IT in der Pflege ist eines der 5 Digitalisierungsthemen der Gesundheitswirtschaft 2020

IT in der Pflege ist eines der 5 Digitalisierungsthemen der Gesundheitswirtschaft 2020

Wieder mehr Zeit für die Pflege !
Voller Fokus auf die Vergütung !

Auf dem Entscheider-Event, dem sogenannten Digitalisierungsgipfel der Gesundheitswirtschaft stellten am 12.02.2020 die 12 FINALISTEN Ihre Digitalsierungskonzepte vor. Auf Basis der Präsentationen wählten die anwesenden Vertreter der Krankenhaus Führungs- und Leitungsebene die „5 Digitalisierungsthemen der Gesundheitswirtschaft„, die im Jahr 2020 von Industrie, Beratern und Krankenhäusern bearbeitet werden.

Auf Platz 2 wurde das Pflege-Digitalsierungsprojekt „Entlastung der Pflegefachkräfte und ökonomische Steuerung mittels einer prädiktiven Pflege-Controlling-Unit“ gewählt. Darin wird die Pflege durch eine automatisierte Pfledokumentation mittels der Pflege-Expertensoftware careIT Pro signifikant entlastet und gleichzeitig werden die dadurch entstehenden Informationen, durch die 3M-Software 360 Encompass, als erlösrelevant geprüft und der Kodierung zugeführt . Zudem wird ein klinikübergreifender, vollständiger MD-Report erzeugt. Das MRI testet das System umd gibt wichtiges Feedback für die weitere nutzbringende Entwicklung.

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Wenn 1+1 mehr als 2 ist

Wenn 1+1 mehr als 2 ist

Allianz für eine innovative Unterstützung der Pflege

Fragt man Akteure aus dem Gesundheitsmarkt wie eine moderne Intensivstation aussieht, so haben diese in der Regel ein sehr klares Bild von Medizintechnik, Monitore und einem Bett in der Mitte vor Augen. Auch auf die Frage nach einem modernen Operationssaal bauen sich schnell klare Bilder in kundigen Köpfen zusammen. Doch wie sieht es mit einer Antwort auf die Frage nach einer modernen Pflege- oder Klinikstation aus? Hier fehlt es dann schnell an Kenntnissen und die Vorstellungskraft, wie eine solche intelligente, digitalisierte Station aussehen oder gar entlasten könnte.

Und genau so wenig, wie auf einer Intensivstation oder einem OP nur ein Anbieter für Technik, Organisation und Ambiente verantwortlich ist, kann auch eine moderne Station sicher nicht nur von einem Technologie-Anbieter realisiert werden. Doch eine antiquierte, monolithische Denkweise gepaart mit häufig wenig prozess-orientierten Lösungen prägten bisher die Gestaltung dieser Arbeitsbereiche der Pflegefachleute. Daher hat das NursIT Institute

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NursIT ist unter den Finalisten des internationalen NursePitch – Pflegewettbewerbs

NursIT ist unter den Finalisten des internationalen NursePitch – Pflegewettbewerbs

In Zusammenarbeit mit der American Nurses Association präsentiert die HIMSS in diesem Jahr wieder NursePitchTM – einen internationalen Pflegewettbewerb, der die Stimme, die Möglichkeiten und die Sichtbarkeit des Pflegepersonals im digitalen Gesundheits-Ökosystem erhöhen soll.

Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserer Pflege-Expertensoftware careIT Pro unter die Finalisten gewählt wurden und am 12.03.2020 in Orlando (Florida,USA) um den Sieg pitchen dürfen.

Und Sie können mit dabei sein, denn unsere Pflegebildungsreise 2020 führt u.a. auch zum NursePitch auf der HIMSS20. Anmeldungen sind noch bis 31.01.2020 hier möglich: www.Pflegebildungsreisen.de

Hier ist unser Bewerbungsvideo:

Ausgliederung der Pflegepersonalkosten aus dem DRG-System

Ausgliederung der Pflegepersonalkosten aus dem DRG-System

Oder: Wie nun viele Kliniken von Versäumnissen in der Vergangenheit eingeholt werden…

Die Situationen sind vergleichbar: Als im Zuge der Einführung des PKMS im Jahre 2011 das „Förderprogramm Pflege“ auslief, da mussten sich Krankenhäuser sorgen, wie sie diejenigen Budgetlücken füllen, die durch den Wegfall des „Förderprogramm Pflege“ gerissen wurden. Alle Krankenhäuser? Nein, nur diejenigen, die die Zeichen der Zeit nicht rechtzeitig erkannt hatten und glaubten, der PKMS habe eine ähnliche Halbwertzeit und budgetäre Auswirkung wie die PPR. Tatsächlich aber wurden mit PKMS diejenigen Häuser in eine komfortable Situation versetzt, die in puncto Digitalisierung und Prozessoptimierung vorgearbeitet hatten und auf gute Strukturen und vorbereitete Mitarbeiter setzen konnten. Das „Dokumentationsmonster“ PKMS ist dann zweifelsohne ein solches, wenn man die Möglichkeiten digitalisierter Pflegedokumentation nicht nutzt. Ist man aber vorbereitet gewesen, so haben selbst Häuser mittlerer Größe jährlich mehrere Hunderttausend Euro erwirtschaften können und der Switch vom „Förderprogramm Pflege“ zu PKMS als Generator für Budgetanteile war willkommen und gar von Vorteil im Vergleich zu den Rahmenbedingungen zuvor.

Es steht nun eine ähnliche Weichenstellung bevor. Es ist beschlossen, dass die Pflege und ihre Leistungen ab dem kommenden Jahr aus den Berechnungen der DRGs herausgerechnet werden. Dies ist für viele Krankenhäuser eine Situation, die Unsicherheit schürt. Man ahnt, dass das was kommt einer Dokumentations- und Nachweispflicht bedarf, auf die eine Vielzahl der Krankenhäuser nicht vorbereitet ist.

Das derzeit bestehende Pflegebudget kann in der Theorie von jedem Haus verteidigt oder gar aufgestockt werden. Es ist jedoch absehbar, dass hierzu künftig eine lückenlose und belegbare Dokumentation des Pflegeprozesses nötig ist. Wer über die Möglichkeit, dies abzubilden, nicht verfügt, wird in ernste Schwierigkeiten geraten, sein Budget aufrecht zu erhalten.

Im Fokus des Gesetzestextes steht die Abgrenzung der Pflegepersonalkosten für die unmittelbare Patientenversorgung auf bettenführenden Stationen. Die Krankenhäuser haben die Vorgaben zur Abgrenzung ihrer Kosten und Leistungen rückwirkend ab dem 01.01.2019 anzuwenden. Das bedeutet, dass die Pflegepersonalkosten für das Jahr 2019 gemäß KHEntgG als Ausgangsgrundlage für die erstmalige Ermittlung des Pflegebudgets im Vereinbarungszeitraum 2020 dienen und somit maßgeblich für die Abgrenzung der DRG-relevanten Kosten von denjenigen Kosten sind, die bei der Ermittlung des Pflegebudgets zu berücksichtigen sind. Viele Häuser fühlten sich dadurch veranlasst, das Pflegebudget in 2019 umfangreich aufzustocken. Dies geschah und geschieht in dem Glauben, dass das, was in 2019 vorhanden ist, die Grundlage für das Budget in 2020 ist. Das stimmt auch, jedoch ist das Vorhandensein nur die halbe Miete. Die aktuellen Veränderungen zeigen, dass zukünftig auch sehr genau belegt werden muss, dass für die hinter dem (aufgestockten) Pflegebudget stehenden Pflegekräfte auch die entsprechende Arbeit vorhanden ist. Und hier kommt die Krux: Wir allen wissen, dass sie das ist, aber wie belegt dies ein Krankenhaus mit überalterten Pflegedokumentationssystemen auf Papier oder stumm digitalisierten Formularsammlungen?

Das mit der Ausarbeitung eines konkreten Umsetzungsvorschlages beauftragte InEK möchte den Pflegerlös ab 2020 über eine separate Spalte in den Anlagen 1 und 3 der Entgeltordnung abbilden. Für die Rechnungsstellung wird ein neuer Entgeltbereich geschaffen. Dieser unterscheidet an den ersten beiden Stellen die Entgelte für Pflege am Bett je Tag von den bisherigen Fallpauschalen.

Daraus ist abzulesen, dass künftig sehr genau belegt werden muss, was Pflege am Bett je Tag geleistet hat und warum das Geleistete auch erforderlich war. Anders ausgedrückt: Von Krankenhäusern wird künftig erwartet, begründetes Pflegehandeln nachweisen und die je Tätigkeit aufgewendete Zeit belegen zu können. Dies können jedoch nur diejenigen Häuser wirklich, in denen Pflegedokumentationssysteme etabliert sind, die eine automatisierte Gründe- und Maßnahmenkombination aus einem validen Assessment ableiten und einen Pflegedokumentationsnachweis anbieten, der den zeitlichen Umfang der durchgeführten Maßnahmen beinhaltet.

Die Politik belohnt künftig also diejenigen, die sich in Sachen digitalisierter Pflegeprozessdokumentation frühzeitig auf den Weg gemacht haben. Der Reflex vieler Krankenhäuser, in 2019 zahlreiche Pflegekräfte einzustellen, in der Hoffnung, diese bleiben einem auch unter der neuen Gesetzeslage in 2020 erhalten, wird sich also nur dann auszahlen, wenn diese Pflegekräfte auch die Möglichkeit haben, die Notwendigkeit und Dauer ihrer Arbeit zu belegen. Ansonsten wäre eine Investition in eine digitalisierte Pflegedokumentationssoftware, die, wie etwa careIT pro die Möglichkeit bietet, alle Pflegemaßnahmen begründet zu planen und den Zeitaufwand minutengenau zu dokumentieren, die nachhaltigere Investition gewesen.

Die exakte Systematik zur Herausrechnung der Pflege aus den DRG soll planmäßig von der Selbstverwaltung im September dieses Jahrs vorgestellt werden. Unabhängig davon, wie diese im Detail aussehen wird, ist schon jetzt klar: So wie eine digitalisierte und automatisierte Pflegedokumentationssoftware die Prozesse der Pflegenden optimiert, erhält sie auch die Manövrierfähigkeit der Krankenhäuser, da die Softwaremodifikation als Reaktion auf die Veröffentlichung der Überlegungen des InEK im September ein Leichtes sein wird im Vergleich zu dem, was dann auf diejenigen Krankenhäuser zukommt, die in puncto Dokumentation begründeten Pflegehandelns und Nachweis verwendeter Zeitkontingente schon vor Jahren den Sprung auf den richtigen Zug verpasst haben.

Gern beraten wir Sie dazu, wie sie ihre Pflegedokumentation fit für das PpSG machen können.

Autor: Stephan Hohndorf-Meurs

Countdown bis zur Ausgliederung der Pflegepersonalkosten aus den DRG.

Digitalisierung der Pflege beginnt in den Köpfen des Pflegemanagements

Digitalisierung der Pflege beginnt in den Köpfen des Pflegemanagements

Ein neuer Workshop „Pflegemanagement & Digitalisierung“ des NursIT Institute richtet sich an das Pflegemanagement.

Die Digitalisierung der beruflichen Pflege schreitet, nicht zuletzt auch wegen der politischen Aktivitäten, mehr oder weniger zügig voran. Dabei kommt gerade dem Pflegemanagement, aufgrund der strategischenBedeutung, eine entscheidende Schlüsselrolle bei der Definition der digitalen Vision für die Pflege und der Unterstützung entsprechender Vorhaben zu. Dafür sind jedoch nicht nur grundlegende Marktkenntnisse über verfügbare Pflegetechnologien, sondern auch Grundlagen zu Digitalisierungsstrategien in der beruflichen Pflege vorteilhaft.

Der Workshop „Pflegemanagement & Digitalisierung“ richtet sich insbesondere an Pflegemanager/innen von Gesundheitseinrichtungen, die sich grundlegende Informationen zu Unterstützungspotentialen von modernen, digitalen Technologien in der Pflege und insbesondere der Führung verschaffen möchten. Zudem werden konkrete Schritte zur digitalen Transformation der eigenen Berufsgruppe aufgezeigt.

Nach dem Event haben die Teilnehmer einen guten Marktüberblick zu innovativen Pflegetechnologien und eine eigene digitale Vision für die Pflege der eigenen Einrichtung erstellt.

Das NursIT Institute bietet diese Veranstaltung am 12.06.2019 von 12:00 – 18:00 Uhr in seinem „Office West“ in der Nähe von Köln an.

Informationen und Anmeldung unter www.nursit-institute.de/Akademie

Veranstaltungs-Tipp: Wie die Digitalisierung und Automatisierung die Pflege nachhaltig verändern wird…

Veranstaltungs-Tipp: Wie die Digitalisierung und Automatisierung die Pflege nachhaltig verändern wird…

Vortragsreihe: GESUNDHEIT digital. Smarte Technologie in der Medizin und Pflege

Der demographische Wandel, der Fachkräftemangel und nicht zuletzt die aktuellen Gesetzgebungen führen zu einer zunehmenden Auseinandersetzung der Gesundheitseinrichtungen mit einer Digitalisierung in der professionellen Pflege. Dabei werden die Projekte allzu oft als IT-Projekte verstanden und nicht als das, was sie in der Realität sind – Change- und Organisationsprojekte.

Automatisierung, Künstliche Intelligenz, Sensoren und smarte Pflegehilfsmittel erreichen zunehmend auch den Pflegebereich. Diese Technologien können die professionelle Pflege nicht nur signifikant entlasten, sondern auch nachhaltig verändern und zudem die Patientensicherheit erhöhen.

Wo die deutsche Pflege in der digitalen Transformation steht und wie die digitalisierte Zukunft aussehen könnte, zeigt Heiko Mania vom NursIT Insitute (Berlin) in seinem Vortrag auf.Er ist ausgebildeter examinierter Krankenpfleger und hat mehr als 20 Jahre Erfahrung im Krankenhaus, in der Pflege, dem Pflegemanagement und der Pflegeinformatik.

Die Veranstaltung ist Teil der aktuellen Vortragsreihe „GESUNDHEIT digital“ im ZCOM. Monatlich präsentieren Ihnen Experten aus der Medizin und Pflege neue smarte Technologien für Ihre Gesundheit und klären auf, welche Potentiale und Herausforderungen die Digitalisierung mit sich bringt.

Erstes Meetup „Neue Innovationen und Technologien in der Pflege“ startet im Februar ’19

Erstes Meetup „Neue Innovationen und Technologien in der Pflege“ startet im Februar ’19

Die digitale Transformation wird zunehmend als eine Möglichkeit der Entlastung der professionellen Pflege verstanden. Jedoch hat in der Praxis die Digitalisierung in der Pflege noch großen Nachholbedarf. Neben dem Fachkräftemangel führen auch neue, gesetzliche Änderungen zu einem deutlichen Bedarf an unterstützenden Technologien für diese Berufsgruppe.

Sehr häufig fehlt es aber den Pflegefachkräften und Entscheidern an dem Wissen und dem Überblick, welche innovativen und technologischen Angebote schon heute verfügbar sind.

Daher veranstaltet das „Netzwerk für Innovationen und Technologien in der Pflege (NITiP)“ seit 2017 die „Virtuelle Pflegekonferenz“. Hier konnten die Teilnehmer bisher über das Internet neueste Produkte und Dienstleistungen von CareTech-Anbietern kennenlernen.

In diesem Jahr startet das NITiP nun mit einem weiterentwickelten Informationsangebot.

Am 20.02.2019 von 17:00 – 19:00 Uhr findet in Düsseldorf das 1. Meetup „Neue Innovationen und Technologien in der Pflege“ statt. Meetups sind Treffen, an denen Pflegefachkräfte, Entscheider oder Interessenten zusammenkommen, um sich zu neuen Dienstleistungen und Produkten auszutauschen und zu netzwerken.  Diese Meetups werden zudem live im Internet übertragen und sind so auch dem breiten Fachpublikum zeit- und ortsunabhängig zugänglich.

Künftig werden diese Meetups an unterschiedlichen Orten und mindestens quartalsweise stattfinden. Natürlich sind die Treffen für die Teilnehmer kostenlos.

Der Host des 1. Meetups ist die Deutsche Kreditbank. Themen sind dort beispielsweise ein Ausblick dahin, was nach der Digitalisierung in der Pflege kommen kann und wie Gesundheitseinrichtungen diese alternativ finanzieren können. Weiterhin erleben Sie Technologien die die Pflege durch bessere Organisation entlasten und den Pflegealltag „smart“ machen.

Alle Informationen und die kostenlose Anmeldung für das Meetup in Düsseldorf bzw. das virtuelle Meetup im Internet finden Sie unter www.Virtuelle-Pflegekonferenz.de.

nursIT Institute überzeugt Investoren und schließt Seed-Finanzierung ab

nursIT Institute überzeugt Investoren und schließt Seed-Finanzierung ab

Die NursIT Institute GmbH entwickelt und vertreibt die innovative Pflege-Expertensoftware „CareIT“, die durch Automatisierung digitaler Dokumentationsprozesse die professionellen Pflegefachkräfte signifikant entlastet. Nun konnte das von Stoyan Halkaliev und Heiko Mania gegründete Unternehmen eine Seed-Finanzierung erfolgreich abschließen. Insgesamt investieren die IBB Beteiligungsgesellschaft mit ihrem VC Fonds Technologie Berlin und zwei markterfahrene private Investoren eine sechsstellige Summe in das Berliner Unternehmen.

Durch den demografischen Wandel, den Pflegefachkräftemangel und jüngste gesetzliche Initiativen hat sich die Nachfrage  nach  prozessunterstützenden Pflegetechnologien stark erhöht. Die NursIT Institute GmbH hat eine neuartige Pflegesoftware auf modernsten Technologien entwickelt, die auf Basis intelligenter Algorithmen prädiktive und präventive Informationen und Prozesse auf mobilen Geräten am Point of Care bereitstellt. Durch die hohe Interoperabilität kann die Software zudem tief integriert mit Informationssystemen, smarten Pflegetechnologien und Sensoren zusammenarbeiten. Dadurch können die Pflegefachkräfte nicht nur nachweislich in der Dokumentationszeit entlastet werden, auch die Abrechnung, Pflegequalität und Patientensicherheit wird mit CareIT verbessert.

Stoyan Halkaliev erklärte: „Das Vertrauen der neuen Investoren bestärkt uns darin, das richtige Produkt für eine immer bedeutendere Berufsgruppe in der Gesundheitsversorgung und deren Patienten zu entwickeln.“ Christian Seegers, Senior Investment Manager der IBB Beteiligungsgesellschaft, kommentierte die Investmententscheidung: „Wir waren von Beginn an von der Expertise und tiefen Marktkenntnis der beiden Gründer beeindruckt. Das Produkt CareIT entlastet durch seine einfache Bedienbarkeit und Interoperabilität das Pflegepersonal in der täglichen Arbeit und verbessert mit seinen intelligenten Algorithmen die Behandlungsqualität und Patientensicherheit.“

Heiko Mania fügte hinzu: „Aufgrund der aktuellen gesetzlichen Änderungen durch das Pflegepersonalstärkungsgesetz (PpSG), erwarten wir im nächsten Jahr eine noch stärkere Nachfrage, der wir uns souverän mit einem weiteren Wachstumskurs stellen werden.“ Das frische Kapital soll für den Ausbau des Kerngeschäfts in Deutschland und die Expansion ins deutschsprachige Ausland verwendet werden. Dazu gehören die Weiterentwicklung von CareIT zu einer Pflege-Expertenplattform sowie das Etablieren von pflegetechnologischen Standards zur Digitalisierung der professionellen Pflege.

zur Pressemitteilung der IBB

zum Beitrag von GoingPublic

PpSG: Zahl der Pflegekräfte soll dem Pflegeaufwand gegenübergestellt werden -Aktuell hätten viele Kliniken echte Schwierigkeiten damit

PpSG: Zahl der Pflegekräfte soll dem Pflegeaufwand gegenübergestellt werden -Aktuell hätten viele Kliniken echte Schwierigkeiten damit

Morgen soll der aktuelle Referentenentwurf des neuen Pflegepersonalstärkungsgesetzes (PpSG) das Bundeskabinett passieren. Da sich die Deutsche Kranken­hausgesellschaft (DKG) und dem GKV-Spitzenverband nicht auf Personaluntergrenzen bis zum 30.06.2018 einigen konnten, wurde nun schnell ein neuer Passus dem PpSG zugefügt. Demnach will das Bundesministerium (BMG) nun selbst entsprechende Grenzwerte festlegen. Dazu sollen nicht nur mehr die Pflegepersonalkosten aus dem DRG-System herausgelöst werden. Künftig soll durch das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) ein sogenannter Pflegepersonalquotient entwickelt werden. Dieser soll dann das Verhältnis der Anzahl der Vollzeitkräfte im Pflegedienst zu dem Pflegeaufwand eines Krankenhauses darstellen.

„Für die Ermittlung des Pflegeaufwands erstellt das Institut bis zum 31. Mai 2020 einen Katalog zur Risikoadjustierung des Pflegeaufwands, mit … tagesbezogen die durchschnittlichen pflegerischen Leistungen abbildbar sind.“ Diesen pflegerischen Aufwänden werden dann die Anzahl der Pflegefachkräfte gegenübergestellt. Das BMG plant dann mit den übermittelten Daten die Personaluntergrenzen selbst festzulegen, die dann nicht unterschritten werden dürfen. Kommt es doch zur Unterschreitung dieser Grenzen, muss die entsprechende Klinik mit Sanktionen rechnen. Zudem möchte das BMG die Patienten-Personal-Relationen künftig auch veröffentlichen und so für alle Patienten transparent machen.

Und die meisten Kliniken sind auf eine solche Entwicklung denkbar schlecht vorbereitet.Nicht nur, weil das Pflegefachpersonal nicht beliebig am Gesundheitsmarkt verfügbar ist.  Die meisten Kliniken sind kaum in der Lage, ihre pflegerischen Leistungen transparent zu machen. Den größten Teil einer heutigen Pflegedokumentation nimmt nicht die individuelle Pflegeplan- und Durchführungsdokumentation ein, sondern die Informationen die für die Abrechnung (z.B. PKMS) eine Relevanz haben. Und da noch über 70% der deutschen Gesundheitseinrichtungen die Pflegedokumentation mit Stift und Papier durchführen, ist eine lückenlose, individuelle Pflegeprozessdokumentation und damit eine echte Pflegeaufwand-Transparenz nur selten zu finden. Und die Zeit bis 2020 ist extrem kurz!

Zu den Maßnahmen der Fachpersonalsicherung die viele Kliniken ohnehin schon gestartet haben (z.B. Auslandsrekruiting), sind nun dringend Maßnahmen zur Modernisierung des pflegerischen Arbeitsumfelds gefragt. Dazu gehört ganz sicher auch die Digitalisierung in der Pflege mit den Möglichkeiten einer modernen, entscheidungsunterstützenden, mobilen Pflege-Expertensoftware. Diese ermöglichen mit überschaubarem Aufwand eine teilweise automatisierte Pflegedokumentation und damit eine Leistungstransparenz bei gleichzeitiger Entlastung der Pflegefachkräfte. Eine daran angebundene, moderne Personal-Einsatzplanungssoftware liefert nicht nur die Möglichkeit einer nach Pflegeaufwand gesteuerten Einsatzplanung, sondern auch den Pflegepersonalquotienten in Echtzeit darzustellen.

Da solche Digitalisierungsprojekte auch immer Reorganisationsprojekte sind und die Arbeitsabläufe der Anwender stark beeinflussen, ist eine entsprechende Vorlaufzeit einzuplanen. Wollen die „analogen“ Kliniken für die neue Pflegepersonalvergütung Anfang 2020 digital gerüstet sein, sollten sie noch in diesem Jahr entsprechende Projekte starten.

 

Pflegerelevante Informationen für Patienten sektorenübergreifend bereitstellen – NursIT und vitabook kooperieren

Pflegerelevante Informationen für Patienten sektorenübergreifend bereitstellen – NursIT und vitabook kooperieren

NursIT Institute GmbH und das Unternehmen vitabook wollen die Nutzung von klinischen Informationen für Nachversorger und Patienten weiter verbessern.

Mit der Kooperation erweitern NursIT und vitabook die Möglichkeiten für Krankenhausinformationssysteme (KIS), nicht nur über HL7 und IHE angebunden zu sein, sondern auch über den neuen Standard FHIR. Sie erreichen damit eine neue Stufe in Bezug auf Vernetzung, Mobilität, Datenschutz und Datensicherheit im Gesundheitswesen.

Klinische Dokumente und Informationen können künftig sektorenübergreifend für Patienten und Nachversorger digital in der vitabook-Cloud bereitgestellt werden.

Damit gelingt es vitabook und NursIT, den Dokumenten-Flow sowohl innerhalb als auch außerhalb des Krankenhauses zu strukturieren und transparent zu machen.

Erfahren Sie mehr dazu von uns auf der ConhIT. Sie finden uns als Gast auf den Ständen von Microsoft (Halle 4.2 C-101) und NursIT (Halle 3.2 D-104).

Unser Partner: Vitabook


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