ausfüllen endloser Papierbögen, ohne genau zu wissen, ob dadurch letztendlich ein Zusatzerlös generiert werden kann. Grund genug für uns die Pflegefachkräfte von dieser aufwändigen Dokumentation zu befreien. PKMS ist bei uns ein Nebenprodukt der Pflegedokumentation in der Pflege-Expertensoftware CareIT Pro

So wird auch die Pflege zum Erlösfaktor :: automatische Ableitung pflegerelevanter Nebendiagnosen [Teil 2]

So wird auch die Pflege zum Erlösfaktor :: automatische Ableitung pflegerelevanter Nebendiagnosen [Teil 2]

Im zweiten Teil unserer Mini-Serie über die Erlössicherung in der Pflege, möchten wir die Relevanz von pflegerischen Nebendiagnosen betrachten. Lassen sich mit einer automatischen Ableitung dieser Kennzahlen wirklich Erlöse durch die Pflegedokumentation sichern? Thomas Denker hat sich genau diese Frage in seiner Bachelor-Arbeit gestellt und eine Station auf Papier und eine Station mit der Pflege-Expertensoftware CareIT Pro dokumentieren lassen. Das Ergebnis ist beeindruckend – sehen Sie selbst:

So wird auch die Pflege zum Erlösfaktor :: Der ideale Pflegeprozess [Teil 1]

So wird auch die Pflege zum Erlösfaktor :: Der ideale Pflegeprozess [Teil 1]

Pflege kostet nur Geld. Dieses „Old-School-Denken“ ist leider heute noch in vielen Köpfen von klinischen Entscheidern.
Pflege kostet Geld. Das ist richtig! Jedoch ist Pflege häufig deshalb auch teuer, weil sich die Kliniken kostspielige, unstrukturierte Prozesse leisten und dazu häufig noch keine modernen Dokumentationswerkzeuge einsetzen. Dadurch bleiben die Aufwände hoch und die automatische Generierung von abrechnungsrelevanten Kennzahlen bleibt ungenutzt.

Aber vielleicht wissen die Entscheider auch nicht um die modernen Möglichkeiten die heute schon verfügbar sind. Daher möchte ich hier noch einmal 3 Vorträge unserer 1. Virtuellen Pflegekonferenz empfehlen, die aufzeigen, wie mit einem idealen Pflegeprozess und moderner Pflege-Expertensoftware eine pflegerische Wertschöpfung und Erlössicherung erreicht werden kann.

  • Lean Nursing – mehr Pflege mit weniger Aufwand und Kosten
  • Erlössicherung durch die automatische Ableitung pflegerelevanter Nebendiagnosen
  • Automatische PKMS-Generierung mit moderner Pflege-Expertensoftware

 

Lean Nursing – mehr Pflege mit weniger Aufwand und Kosten

Das NursIT Institute hat sich zum Ziel gesetzt, Gesundheitseinrichtungen mit professionell Pflegenden bei der Erreichung eines idealen Pflegeprozesses zu unterstützen. Dadurch soll eine exzellente Pflege erreicht und Kosten gespart werden. Daher hat das Institut die Lean Hospital-Methode für die Pflege konsequent zum Lean Nursing weiterentwickelt. Damit wird nicht nur der Ist- und der ideale Pflegeprozess modelliert, sondern auch die Lücke zwischen beiden durch Beseitigung von Verschwendung und Einsatz von Technologie verringert.

Die „NursIT Institute Story“ ist bundesweiter Gewinner 2017

Die IHK Deutschland suchte Gesichter und Erfolgsgeschichten, wie Firmen neue digitale Wege für ihre Kunden gehen. Das Ziel der NursIT Institute GmbH besteht ja genau darin, die Digitalisierung der professionellen Pflege nutzbringend mit Software und Dienstleitungen zu unterstützen. Daher freuen wir uns sehr, als bundesweiter Gewinner gewählt worden zu sein. Die Auszeichnung erfolgt auf dem G20 Young Entrepreneurs‘ Alliance Summit in Berlin.

Zu unserer Story…


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