Smartes Entlassungsmanagement für Kliniken – einfach, digital und effizient

Smartes Entlassungsmanagement für Kliniken – einfach, digital und effizient

Seit dem 1.10.2017 ist das Entlassungsmanagement, gemäß den Rahmenvorgaben des Bundesschiedsamts, für viele Kliniken ein Top-Thema. Aber schon seit 2004 existiert der Nationale Expertenstandard Entlassungsmanagement in der Pflege. Mit CareIT Pro unterstützt eine Expertensoftware nun beide Anforderungsfelder und gibt den Anwendern stets einen aktuellen Überblick zum Status des Entlassungsprozesses eines jeden Patienten.

Und da alle Informationen in der Regel bei der Pflege zusammenlaufen und diese auch dort oft größtenteils erhoben werden, bietet sich die Pflege-Expertensoftware im Besonderen als „digitale Zentrale“ für das Entlassungsmanagement an.

Dafür sorgen verschiedene, smarte Funktionen. Mit der ohnehin für die Patienten durchgeführte Anamnese und das Pflege-Assessment wird der digitale Entlassungsplan bei einem poststationären Pflegedefizit automatisch aktiviert. So kann ein bedarfsgerechtes Entlassungsmanagement sichergestellt werden. Der FIM bzw. Barthel-Index wird ebenfalls automatisch abgeleitet und im Entlassungsplan bereitgestellt. Dieser Plan ist zudem auch eine smarte Checkliste, die in der Lage ist, Plausibilitäten zu prüfen und bereits an anderen Stellen erfasste Daten zu übernehmen. Dabei wird über einem Fortschrittsbalken stets der aktuelle Status des Prozesses und eventuelle Inplausibilitäten dargestellt. Diese Informationen befinden sich auch in der Bettenübersicht und können so für eine einfachere Belegungssteuerung genutzt werden.

Der Sozialdienst und Pflegefachberater können bei entsprechenden Defiziten und Risiken des Patienten automatisch oder manuell von der Software informiert und zur Versorgung hinzugezogen werden. Zudem unterstützt das System die Planung und Dokumentation einer bedarfsgerechten Beratung und Schulung für den Patienten und seine Angehörigen. Neben der Hinterlegung eines voraussichtlichen bzw. finalen Entlassungstermins, wird stets der aktuelle Unterstützungsbedarf des Patienten dargestellt. Ein Überleitungsbericht steht jederzeit per Knopfdruck zu Verfügung und wird aus den pflegerischen Verlaufsdaten automatisch befüllt. Eventuelle, organisatorische Überleitungsrisiken von individuellen Patienten werden auf einem separaten Bericht aufgezeigt und ermöglichen dem Entlassungsverantwortlichen so eine frühzeitige Reaktion.

So wird das Thema des Entlassungsmanagements für die Kliniken praktikabel, transparent und effizient:

  • Assessment mit Ableitung des poststationären Pflegedefizits
  • Automatische und manuelle Benachrichtigung von Sozialdienst und Pflege-Fachexperten (Wundmanager etc.)
  • Automatische und manuelle Erzeugung eines Entlassungsplan mit smarter Checkliste und Statusanzeige
  • Automatische Ableitung von FIM und Barthel-Index
  • Planung und Dokumentation von bedarfsgerechter Beratung und Schulung für den Patienten und seinen Angehörigen
  • Hinterlegung und Weiterleitung des geplanten bzw. finalen Entlassungstermin (z.B. in der Belegungssteuerung)
  • Darstellung des aktuellen Unterstützungsbedarf des Patienten
  • Automatischer Überleitungsbericht
  • Darstellung von Inplausibilitäten und Entlassungsrisiken

Weiterführende Informationen und die Möglichkeit die Software zu testen finden Sie hier…

5 Argumente (oder Ausreden?) gegen die Digitalisierung der Pflege

5 Argumente (oder Ausreden?) gegen die Digitalisierung der Pflege

Es ist erstaunlich, dass wegen des Fachkräftemangels in der Pflege immer häufiger Operationen verschoben, Altenheime und Stationen sogar geschlossen werden müssen und dennoch über 70% der Pflegefachkräfte noch mit Papier und Stift dokumentieren. Digitalisierung entlastet die Pflege und generiert dazu noch Erlöse!

Über ihre digitalen Werkzeuge entscheiden in der Regel nicht die Pflegefachkräfte selbst. Und so wundert es kaum, dass die Administration oder die IT-Abteilungen nicht selten eine eigene Sicht und Argumente zu diesen Themen haben. Und diese gleichen sich dann doch sehr häufig:

  • „Wir machen Pflege bereits in unserem KIS und wollen auch alles aus einer Hand“ – Löblich und wie zufrieden sind die Pflegekräfte damit? Hat Ihnen ihr KIS-Anbieter schon einmal nachgewiesen, welche Aufwände und Zeiten die Pflegefachkräfte sparen? Wie stark plausibilisiert oder automatisiert das KIS die Pflegedokumentation und welche Erlöse sichert ihnen dieses Softwaresystem durch automatische PKMS?
  • „Wir haben keine Zeit und kein Geld für die Einführung einer Pflegesoftware“ – Was kostet wohl eine geschlossene Station? Zudem generiert eine moderne Pflege-Expertensoftware sogar Erlöse und kann sich damit selbst bezahlen.  Und bei der fehlenden Zeit muss man unweigerlich an den Holzfänger denken, der sich mit einer stumpfen Axt redlich abmüht. Er braucht dreimal länger, hat aber vor lauter Arbeit keine Zeit diese zu schärfen.

Dies sind nur 2 Argumente (oder doch Ausreden) gegen eine Digitalisierung in der Pflege. Den gesamten Vortrag können Sie hier ansehen:

So bereiten Sie die Pflegefachkräfte auf die Digitalisierung vor

So bereiten Sie die Pflegefachkräfte auf die Digitalisierung vor

Die Digitalisierung in der Pflege wird kommen und das Arbeitsumfeld stark verändern. Das Management kann sich darauf vorbereiten und somit die Potentiale nutzen oder dies ignorieren und davon überrollt werden.

Innovative Technologien für die Pflege sind längst verfügbar und dennoch werden erst ca. 27% der deutschen Pflegekräfte digital unterstützt.
Viele Entscheider, Hersteller und auch Pflegefachkräfte glauben zudem, dass sie schon eine digitale Pflegedokumentation haben, nur weil digitale Formulare vorhanden sind. Die Pflegefachkräfte haben eigene und besondere Anforderungen an die digitale Unterstützung. Dazu sind die Erfahrungen der Pflege mit IT in den letzten Jahren, geprägt von Dokumentation für andere Berufsgruppen, eher negativ. Und da die Pflegeinformatik kein fester Ausbildungsbestandteil ist, sind die IT-Kompetenzen in der Pflege eher heterogen.

Wie also können die Pflegefachkräfte auf die digitale Transformation vorbereitet werden?

Das Thema digitale Transformation und die zugrundeliegenden Methoden und Technologien müssen ein Teil der pflegerischen Kompetenz und des Pflegealltags werden. Dies kann sicher nicht per Anweisung oder dem „Vorsetzen“ von IT-Lösungen erfolgen.
Hier ist eine Organisationsentwicklung und das Management gefragt. Die digitale Teilhabe der Pflege bedingt entsprechende Organisationsstrukturen und Kompetenzen in der Pflege.

Die Einrichtung einer Stabsstelle „Digitale Transformation in der Pflege“ und die Besetzung mit einem Pflegeinformatiker wäre hier ein sinnvoller erster Schritt. Dieser Pflegeinformatiker kann zum einem die Interessen und Anforderungen der Pflegefachkräfte in IT-Vorhaben und –Projekte vertreten und die pflegerischen Kollegen trainieren. Weiterhin steht er beratend dem Management zur Seite und kann gewonnene Kennzahlen aufbereiten und analysieren.

Auf den Stationen und in den Pflegebereichen sollten zudem pflegerische  IT-Keyuser benannt und qulifiziert werden. Diese Keyuser werden von der Stabsstelle „Digitale Transformation in der Pflege“ koordiniert und in alle relevanten Vorhaben einbezogen. IT-Keyuser in der Pflege sind zudem die Ansprechpartner für ihre pflegerischen Kollegen. Sie ermitteln den IT-Weiterbildungsbedarf der Kolegen und coachen direkt im Arbeitsumfeld. Sie leisten zudem einen Vor-Ort-Support und geben die Anforderungen an die Stabsstelle weiter. Damit sind sie auch der Schlüssel für einen pflegenahen und nutzbringenden Technologie-Einsatz.

Eine solche Struktur bedingt entsprechende Prozess-, Projekt und IT-Kompetenzen der mit diesen Aufgaben betrauten pflegerischen Mitarbeiter. Denn nur so können sie vorhandenen Prozesse und Technologien richtig bewerten, sowie die Anforderungen richtig definieren und umsetzen.

Über welche technologie-relevanten Kompetenzen die Stabsstelle, die Keyuser  und die Pflegekräfte verfügen sollten, werde ich in einem späteren Beitrag beleuchten.

Wer sich für die Arbeit als IT-Keyuser in der Pflege qualifizieren möchte, dem sei der neue Online-Lehrgang „Fachkraft für IT in der Pflege“ empfohlen.

Positionspapier: Pflege 4.0: Patientenorientierte Versorgung durch digitale Prozesse

Die Initiative Gesundheitswirtschaft (IGW) veröffentlicht aktuell ein Positionspapier zur Pflege 4.0. Das Positionspapier soll Ausgangspunkt für eine intensive unternehmerische, aber auch berufspolitische Debatte sein. Das Leit-Thema Digitalisierung muss viel stärker als bisher strategisch aufgegriffen und genutzt werden. Der häufig defizit-orientierten Betrachtung von „Pflege“ wird Innovation, Entwicklung und Kompetenz entgegengestellt. Für das Pflegemanagement erschließen sich über Pflege 4.0 neue und herausragende Handlungsfelder. Besonders die Themen Prozesssteuerung und Patientenorientierung können in den Unternehmen mit völlig neuen Akzenten federführend besetzt werden.

Das vorliegende Positionspapier basiert auf einem gemeinsamen Experten-Workshop der Initiative Gesundheitswirtschaft in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und der NursIT Institute GmbH im März 2017 in Hamburg.

Zur Webversion des Positionspapiers

Damit die Pflege von der Digitalisierung nicht überrollt wird … Online-Lehrgang „Fachkraft für IT in der Pflege“

Damit die Pflege von der Digitalisierung nicht überrollt wird … Online-Lehrgang „Fachkraft für IT in der Pflege“

Die digitale Prozessunterstützung hat sich schon in vielen Branchen bewiesen. Zunehmend finden auch smarte Technologien und Innovationen im Pflegebereich ihre Anwendung. Pflege 4.0 ist dafür ein aktueller Begriff und bedeutet u.a. einen konsequenten Technologie-Einsatz und digitale Pflegeprozesse.

Gleichzeitig wird die Digitalisierung in der Pflege häufig als praxisfremd und überfordernd empfunden. Zudem werden der Nutzen und die Unterstützung von Pflege-IT häufig nicht erlebt, dafür aber zunehmende Belastungen und Aufwände.

Dies liegt nicht nur an einer häufig geringen Pflegeorientierung der Technologien, sondern auch an die zugrundeliegenden, oft variablen Prozesse. Auch fehlende zeitliche, personelle und kompetente Ressourcen und die Art und Weise der Einführung solcher Systeme in den Gesundheitseinrichtungen können ursächlich sein. Um eine Demotivation und Überforderungen der Pflegefachkräfte durch die unaufhaltsame Digitalisierung in der Pflege zu vermeiden, bedarf es technologie-kompetente Pflegefachkräfte, die sich als Ansprechpartner im Pflegealltag, als Interessenvertreter in Technologieprojekten und auch bei der Entwicklung von neuen, innovativen Pflegetechnologien einbringen.

Die praxisnahe, online Weiterbildung „Fachkraft für IT in der Pflege“ ist besonders auf die Bedarfe und Bedürfnisse von Pflegefachkräften ausgerichtet. Der Kurs kann bequem online und mobil absolviert werden. Alle Vorlesungen werden zudem aufgezeichnet und können zeit-unabhängig besucht werden. Es werden nicht Fähigkeiten zur Anwendung eines bestimmten IT-Systems eines konkreten Herstellers vermittelt, sondern Kompetenzen für das digitale Informationsmanagement im Pflegealltag.

Alle Informationen zum Kurs hier

Pflege gestaltet die Digitalisierung aktiv mit – „Netzwerk für Innovationen und Technologien in der Pflege“ gestartet

Pflege gestaltet die Digitalisierung aktiv mit – „Netzwerk für Innovationen und Technologien in der Pflege“ gestartet

Das „Netzwerk für Innovationen und Technologien in Pflege“ (NITiP) startet am 31.05.2017 mit der virtuellen Pflegekonferenz „Innovationen für die Pflege erleben…“. Das Ziel ist es, die Anbieter pflegerelevanter, innovativer und technologischer Produkte bzw. Dienstleistungen und Pflegefachkräfte zusammenbringen und sich über neue Lösungen am Markt, erfolgreiche Projekte und zukünftige Entwicklungen auszutauschen.

Das Arbeitsumfeld der beruflichen Pflege verändert sich immer schneller und die Komplexität, der Druck und der Fachkräftemangel wirken sich zunehmend problematisch aus. Die Digitalisierung der Pflege wird zunehmend als Lösungsansatz gesehen. Immer häufiger hört man dazu, dass die Pflegefachkräfte die Digitalisierung ihres Berufes doch selbst aktiv gestalten sollen.

Jedoch zeigt sich in der Realität, dass die Pflegefachkräfte und das Pflegemanagement häufig keinen Überblick darüber haben, welche Lösungen und Dienstleistungen schon auf dem Markt verfügbar sind und welche Innovationen bereits „vor der Tür stehen“. Zudem haben sie zu wenige Möglichkeiten aktiv auf die Entwicklung von Technologien und Services Einfluss zu nehmen. Im Ergebnis werden viele Produkte und Dienstleistungen an den Anforderungen der Pflegefachkräfte und des realen Pflegeprozesses vorbei entwickelt. Zudem fehlt es in Deutschland auch an einer pflegerischen Organisation, der diesen Themenbereich aktiv bearbeitet.

Aus diesem Grund startet das NursIT Institute das neue „Netzwerk für Innovationen und Technologien in Pflege“ ( www.NITiP.de ). Durch Informationsveranstaltungen und Workshops sollen die technologisch-innovativen Möglichkeiten des Marktes und die realen Anforderungen der Anwender für beidseitige Synergien sorgen.

Den Auftakt macht die virtuellen Pflegekonferenz „Innovationen für die Pflege erleben…“ ( www.PflegeIT.de ) am 31. Mai 2017. Die Besonderheit dabei ist, dass diese Konferenz ausschließlich online (in Webinar-Form) durchgeführt wird. Die Teilnehmer können je nach Interesse, virtuell kommen und gehen. Alle Vorträge werden dabei aufgezeichnet und sind so auch später noch für interessierte Pflegefachkräfte nutzbar. Viele neue, innovative Themen, Projekte und Erfolgstories werden dort den Teilnehmern präsentiert. Die gesamte Veranstaltung ist kostenlos und bedarf lediglich einer kurzen Anmeldung, eines PCs oder eines Smartphones. Gerade die für Pflegefachkräfte oft schwierige Organisation von Reisen zu Konferenzen entfällt somit. Zuhause, auf der Arbeit oder mobil – die Teilnahme ist kinderleicht.

Künftig sollen zudem im Netzwerk pflege-technologische Themen bearbeitet, Positionen entwickelt und gemeinsame Projekte gefördert werden.

Technologie-Beratung: Ein digitales Formular macht noch keine digitale Pflegedokumentation

Technologie-Beratung: Ein digitales Formular macht noch keine digitale Pflegedokumentation

„Unsere Pflegekräfte dokumentieren schon digital. Wir haben doch ein KIS!“
„Unsere Pflege dokumentiert auf Papier. Das kann sie gut und hält sie nicht unnötig auf.“

Es ist schon spannend mit welchen Argumenten wir manchmal konfrontiert werden, wenn wir mit Nicht-Pflegefachkräften über digitale Pflegedokumentation sprechen. Oft denken diese, dass das Ausfüllen eines digitalen Formulars im KIS schon die Pflegedokumentation darstellt. Und damit vergeben sie riesige Chancen, die Pflegefachkräfte optimal zu unterstützen, viel Aufwand und Zeit zu sparen und zusätzliche Erlöse automatisch zu generieren.

Zahnärzte wählen nicht das Dialysegerät aus. Warum gilt dies nicht auch für die Pflege?

Und die Pflegefachkräfte? Dort fehlt es häufig auch an pflege-technologischer Kompetenz und Erfahrung. Und so wird die Entscheidung häufig der IT-Abteilung oder dem Kaufmann überlassen. Das bedeutet jedoch, dass fachfremde Personen ohne tiefe Prozesskenntnisse die Werkzeuge für die Pflegefachkräfte auswählen. Und aus gut gemeint wird dann schnell nicht gut gemacht!

Um nicht einen falschen Eindruck zu vermitteln. Wir haben auch Kliniken kennengelernt, in denen kompetente IT-Pflegefachkräfte intensiv an der Auswahl und Beschaffung der Pflegetechnologien beteiligt waren. Dies erkennt man dann auch sehr häufig in der sehr pflegeprozess-nahen Umsetzung.

Mit externen Pflegeinformatikern die Kompetenz einkaufen

Im Gegensatz zu anderen Ländern sind Pflegeinformatiker in Deutschland noch rar gesät. Klar, hier wird sich mit der zunehmenden Digitalisierung des pflegerischen Arbeitsumfeldes noch sehr viel ändern.
Doch schon heute können die Gesundheitseinrichtungen die fachkundige Beratung und Projektunterstützung von Pflegeinformatikern nutzen. Denn genau diese Dienstleistungen können beispielsweise beim NursIT Institute in Anspruch genommen werden. Unsere Pflegeinformatiker mit jahrelanger Erfahrung in Pflege und klinischer IT unterstützen Gesundheitseinrichtungen:

  • bei der Analyse der Pflegeprozesse und des technologischen Bedarfs
  • bei der Analyse der vorhandenen IT-Systeme auf pflegerische Gebrauchstauglichkeit
  • bei der Optimierung der vorhandenen IT-Systeme
  • bei der Konzeption und Beschaffung der genau passenden IT-Systeme
  • im Prozess- und Projektmanagement
  • beim Erwerb von IT-Kompetenz und System-Training

Und was haben Sie davon?

Die Frage beantwortet sich fast von selbst. Wenn keine eigenen Erfahrungen und Kompetenzen in der Pflegeinformatik vorhanden sind, muss und sollte man nicht darauf verzichten. Die verschiedensten Beratungsangebote in der Pflegeinformatik bringen:

  • Entlastung der Pflegefachkräfte durch nutzbringende Technologien
  • Langfristige Investitionssicherheit
  • Effiziente, strukturierte Prozesse
  • Planbares und transparentes Vorgehen in Bezug auf Kosten und Nutzen
  • Abbildung der pflegerischen Interessen, Anforderungen und Notwendigkeiten in Prozessen, Projekten und IT-Systemen

Die Digitalisierung auch in der Pflege lässt sich nicht mehr aufhalten. Wer dies ignoriert wird von schnell überholt. Eine effiziente Unterstützung der Pflegefachkräfte wird zudem ein wichtiges Kriterium der Mitarbeiterzufriedenheit und des Fachpersonal-Recruitings. Welche Pflegefachkraft möchte nicht in einer Klinik arbeiten, in der durch strukturierte Prozesse und entlastende, nutzbringende Technologien mehr Zeit für die Arbeit am Patienten bleibt?

Entlass- und Überleitungsmanagement mit smarter Pflegesoftware

Entlass- und Überleitungsmanagement mit smarter Pflegesoftware

Jeder Patient hat einen Anspruch auf eine gut vorbereitete und optimal koordinierte Überleitung aus dem Krankenhaus. Ein erfolgreiches Überleitung- und Entlassungsmanagement minimiert die Schnittstellenprobleme zwischen dem Krankenhaus und der nachstationären Versorgung.

Dieser Anspruch ist nicht nur im nationalen Expertenstandard „Entlassungsmanagement in der Pflege“ dokumentiert, sondern ist auch im GKV-Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) mit dem neuen § 39 Abs. 1a SGB V (2015) geregelt. Zudem müssen ab 01.07.2017 die Krankenhäuser bei der Entlassung den Patienten in ein formales Entlassungsmanagement einbeziehen, wie es in den Rahmenvorgaben des Bundesschiedsamts im Herbst 2016 festgelegt wurde.

Für jeden Patienten ist daher zukünftig ein Entlassplan zu erstellen. Eine solche geplante Entlassung bedarf der Definition und Dokumentation von Kriterien (Sicherstellung der poststationären Versorgung, Versorgung mit Hilfsmitteln, Gespräche mit Angehörigen etc.), die für eine erfolgreiche Überleitung notwendig sind.

In der Pflege-Expertensoftware CareIT Pro können diese Kriterien als Meilensteine für alle am Versorgungsprozess beteiligten Personen erstellt und transparent dargestellt (Dashboard) werden. Weiterhin überwacht die Software eventuelle Abweichungen und Inplausibilitäten in der Entlassplanung. Checklisten und automatische Prozess-Fortschrittsanalysen zeigen zudem auf dem Belegungs-Dashboard neben der aktuellen Belegung, auch mögliche bzw. geplante Entlassungen, sowie noch vorher zu erledigende Meilensteine an. So haben alle Mitarbeiter des therapeutischen Teams stets die wichtigsten Meilensteine eines Patienten bis zur Entlassung im Blick und somit auch die Stellschrauben für einen effizienten und nachhaltigen Patientendurchlauf.

 

Die Pflege-Expertensoftware CareIT Pro unterstützt den gesamten Prozess zu einem erfolgreichen Entlass- und Überleitungsprozess . Mehr Informationen hier:


Weitere Informationen finden Sie in unserem aktuellen Flyer. Gern senden wir Ihnen diesen per Email zu.
Einfach Ihre Email-Adresse eingeben und sie erhalten umgehend den Flyer.

Recruiting 4.0 – Welcome to Manila [Teil 2]

Recruiting 4.0 – Welcome to Manila [Teil 2]

16 Stunden Flug, 9000 Kilometer und eine schlaflose Nacht später, treffen wir am Airport Manila ein. Wir treffen dort Frau Mueller von der Start MediCare , sowie Rose und Enrico von der Vermittlungsagentur. Auf dem Weg zum Hotel wird schnell sichtbar, dass wir in einer anderen, ärmeren Welt angekommen sind. In der tropischen Hitze wimmelt es nur so vor Menschen, Autos und Mopeds.
Wir fahren vorbei an zerfallenen und notdürftig zusammengenagelten Behausungen. Das Leben spielt sich hier ganz klar auf der Straße ab. Dennoch sind wir sehr froh einen erfahrenen Driver zu haben, denn Verkehrsregeln werden hier allenfalls als Empfehlung gewertet. Man stimmt sich mit der Hupe des Autos ab.

Unser erstes Meeting findet in der Agentur GP statt. Dort werden Bewerber für verschiedenste Jobs im Ausland interviewt, getestet, medizinisch untersucht und alle Formalitäten erledigt. Der Transfer von philippinischen Personal in andere Länder ist sehr stark staatlich reguliert. Alle Beteiligten müssen registriert sein und genauen Regeln folgen.

Auf uns warten schon interessierte, ausgebildete Pflegefachleute, die aus verschiedenen Regionen der Philippinen angereist sind. Interessiert und begeistert hören sie der Präsentation von Herrn Prölß zu der Arbeit im UKE zu. In den Fragen und Reaktionen der Teilnehmer wird schnell klar- für viele ist es ein Traum, in einer solchen Klinik mit den entsprechenden sozialen und finanziellen Rahmen arbeiten zu können.
Aber ein Punkt wird hier auch immer wieder betont – nur mit dem Sprachniveau B2 wird dieser Traum erst erreichbar werden.

Ein Rundgang durch das Gebäude führt durch Klassenräume, Assessmentstationen und eine eigene kleine Klinik. Hier befindet sich das rechtliche und administrative Tor zur Arbeit in einem anderen Land.

Mit diesen neuen Eindrücken und völlig übermüdet, endet der offizielle Teil des ersten Tages im heißen Manila.

Am zweiten Tag steht ein Besuch der Far Eastern University und der zugehörigen Klinik auf dem Programm.
Was wir dort erlebt haben, werde ich im 3. Teil dieser Serie berichten…

Recruiting 4.0 – Pflegefachleute aus Fernost [Teil 1]

Recruiting 4.0 – Pflegefachleute aus Fernost [Teil 1]

Der Fachkräftemangel ist schon jetzt einer der größten Herausforderungen für die Pflege. Tausende von Pflegefachleuten werden bei uns in der Zukunft fehlen. Im Gegensatz dazu, gibt es nach Schätzungen der Deutschen Botschaft auf den Philippinen bis zu 300.000 super ausgebildete Pflegefachleute ohne Arbeit. Schon seit Jahren bilden die Philippinen im hohen Maße Fachkräfte für das Ausland aus. Die pflegerische Ausbildung ist dabei als Bachelor- und Masterstudium angelegt und orientiert sich stark an den US-Anforderungen. Die meisten Pflegefachleute gehen nach dem Studium in die USA, nach Arabien und Neuseeland. Nicht zuletzt durch politische Veränderungen und Initiativen, ist auch Deutschland für viele philippinische Pflegefachleute interessant geworden. Bei uns würden sie dringend gebraucht werden. Dabei denke ich jedoch auch an die vielen Recruiting-Aktionen der letzten Jahre in Ost- und Südeuropa mit eher mäßigem Erfolg. Aber auch an die schon einmal in den 70ern erfolgreichen Integrationen aus Asien und Indien.

Daher also stellte sich also die Frage, wie heute ein erfolgreiches, modernes Recruiting- und Einführungskonzept inklusive innovativer Technologien für ausländische Pflegefachleute aussehen muss, um zum einem eine hohe Akzeptanz und schnelle Integration in den deutschen Kliniken und Pflegeeinrichtungen zu erreichen und zum anderen die immigrierenden Fachexperten dauerhaft und nachhaltig dort zu halten.
Natürlich stellte sich auch die Frage, wie ethisch es ist, die Pflegeexperten in ihren Heimatländern abzuwerben und wie dort ihre Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen aussehen.

Ein Schlüssel zur erfolgreichen Integration ist die sichere Beherrschung der deutschen Sprache und des Fachvokabulars.  Dabei bin ich der Überzeugung, dass die Fachleute schon deutschsprechend aus ihren Heimatländern kommen sollten, um sich von vorherein der fachlichen Anpassung widmen zu können. Die meisten Programme jedoch sehen die Sprachqualifikation erst in Deutschland vor und erhöhen somit die Einarbeitungs- und Anerkennungszeit, sowie auch das Risiko das Sprachlevel und damit die Anerkennung überhaupt nicht zu erreichen.

Dabei hatte ich schon länger die Idee, mit moderner IT-Technologie eine solche Qualifizierung in den Herkunftsländern zu unterstützen. Umso begeisterter war ich dann, im letzten Jahr die innovative Agentur Start MediCare kennengelernt zu haben.  Diese qualifiziert in den Heimatländern die Pflegeexperten bis zum deutschen Sprachlevel B2, aber auch pflegefachlich werden die Kollegen auf das deutsche Gesundheitssystem trainiert. Schnell wurde die gemeinsame Idee geboren, durch den Einsatz unserer Pflege-Expertensoftware dieses Training zum einen zu unterstützen, aber auch das Training sehr gezielt auf die jeweilige Gesundheitseinrichtung in Deutschland abzustimmen, in welcher der Bewerber seine neue berufliche Zukunft starten möchte. So kann mit modernen Werkzeugen ein gezieltes, gegenseitiges Erwartungsmanagement unterstützt werden.

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf findet das Konzept sehr spannend. Jedoch wollte sich der Direktor für Patienten- und Pflegemanagement, Joachim Prölß, selbst ein Bild von der Situation der Bewerber in ihrem Heimatland machen.

Und so flogen wir in der letzten Woche nach Manila auf die Philippinen, um uns gemeinsam die Kliniken, Universitäten, Vermittlungsagentur und Sprachschule anzusehen und nicht zuletzt mit den interessierten Pflegefachleuten zu sprechen.

Über unsere Eindrücke in einer anderen Welt, werde ich im zweiten Teil berichten…

Heiko Mania


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