Folge #19 | Allianz für die Digitalsierung in der Pflege gestartet

Folge #19 | Allianz für die Digitalsierung in der Pflege gestartet

Heiko & Stephan sind zurück aus der Sommerpause und starten mit dieser Folge die Staffel 2 des Podcasts. Viel Spaß beim Hören!

  1. Die Smart Nursing Alliance ist gestartet und möchte mit der „Smart Ward“ eine intelligente Pflege- bzw. Klinikstation anbeiten.
  2. Die MEDICA 2019 ist vorüber und wir fragen uns: Wie viel Pflege war auf der MEDICA zu finden?
  3. Wir sind unter den 12 Finalsiten der Entscheiderfabrik. Was kommt nun?

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Echte Hürden oder eher Vorwände bei der Digitalisierung in der Pflege? – Gemeinsam statt einsam!

Echte Hürden oder eher Vorwände bei der Digitalisierung in der Pflege? – Gemeinsam statt einsam!

Der Fachkräftemangel in der Pflege ist mittlerweile auch Thema der Massenmedien. Kein Gesundheitskongress kommt mehr an diesem Thema vorbei und auch der mögliche Entlastungsfaktor – die Digitalisierung in der Pflege – bringt ganz neue „Experten“ in die Podiumsdiskussionen. Sieht man sich jedoch die Pflegerealität an, wird in über 70 % der deutschen Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, wie im Jahre 1880 von Florence Nightingale begründet, mit Stift und Papier gearbeitet. 

Aber warum findet man in der Pflege kaum digitale Unterstützung, obwohl die Pflegefachkräfte wegen der Fülle an Aufgaben der Administration, Kommunikation und Dokumentation, nur noch ein Viertel ihrer Arbeitszeit im direkten Patientenkontakt stehen? 

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Smart Nursing Alliance mit 15 Firmen gestartet – „Smart Ward“ soll die Pflege deutlich entlasten

Smart Nursing Alliance mit 15 Firmen gestartet – „Smart Ward“ soll die Pflege deutlich entlasten

Am 30.10.2019 startete in Köln die „Smart Nursing Alliance“. Unternehmen aus dem Bereich der Pflegetechnologien schlossen sich zusammen, um innovative Technologien zur Entlastung der Pflegefachkräfte zu verbreiten, sowie die Potentiale erlebbar zu machen. Einen Schwerpunkt bildet dabei die gemeinsame Entwicklung einer intelligenten Klinikstation „Smart Ward“.

Die berufliche Pflege befindet sich in Deutschland in einer zunehmenden Krise. Demografische Wandel, Fachkräftemangel, hohe patientenferne Aufwände, sowie geringe Attraktivität des Berufes führen zu massiven Einschnitten in der pflegerischen Versorgung. Zugleich liegt der Digitalisierungsgrad in der Pflege bei unter 30 Prozent.

Dabei mangelt es nicht, wie häufig argumentiert, an verfügbaren, innovativen Angeboten. Der Markt bietet eine Fülle an entlastenden Pflegetechnologien an – diese sind nur oftmals nicht wirklich bekannt.

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Das NursIT Institute wird weiterer Förderer der ENTSCHEIDERFABRIK

Das NursIT Institute wird weiterer Förderer der ENTSCHEIDERFABRIK

Das NursIT Institute wird weiterer Förderer der ENTSCHEIDERFABRIK

Die ENTSCHEIDERFABRIK führt mehr als 120 Industrie-Unternehmen, Kliniken mit mehr als 800 Standorten, 33 Verbände und von den Verbänden gewählte Beratungshäuser mit dem Ziel zusammen,

  • Lösungen für Probleme in Geschäftsprozessen mittels Digitalisierungsprojekten zu erarbeiten und
  • den Nutzen stiftenden Beitrag zum Unternehmenserfolg den Krankenhaus Entscheidern zielgruppengerecht aufzubereiten.

Unternehmenserfolg durch nutzenstiftende Digitalisierungsprojekte – Neudeutsch: Digitalisierung 4.0

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Mehr Patientensicherheit durch eine moderne Pflege-Expertensoftware

Mehr Patientensicherheit durch eine moderne Pflege-Expertensoftware

Es müssen nicht immer die neuesten, medizinischen Innovationen sein, die einen hohen Einfluss auf die sichere Versorgung der Patienten haben. Es macht auch Sinn die vorhandenen Prozesse und Tools zu bewerten. Auch die professionelle Pflege trägt einen großen Teil der Verantwortung für die Patientensicherheit im Gesundheitsbereich. Aber genau diese größte Berufsgruppe des Gesundheitswesens steckt selbst in der Krise durch den zunehmenden Fachkräftemangel, demografischen Wandel und einem massiven Zeitmangel. Damit erhöht sich natürlich auch das Risiko für eine Verschlechterung der Patientensicherheit. Kaum zu glauben, dass dennoch über 70% der deutschen Gesundheitseinrichtungen ihre pflegerischen Fachkräfte noch mit Papier und Stift dokumentieren lassen. Und diese Dokumentation ist nicht nur sehr Zeitaufwendig (bis zu 60% der täglichen Arbeitszeit), sie ist sehr häufig nur lückenhaft und abrechnungsorientiert durchgeführt. Die aus einer unvollständig geführten Dokumentation resultierenden Gefährdungen sind nicht unerheblich.
Es besteht dadurch unter anderem die Gefahr von:

  • Informationsverluste
  • Missverständnisse
  • schlechte Nachvollziehbarkeit für Dritte
  • Auslassungsfehler
  • Urteilsfehler
  • Erkennungsfehler
  • Überversorgung durch ungewollte Mehrfachmaßnahmen
  • Verschlechterung im pflegerischen Risikomanagement
  • dass die Qualität der Pflegeleistungen nicht dem individuellen Bedarf entspricht

Mit einer modernen Pflege-Expertensoftware wie CareIT Pro (www.CareIT.Pro) können diese Gefahren reduziert und die Patientensicherheit signifikant erhöht werden. Sie unterstützt die Pflegefachkräfte durch Automatisierung und Entscheidungssupport, durch eine  individuelle Pflegeplanung und vermeidet damit Dokumentationslücken.

Im Sinne der Patientensicherheit sollte daher die Pflegedokumentation mit Stift und Papier endgültig der Vergangenheit angehören.

Die Virtuelle Pflegekonferenz bekommt einen Offline-Anteil

Die Virtuelle Pflegekonferenz bekommt einen Offline-Anteil

Nach den erfolgreichen vier „Virtuellen Pflegekonferenzen“ haben wir uns entschlossen, das Konzept noch weiter zu entwickeln. Ab dem Herbst 2018 werden wir diese nicht nur ausschließlich virtuell, sondern auch in Kombination mit einem realen Meetup durchführen. Daran können dann alle Interessierten sowohl real, als auch online teilnehmen.
Die erste Veranstaltung wird in Köln stattfinden und wie gewohnt live ins Netz übertragen. Ebenfalls wie gewohnt, können die Online-Teilnehmer auch Ihre Fragen direkt an die Vortragenden stellen. Das Live-Publikum hat zudem die Möglichkeit, bei einem leckeren Getränk aktiv mit den anderen Teilnehmern zu „netzwerken“.

Wer sich online oder offline im Rahmen des kostenlosen „Netzwerks für Innovationen und Technologien in der Pflege (NITiP)“ vernetzen möchte, kann sich nun auch unverbindlich in unserem Meetup-Bereich anmelden. Damit bleibt Ihr zu allen Veranstaltungen immer aktuell informiert und der Austausch wird damit auch online möglich.

Was ist ein Meetup?

Was ist das Netzwerk für Innovationen und Technologien in der Pflege?

 

bvitg bezieht Position zur Digitalisierung in der Pflege

bvitg bezieht Position zur Digitalisierung in der Pflege

Weniger Bürokratie, stärkere Einbindung in digitale Prozesse

Mit der Veröffentlichung seines Positionspapiers möchte der bvitg als erfahrener Ansprechpartner zu IT-Themen im Gesundheitswesen den Dialog mit anderen Stakeholdern anstoßen und seine Expertise und Unterstützung in der Umsetzung möglicher Maßnahmen anbieten. Um das Thema „Digitalisierung in der Pflege“ verbandsseitig voranzutreiben, wurde am Anfang des Jahres eine Arbeitsgruppe mit diesem Fokus gegründet.

  1. Flächendecke Nutzung elektronischer Pflegedokumentationen
  2. Ausbau Telemedizin und Förderung von IKT-Infrastruktur im strukturarmen Raum
  3. Anschluss an die Telematikinfrastruktur und elektronischer Berufsausweis
  4. Gewährleistung von Interoperabilität durch eine Pflegeterminologie
  5. Erweiterung der elektronischen Patientenakte um Pflegedaten
  6. Schaffung von Abrechnungsrelevanz für Digitalisierungsinvestitionen
  7. Stärkung der Evidenzbasierung pflegerischen Handelns
  8. Etablierung einer Förderinitiative mit Schwerpunkt „Digitalisierung in der Pflege“
  9. Integration des Pflichtfachs „IT“ in die Pflege-Aus- bzw. Weiterbildung

Das Positionspapier finden Sie auf der bvitg-Website.

Die 4. Virtuelle Pflegekonferenz präsentiert wieder aktuelle Innovationen die die #Pflege entlasten

Die 4. Virtuelle Pflegekonferenz präsentiert wieder aktuelle Innovationen die die #Pflege entlasten

Mit der 4. Virtuellen Pflegekonferenz knüpft das „Netzwerk für Innovationen und Technologien in der Pflege“ (NITiP) mit einer Folgeveranstaltung am 13.06.2018 an das kostenlose Onlineformat an.

Über 100 Jahre drücken Patienten nun schon in Kliniken auf den Klingelkopf, um nach den Pflegefachkräften zu rufen. Nun revolutioniert ein süddeutsches Startup diesen Patientenruf mit einer innovativen App, die der Pflege auch den Grund des Klingelns anzeigt. Auf der Virtuellen Pflegekonferenz können Sie diese App direkt von den Erfindern kennenlernen.Aber auch intelligente Sensorleisten, gepaart mit künstlicher Intelligenz zur Erkennung von Stürzen und moderne mHealth-Patienten-Apps, werden auf dieser einzigartigen Onlineveranstaltung vorgestellt.

Neueste Software für das digitale Casemanagement und der innovativen, prozessorientierten Bettensteuerung können effizient und schnell einen hohen Organisationsaufwand reduzieren. Auf der Virtuellen Pflegekonferenz sehen Sie, wie dies funktionieren kann.

Die gesamte Veranstaltung ist kostenlos und bedarf lediglich einer kurzen Anmeldung, mittels eines PCs oder eines Smartphones. Gerade die für Pflegefachkräfte oft schwierige Organisation von Reisen zu Konferenzen entfällt somit.
Zuhause, auf der Arbeit oder mobil – die Teilnahme ist kinderleicht.
www.Virtuelle-Pflegekonferenz.de

Kann die „Woche der Pflege“ auch in Deutschland funktionieren? Einfach mal den Pflegekräften danke sagen!

Kann die „Woche der Pflege“ auch in Deutschland funktionieren? Einfach mal den Pflegekräften danke sagen!

In den USA wird traditionell die Woche vor dem internationalen „Tag der Pflege“ am 12. Mai als „Nurse Week“ („Woche der Pflege“) gefeiert. Die American Association of (AAN), also der Verband der amerikanischen Pflegekräfte, begleitet diese Woche vom 6. -12.05. mit verschiedensten Aktionen, um der Pflege danken zu sagen. Dazu gehört auch, dass Nutzer in den sozialen Netzwerken (#NursesWeek) einfach mal den Pflegekräften für Ihre Arbeit danken oder ihre besten Erfahrungen mit Pflegekräften dort posten.

Der „Tag der Pflege“ wird auch in Deutschland seit 1967 am Geburtstag von Florence Nightingale veranstaltet.

Wir finden die Idee der “Woche der Pflege“ großartig, zeigt Sie doch die Wertschätzung gegenüber der so wichtigen Arbeit der Pflegekräfte. In Zeiten des zunehmenden Fachkräftemangels wäre eine solche Aktion auch ein wichtiges Zeichen in Deutschland.

Kann denn so etwas auch in Deutschland funktionieren?

  • Würden die Nutzer sozialer Netzwerke ein #PflegeWoche-Banner teilen, retweeten und liken?
  • Würden die Nutzer auch positive Erfahrungen mit Pflegekräften posten und so das Wichtigste für die Pflege aufzeigen – Wertschätzung?

Wir sind gespannt und bedanken uns schon jetzt bei allen Kollegen aus der Pflege, die trotz der schwierigen Rahmenbedingungen, täglich mit Herz und Fachwissen für ihre Patienten da sind.

 


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