Nachbesserungsbedarf in Sachen Entlassmanagement? Auf die richtigen Tools setzen!

Nachbesserungsbedarf in Sachen Entlassmanagement? Auf die richtigen Tools setzen!

Das Magazin „kma Klinik Management aktuell“  berichtet in seiner Juni-Ausgabe über eine Umfrage bei Klinikmitarbeitern der consus clinicmanagement. Das Fazit des Magazins: „Klinik-Mitarbeiter sehen Nachbesserungsbedarf in Sachen Entlassmanagement“. Dies wird anhand der Umfrage-Ergebnisse deutlich.

kurz & knapp:

  • 65% der Befragten empfanden das Entlassmanagement als deutlichen Mehraufwand
  • über 50% sind mit der Umsetzung nicht zufrieden
  • 51% geben die Pflege als Verantwortliche für das Entlassungsmanagement an
  • 71% sehen die Digitalisierung in diesem Bereich als nicht ausreichend an

Ein wichtiger Aspekt der auch deutlich wird, ist eine unnötige Mehrfach-Dokumentation. Viele Einrichtungen arbeiten mit IT und Papier. Das dieser Umstand die Prozesse nicht gerade verbessert, versteht sich von selbst.

Digitalisierung noch nicht ausgereift?

Hierzu muss angemerkt werden, dass die Digitalisierung in den Kliniken oft nicht ausgereift ist und auch nicht jedes KIS ausgereifte Lösungen zum Entlassmanagement anbietet. Der Health-IT-Markt hält aber sehr wohl prozessorientierte und ausgereifte Softwareprodukte für ein durchgängiges Entlassmanagement bereit. Daher sollten die Ergebnisse auch dazu anregen, über alternative Softwareangebote nachzudenken. Denn wenn Zweidrittel der Befragten einen deutlichen Mehraufwand wahrnehmen und davon über 50% aus der Pflege sind, trifft dies eine Berufsgruppe die ohnehin stark belastet ist.

Hier könnte die Erweiterung der KIS durch das Pflege-Expertensystem CareIT Pro plus Überleitungssoftware (wie Recare, Etnenos, Caseguide etc.) eine optimale, entlastende Lösung sein. Somit bleiben alle KIS-spezifischen Funktionen, wie Rezeptdruck, Arztbriefschreibung und Verordnungen im Krankenhausinformationssystem. Die pflege-sozialen Informationen und Aktionen können jedoch in den Expertensystemen erfasst, aktualisiert und visualisiert werden. Und da doch meist die Pflege alle Fäden der Entlassung zusammenhält, hat sie stets einen aktuellen Entlassplan, der zudem auch von anderen Systemen gefüllt wird, zur Verfügung. Diesen kann sie bequem wie eine Checkliste führen und sieht dazu stets den aktuellen Entlass-Fortschritt und auch mögliche Inplausibilitäten.
Die folgende Grafik zeigt einen möglichen, digitalen Entlassprozess mit CareIT Pro, mit dem das Entlassungsmanagement der Kliniken deutlich beschleunigt und optimiert werden kann.

Hier finden Sie weiterführende Informationen…

Die Öllampe war auch mal ein smartes Pflegehilfsmittel

Die Öllampe war auch mal ein smartes Pflegehilfsmittel

Es war die Begründerin der modernen Krankenpflege, die auch als „the Lady with the Lamp“ bezeichnet wurde. Florence Nightingale konzentrierte sie sich im 19 Jahrhundert erstmalig darauf, pflegerisch-medizinische Daten zu sammeln, diese aufzubereiten und zu analysieren, um dann daraus Schlüsse abzuleiten. Und ist somit auch die Mutter der Pflegeinformationssysteme. Schnell wurde der Wert ihrer Arbeit erkannt und in die Pflegepraxis und vor allem die Pflegeausbildung übernommen.

Man könnte meinen, dass die Zeit in manchen Dingen stehen geblieben ist. Denn die Sammlung und Dokumentation von Daten in der Pflege erfolgt heute, in den überwiegenden Gesundheitseinrichtungen, nach wie vor auf Papier. Diese dann aufzubereiten und zu analysieren ist sehr schwierig. Und so werden auch sicher Chancen auf neue pflegerische Erkenntnisse und deren Einfluss auf eine moderne Pflege vertan. Dabei sind es auch gerade die Auszubildenden, die neue Erkenntnisse und Praktiken in den Pflegealltag bringen sollen. Technische Assistenzsysteme, Roboter, Expertensysteme, Sensoren oder smarte Pflegehilfsmittel können den Pflegealltag erleichtern und die Versorgung sicherer machen. Dennoch fehlen sehr oft die Unterrichtsinhalte zu den smarten Pflegetechnologien. Und gerade hier werden Kernkompetenzen für die werdenden Pflegefachkräfte und deren zukünftigen Herausforderungen entwickelt.

Wie soll bitte ein Beruf attraktiver werden, wenn einige der notwendigen Kompetenzen in der Ausbildung nicht vermittelt werden?

Hier ist es absolut wichtig bei der Aus- und Weiterbildung anzusetzen!

Und dies betrifft keinesfalls nur die Auszubildenden. Denn auch das Pflegemanagement und die Pflegepädagogen können nur Pflegeinformatik-Kompetenzen fordern und fördern, wenn sie selbst diese besitzen. Die Hochschule Osnabrück hat in dem Verbundprojekt „KeGMI“ untersucht, welche eHealth-Kompetenzen die Pflegefachkräfte in unterschiedlichen Einsatzfelder benötigen und hat darauf basierend Empfehlungen für Aus- und Weiterbildungsinhalte entwickelt. Und dennoch finden sich heute kaum Angebote zu diesem Themenfeld.

Als CareTech-Unternehmen bietet das NursIT Institute hier schon seit Jahren ein Aus- und Weiterbildungsangebot an. Neben den eigenen Veranstaltungen, sind die Pflege-IT-Experten von NursIT, auch als Dozenten in Aus- und Weiterbildungsakademien aktiv. In unterschiedlichen Seminarangeboten für Pflegemanager, Pflegepädagogen, Pflegefachkräfte und Auszubildende vermitteln die Experten praxisnah und zielgruppengerecht die wesentlichen Pflegetechnologie-Kernkompetenzen. So lernen die Kollegen neben grundlegenden Fakten auch aktuelle Trends und Gefahren kennen, sowie die Fähigkeit den Technologie-Einsatz in ihren Arbeitsbereichen besser zu bewerten. Dadurch werden die Pflegefachleute fit für die kommende Digitalisierung und objektiver dem Nutzen solcher Pflegetechnologie gegenüber.

Wie sind Ihre Erfahrungen? Welche Angebote der Pflegeinformatik-Fortbildungen kennen Sie noch? Schreiben Sie uns einfach einen Kommentar.

Und sollten Sie in ihrem Weiterbildungsbereich ein solches Angebot aufnehmen wollen, unterstützen wir sie gern mit unseren erfahrenen Pflegetechnologie-Dozenten.

Cleverer „Off-On-Mode“ – Kein WLAN und trotzdem mobile und digitale Pflegedokumentation

Cleverer „Off-On-Mode“ – Kein WLAN und trotzdem mobile und digitale Pflegedokumentation

Auch wenn es heute keine Besonderheit mehr sein sollte, sind viele Kliniken nicht flächendeckend mit einem Funknetzwerk via WLAN abgedeckt. Dies liegt wohl an dem hohen Preis, die sich schnell weiterentwickelnde Technologie und nicht zuletzt an fehlenden Applikationen die diese Investitionen rechtfertigen würden.
Andererseits stiftet eine digitale Pflegedokumentation nur dann wirklich Sinn und Nutzen, wenn sie mobil am Bett (Point of Care) zu Einsatz kommt und keine Zwischendokumentation mehr notwendig ist.

Dieses Dilemma führt nicht selten dazu, dass solche Digitalisierungsprojekte immer weiter vor sich her geschoben werden, bis irgendwann eine Infrastruktur gegeben sei.

Das eine solche fehlende WLAN-Abdeckung kein Hindernis für einen mobile, digitale Pflegedokumentation sein muss, beweist das NursIT Institute mit seiner Pflege-Expertensoftware CareIT Pro. Die kleine, aber effektive Funktion „Off-On-Mode“ schlägt hier eine Brücke zwischen der Online-Arbeit im Kliniknetzwerk und dem Offline-Betrieb am Point-of-Care.

In der Praxis sieht es so aus. Beispielsweise im Pflegestützpunkt steht ein PC-Arbeitsplatz der mit dem Kliniknetz verbunden ist. Daran ist auch ein kleiner, lokaler Access Point (Funksender) angeschlossen. Befindet sich ein Tablet-PC mit CareIT Pro in der Nähe, wird dieses live mit allen Daten in CareIT Pro synchronisiert. Sobald die Pflegefachkraft aus dem Raum geht, schaltet sich CareIT Pro in den Offline-Modus. Die Software läuft normal weiter und speichert alle Informationen zunächst auf dem mobilen Gerät. Sobald die Pflegefachkraft wieder zurück am Stützpunkt ist, werden diese Daten über das Kliniknetzwerk mit dem Server automatisch synchronisiert.

Dadurch lässt sich nicht nur eine mobile, digitale Pflegedokumentation ohne Funknetzwerk realisieren, sondern auch eine Sicherheit bei Netzwerkausfällen. Denn in diesem Fall können die Pflegefachkräfte wie gewohnt weiter auf die Daten zugreifen und dokumentieren.

Zudem eignet sich diese Funktionalität auch für andere Anwendungsfälle. So können Pflege-Fachexperten (z.B. Wundmanager) zwischen Gebäude oder Einrichtungen wechseln, einfach weiter dokumentieren und im Büro werden die Daten dann wieder synchronisiert.

Natürlich können Sie diese und alle anderen Funktionen von CareIT Pro auch bei sich in der Klinik unverbindlich testen. Alle Informationen finden Sie hier.

5 Argumente (oder Ausreden?) gegen die Digitalisierung der Pflege

5 Argumente (oder Ausreden?) gegen die Digitalisierung der Pflege

Es ist erstaunlich, dass wegen des Fachkräftemangels in der Pflege immer häufiger Operationen verschoben, Altenheime und Stationen sogar geschlossen werden müssen und dennoch über 70% der Pflegefachkräfte noch mit Papier und Stift dokumentieren. Digitalisierung entlastet die Pflege und generiert dazu noch Erlöse!

Über ihre digitalen Werkzeuge entscheiden in der Regel nicht die Pflegefachkräfte selbst. Und so wundert es kaum, dass die Administration oder die IT-Abteilungen nicht selten eine eigene Sicht und Argumente zu diesen Themen haben. Und diese gleichen sich dann doch sehr häufig:

  • „Wir machen Pflege bereits in unserem KIS und wollen auch alles aus einer Hand“ – Löblich und wie zufrieden sind die Pflegekräfte damit? Hat Ihnen ihr KIS-Anbieter schon einmal nachgewiesen, welche Aufwände und Zeiten die Pflegefachkräfte sparen? Wie stark plausibilisiert oder automatisiert das KIS die Pflegedokumentation und welche Erlöse sichert ihnen dieses Softwaresystem durch automatische PKMS?
  • „Wir haben keine Zeit und kein Geld für die Einführung einer Pflegesoftware“ – Was kostet wohl eine geschlossene Station? Zudem generiert eine moderne Pflege-Expertensoftware sogar Erlöse und kann sich damit selbst bezahlen.  Und bei der fehlenden Zeit muss man unweigerlich an den Holzfänger denken, der sich mit einer stumpfen Axt redlich abmüht. Er braucht dreimal länger, hat aber vor lauter Arbeit keine Zeit diese zu schärfen.

Dies sind nur 2 Argumente (oder doch Ausreden) gegen eine Digitalisierung in der Pflege. Den gesamten Vortrag können Sie hier ansehen:

So wird auch die Pflege zum Erlösfaktor :: Automatische PKMS-Generierung [Teil 3]

So wird auch die Pflege zum Erlösfaktor :: Automatische PKMS-Generierung [Teil 3]

Den dritten Teil unserer Mini-Serie zur Erlössicherung in der Pflege widme ich dem PKMS. Dieser Pflege-Komplexmaßnamen-Score ist vom Aufwand ein wahrer Alptraum für die Pflegefachkräfte. Bedeutet er doch häufig das Ausfüllen endloser Papierbögen, ohne genau zu wissen, ob dadurch letztendlich ein Zusatzerlös generiert werden kann. Grund genug für uns die Pflegefachkräfte von dieser aufwändigen Dokumentation zu befreien. PKMS ist bei uns ein Nebenprodukt der Pflegedokumentation in der Pflege-Expertensoftware CareIT Pro

So wird auch die Pflege zum Erlösfaktor :: automatische Ableitung pflegerelevanter Nebendiagnosen [Teil 2]

So wird auch die Pflege zum Erlösfaktor :: automatische Ableitung pflegerelevanter Nebendiagnosen [Teil 2]

Im zweiten Teil unserer Mini-Serie über die Erlössicherung in der Pflege, möchten wir die Relevanz von pflegerischen Nebendiagnosen betrachten. Lassen sich mit einer automatischen Ableitung dieser Kennzahlen wirklich Erlöse durch die Pflegedokumentation sichern? Thomas Denker hat sich genau diese Frage in seiner Bachelor-Arbeit gestellt und eine Station auf Papier und eine Station mit der Pflege-Expertensoftware CareIT Pro dokumentieren lassen. Das Ergebnis ist beeindruckend – sehen Sie selbst:

Pflege gestaltet die Digitalisierung aktiv mit – „Netzwerk für Innovationen und Technologien in der Pflege“ gestartet

Pflege gestaltet die Digitalisierung aktiv mit – „Netzwerk für Innovationen und Technologien in der Pflege“ gestartet

Das „Netzwerk für Innovationen und Technologien in Pflege“ (NITiP) startet am 31.05.2017 mit der virtuellen Pflegekonferenz „Innovationen für die Pflege erleben…“. Das Ziel ist es, die Anbieter pflegerelevanter, innovativer und technologischer Produkte bzw. Dienstleistungen und Pflegefachkräfte zusammenbringen und sich über neue Lösungen am Markt, erfolgreiche Projekte und zukünftige Entwicklungen auszutauschen.

Das Arbeitsumfeld der beruflichen Pflege verändert sich immer schneller und die Komplexität, der Druck und der Fachkräftemangel wirken sich zunehmend problematisch aus. Die Digitalisierung der Pflege wird zunehmend als Lösungsansatz gesehen. Immer häufiger hört man dazu, dass die Pflegefachkräfte die Digitalisierung ihres Berufes doch selbst aktiv gestalten sollen.

Jedoch zeigt sich in der Realität, dass die Pflegefachkräfte und das Pflegemanagement häufig keinen Überblick darüber haben, welche Lösungen und Dienstleistungen schon auf dem Markt verfügbar sind und welche Innovationen bereits „vor der Tür stehen“. Zudem haben sie zu wenige Möglichkeiten aktiv auf die Entwicklung von Technologien und Services Einfluss zu nehmen. Im Ergebnis werden viele Produkte und Dienstleistungen an den Anforderungen der Pflegefachkräfte und des realen Pflegeprozesses vorbei entwickelt. Zudem fehlt es in Deutschland auch an einer pflegerischen Organisation, der diesen Themenbereich aktiv bearbeitet.

Aus diesem Grund startet das NursIT Institute das neue „Netzwerk für Innovationen und Technologien in Pflege“ ( www.NITiP.de ). Durch Informationsveranstaltungen und Workshops sollen die technologisch-innovativen Möglichkeiten des Marktes und die realen Anforderungen der Anwender für beidseitige Synergien sorgen.

Den Auftakt macht die virtuellen Pflegekonferenz „Innovationen für die Pflege erleben…“ ( www.PflegeIT.de ) am 31. Mai 2017. Die Besonderheit dabei ist, dass diese Konferenz ausschließlich online (in Webinar-Form) durchgeführt wird. Die Teilnehmer können je nach Interesse, virtuell kommen und gehen. Alle Vorträge werden dabei aufgezeichnet und sind so auch später noch für interessierte Pflegefachkräfte nutzbar. Viele neue, innovative Themen, Projekte und Erfolgstories werden dort den Teilnehmern präsentiert. Die gesamte Veranstaltung ist kostenlos und bedarf lediglich einer kurzen Anmeldung, eines PCs oder eines Smartphones. Gerade die für Pflegefachkräfte oft schwierige Organisation von Reisen zu Konferenzen entfällt somit. Zuhause, auf der Arbeit oder mobil – die Teilnahme ist kinderleicht.

Künftig sollen zudem im Netzwerk pflege-technologische Themen bearbeitet, Positionen entwickelt und gemeinsame Projekte gefördert werden.

Pflege und die conhIT 2017 – Wann platzt endlich der Knoten?

Pflege und die conhIT 2017 – Wann platzt endlich der Knoten?

Die conhIT 2017 war wieder ein voller Erfolg – noch größer und noch mehr Aussteller. Die größte deutsche Health-IT Konferenz und Messe zog wieder Interessierte und Entscheider der Gesundheitsbranche an. Auch die Pflege rückt allmählich in den Focus dieser Veranstaltung. So gab es einige Vorträge, Podiumsdiskussionen und eine Industrieführung zum Thema „Pflege“.

Auch wir vom NursIT Institute waren in diesem Jahr wieder dabei. Am Gemeinschaftsstand Berlin-Brandenburg präsentierten wir mit verstärkter Mannschaft die neuesten Entwicklungen unserer Pflege-Expertensoftware CareIT Pro und unsere Dienstleistung rund um das Thema „Lean Nursing“.

Was konnten wir aus pflegerischer Sicht von der conhIT 2017 mitnehmen?

Viele Akteure beschäftigen sich in der Theorie, in Form von aktuellen Studien, mit der Digitalisierung der Pflege . So gab es u.a. die Podiumsdiskussion „Digitalisierung in der Pflege – Wann platzt endlich der Knoten“. Auffällig war auch hier, dass wenn von Pflege gesprochen wird, meist die ambulante beziehungsweise die Langzeit- Pflege gemeint ist. Warum ist die klinische Pflege so wenig auf dem Radar der Akteure?
Natürlich waren auch einige, wenige Hersteller von Pflegesoftware präsent.

Insgesamt ist man sich sicher, es gibt noch viel zu tun um die modernen Technologien in der Pflege zu verankern. Dazu gehört , dass sich die Pflege selbst organisieren und engagieren sollte, um die Anforderungen der eigenen digitalen Werkzeuge selbst zu bestimmen. Aber auch die Schaffung von Anreizen für die Einführung und Nutzung von digitaler Pflegedokumentation wurde genannt. Ein weiterer Punkt ist das Fehlen von Beratungs- und Schulungsangeboten im Bereich von Pflege-Technologien.

 

Vortrag beim Lunchtalk am Berlin Partner Stand

Ja! Die Organisation der Pflege in einem Netzwerk oder Verband für Pflege-IKT ist notwendig. Vor knapp 10 Jahren war ich der Vorsitzende der „Deutschen Gesellschaft für Pflegeinformatik“. Dieser von 40 Pflegefachkräften gegründete Verband war scheinbar der Zeit voraus und hat sich nach 3 Jahren wieder aufgelöst. Heute wird genau so eine Gesellschaft gebraucht um die technologischen Entwicklungen mitzugestalten. Daher arbeiten wir derzeit daran, die Idee wieder aufleben zu lassen und das „Netzwerk für Innovationen und Technologie in der Pflege“ zu starten. Dazu in kürze mehr 🙂

 

Die Anreize für die Nutzung von digitaler Pflegedokumentation können auch die Hersteller setzen. Wenn Pflegefachkräfte bis zu 60 Minuten Dokumentationszeit pro Patienten sparen können und zudem durch die erfassten Informationen bis zu 75 EUR zusätzlich Erlöse sichern können, sollte dies ein starker Anreiz für jeden Entscheider sein. CareIT Pro kann genau dies und macht dazu den PKMS automatisch.

Und Beratung zu Innovationen und Technologien und der Pflege bieten wir auch. Im Rahmen unserer Lean Nursing-Methode betrachten wir nicht nur die Prozesse, sondern auch die vorhandenen Tools und IT-Systeme und zeigen Lücken und Potentiale auf. Zudem bieten wir vielfältige Seminare im Bereich pflegerischer Innovationen und IT.

Podiumsdiskussion zur neuen FHIR-Schnittstelle, die auch CareIT nutzt

Es ist also schon vieles vorhanden. Die Pflegefachkräfte sollten sich in diesem Bereich noch stärker informieren und die digitalen Erleichterungen auch einfordern!

Wir unterstützen dieses Thema gern mit Vorträgen, Präsentationen und Seminaren. Viele Pflegedirektionen haben unserer Informationsangebot bereits genutzt. Kontaktieren Sie uns einfach unverbindlich!

 

„Lücken, Pannen und Überschneidungen“. Pflegedokumentation: Wie wirkt sich diese auf die Pflege aus?

„Lücken, Pannen und Überschneidungen“. Pflegedokumentation: Wie wirkt sich diese auf die Pflege aus?

pflege-expertensoftwarejEin erst Ende Dezember 2016 veröffentlichter Forschungsartikel aus England (Journal of Research in Nursing 2016, Vol. 21(8) 638–648), beschreibt die aktuellen Erfahrungen mit der zunehmenden Dokumentationsarbeit in der Pflege. Dafür wurden mit erfahrenen Pflegefachkräften halbstrukturierte Interviews geführt und anschließend analysiert.

Dabei identifizierten die Forscher 3 übergreifende Themen:

  • Lücken = fehlende, ungenaue oder inkonsistente Informationen
  • Pannen = die Konsequenzen aus den Ungenauigkeiten und Unstimmigkeiten
  • Überschneidungen = Problem der Duplikate von Informationen in der Dokumentation

Diese Problemfelder haben einen sehr starken Einfluss auf die Qualität der pflegerischen Versorgung.

So können durch Lücken, falsche Annahmen und Entscheidungen für die Versorgung gefällt werden. Dies kann dann zu schwerwiegenden Pannen, zu minderwertiger oder kontraproduktiver Pflege und eine Erhöhung des Risikos für den Patienten führen. Überschneidungen in der Dokumentation erzeugen einen erhöhten Zeitaufwand, können aber auch zu ungenauen oder gegensätzlichen Informationen führen.

Zudem führt die aktuelle Form der Pflegedokumentation oft zu einer Verhinderung einer individuellen Pflegeplanung. Mason (1999) hat dabei festgestellt, dass Pflegefachkräfte die Pflegepläne oft negativ sehen und dass die Mehrheit der Dokumentation keinen offensichtlichen Einfluss auf die durchgeführte Pflege hatte.

Eine schlankere, digitale Pflegedokumentation würde es Pflegefachkräften ermöglichen, mehr Kontrolle über die Planung der Pflege zu haben, da sie nach Bedarf geändert werden kann, aber dabei nicht große Mengen an Papierkram generieren würde.

Im Ergebnis sieht die Studie die Notwendigkeit einer guten Pflegedokumentation zur Sicherung der Versorgungsqualität, aber auch die Probleme der heute praktizierten Dokumentationsmethoden und –systeme.

Schlanke, effiziente Pflege-Expertensoftware kann eine Lösung dafür sein. Die Einbindung von Pflegefachkräften in die Entwicklung neuer Pflegedokumentationssysteme ist demnach unerlässlich.

Was muss also eine modern Pflege-Expertensoftware können?

www.CareIT.Pro


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