Joanna ist Gesundheits- und Krankenpflegerin, 23 Jahre alt und seit knapp 3 Jahren examiniert. Am Ende ihrer Ausbildung und auch in den ersten anderthalb Jahren nach dem Examen hat sie sich manchmal gefragt, ob die Entscheidung für die Gesundheits- und Krankenpflege die Richtige war. Mittlerweile aber ist sie rundum glücklich – mit ihrem Freund, ihrer neuen Wohnung und auch und gerade am Arbeitsplatz. Letzteres hat eine Menge mit CareIT Pro zu tun. Wie das gekommen ist, davon wollen wir hier berichten.

Joanna denkt manchmal an den Tag ihres praktischen Krankenpflegeexamen zurück. Damals musste sie am Vortag der eigentlichen Prüfung für ihre beiden Prüfungspatienten eine ausführliche Pflegeanamnese erstellen, alle erforderlichen Pflegeassessments durchführen und eine komplette Pflegeplanung erstellen. Nach der Prüfung dann sollte sie ihre Pflegeinterventionen und deren Wirkung evaluieren. Sie erinnert sich noch gut daran, wie sie damals mit ihrer Kursleiterin diskutiert hat, dass für derlei Dinge doch im Alltag auf der Station gar keine Zeit sei und die Prüfungssituation überhaupt nicht das echte Leben wiederspiegele, wie sie es auf den verschiedenen Stationen, auf denen sie eingesetzt war, erlebt hat. Ihre Kursleiterin hat seinerzeit entgegnet, dass dies für Generationen von Pflegenden tatsächlich so gewesen sein mag, Joanna aber das Glück habe, in einer Zeit Gesundheits- und Krankenpflegerin zu werden, in der technische Innovationen und Digitalisierung den Pflegenden Vieles abnehmen und erleichtern können. Damals war Joanna skeptisch. Heute aber versteht sie, was ihre Kursleiterin meinte… 

Heute ist Joanna viel gelassener, wenn sie einen Patienten aufnimmt…

Seit einem guten Jahr arbeiten Joanna und ihre Kolleginnen und Kollegen mit der Pflege-Expertensoftware CareIT Pro und sind begeistert. Kam früher eine Neuaufnahme auf die Station – und oft kamen mehrere in kurzer Zeit – so bedeutete das immer viel Stress und Hektik, viel Papierkram und Streit um die Akte und den Platz am Rechner. Heute ist Joanna viel gelassener, wenn sie einen Patienten aufnimmt. Sie schnappt sich den Tablet-PC aus der Ladestation, setzt sich zu dem Patienten an den Tisch oder ans Bett und tippt über den Touchscreen flugs im Dialog mit dem Patienten oder dessen Angehörigen die Pflegeanamnese ein und geht durch die Fragen zum Assessment. Früher musste sie sich dazu immer diverse Formulare zusammensuchen. Da war das Stammblatt, die Braden-Skala, der Barthel-Index, die Sturzrisikoeinschätzung, das Assessment zur Mangelernährung, der Bogen zum Pneumonierisiko und und und… 

Viele Fragen auf den Papierbögen ähnelten sich, aber trotzdem musste man immer alle Bögen vollständig ausfüllen…

Manchmal waren Bögen aufgebraucht und weil derjenige, der den letzten Bogen genommen hatte, keine neuen bestellt hatte, musste man erst auf die Nachbarstation gehen und welche kopieren, bevor man dann endlich loslegen konnte. Viele Fragen auf den Papierbögen ähnelten sich, aber trotzdem musste man immer alle Bögen vollständig ausfüllen, weil man sonst nicht zu den einzelnen Ergebnissen in den Risikobereichen kam. Das ging Joanna gehörig auf den Keks. Heute erledigt das CareIT Pro für Joanna. Hinter den Fragen im Bereich Assessment sind alle Risikoskalen hinterlegt, jedoch sind alle Doppelungen rausgekürzt, sodass Joanna nun viel weniger Zeit aufwenden muss um die gewünschten Ergebnisse zu bekommen. Sie vergisst auch nichts mehr, da beim Ausfüllen des Assessments hier anschließend wirklich alle notwendigen Risikoeinschätzungen ausgespuckt werden und sie sogleich Vorschläge erhält, wie aus fachlicher Sicht am besten darauf zu reagieren ist. 

So hat Joanna viel Zeit gewonnen, und kann diese dazu nutzen, sich in Ruhe dem Patienten und seinen Bedürfnissen zu widmen…

Und ist ein Patient in einem oder mehreren Bereichen komplett eigenständig, so muss Joanna nun nicht mehr 20 Kreuzchen machen, sondern kann dasselbe auch dokumentieren, indem sie für einen Bereich einen Haken setzt und damit trotzdem alles vollständig und sicher dokumentiert hat. So hat Joanna viel Zeit gewonnen, und kann diese dazu nutzen, sich in Ruhe dem Patienten und seinen Bedürfnissen zu widmen. Auch erlebt sie das Arbeiten auf diese Weise als viel flüssiger und konzentrierter. Ihr Freund sagte neulich zu ihr, dass sie seit einer Weile viel entspannter vom Dienst nach Hause käme und Joanna hat sich gefreut und ihm erklärt, womit das zusammenhängt.

…und Joanna genießt in diesem Moment so ein bisschen ihren „Vorsprung“… 

Trifft sich Joanna mit ihren ehemaligen Kurskolleginnen und -kollegen auf eine Tasse Kaffee, so erzählt natürlich jeder, wie es ihr oder ihm gerade ergeht. Ihre einstigen Mitschüler wurden ganz neidisch, als Joanna berichtete, dass in ihrem Krankenhaus eine Pflege-Expertensoftware angeschafft wurde, die mit Hilfe von Tablets genutzt wird. „Kann die Software auch PKMS?“ fragen ihre Freundinnen und Freunde dann und Joanna erklärt nicht ohne Stolz, dass die Gründe für PKMS ganz automatisch aus den Ergebnissen der Assessmenteinschätzung ausgeleitet werden und die jeweils möglichen Maßnahmen sogleich als anwählbarer Vorschlag erscheinen und nur ein einziger Klick nötig ist, um sie in die Pflegeplanung zu übernehmen. In diesem Moment jammern und stöhnen dann immer alle darüber, wie aufwendig es ist, PKMS auf diesen Tapetengroßen Papierformularen zu dokumentieren und Joanna genießt in diesem Moment so ein bisschen ihren „Vorsprung“. 

So hat CareIT Pro also auch Joannas Selbstbewusstsein als Pflegekraft gestärkt…

Joannas Onkel Werner ist Rechtsanwalt und auf Familienfeiern neckt er sie immer damit, dass sie Krankenschwester geworden ist, da diese doch heutzutage immer mit – wie er sagt – „einem Bein im Knast“ stehen würden, weil man bei der vielen Arbeit und den vielen Anforderungen doch einfach nicht anders kann, als auch mal wichtige Dinge zu vergessen. Seit Joannas Pflegedirektor nun CareIT Pro eingeführt hat, kann Joanna das nächste Familientreffen nicht erwarten. Sie hat sich vorgenommen, Onkel Werner dann CareIT Pro zu zeigen und ihm vorzuführen, dass die Software „mitdenkt“ und sie durch den Pflegeprozess lenkt und dabei rechtzeitig auf Fehler und Versäumnisse aufmerksam macht. So hat CareIT Pro also auch Joannas Selbstbewusstsein als Pflegekraft gestärkt. Nicht nur, wenn sie im privaten Umfeld davon erzählt, sondern auch, wenn Patienten und Besucher neugierig sind, weil sie es noch nie erlebt haben, dass eine Krankenschwester mit einem Tablet-PC vor ihnen steht, wenn sie mit ihnen spricht oder nachdem sie die Pflege durchgeführt hat. Joanna nimmt sich dann ein paar Minuten Zeit, um den Patienten zu zeigen, wie es funktioniert. Nicht jeder Patient kann ihr dabei exakt folgen aber sie nimmt sehr wohl wahr, dass die Patienten sich beschützter fühlen, weil sie begreifen, dass die Software ihrer Sicherheit dient, ihre Pflege optimiert und den Pflegenden eben die Zeit verschafft, auch mal mit den Patienten einfach entspannt ein Schwätzchen halten zu können. 

Nach Rücksprache mit ihrer Stationsleiterin und ihrem Pflegedirektor absolviert Joanna bald die Weiterbildung zur Wundmanagerin. Das Thema hat sie schon immer interessiert. Jedoch erschien es ihr während ihrer Ausbildung auf der DFS-Station immer so umständlich, wie dort die Wunden dokumentiert wurden. Da mussten Papierlineale neben die Wunden gelegt werden und die Fotos, die man dann gemacht hatte, mussten nach Herausnehmen der Chipkarte im Drucker ausgedruckt und in die Akte eingeklebt werden. Zudem war der Wundbogen veraltet und man hatte gar keinen Platz, die Wunde und deren Behandlung detailliert zu beschreiben. Mit CareIT Pro hat Joanna jetzt ein Körperschema zur Verfügung, in dem sie Körperareale markieren und mit einer Wundart deklarieren kann. Dem kann sie dann auch ein oder mehrere Fotos zuordnen und so entsteht ein Verlauf, auf den sie, ihre Kollegen oder auch die Ärzte jederzeit und von überall zugreifen können. 

Dann aber hat sie auf ihrer eigenen Station gemerkt, wie schnell selbst die skeptischsten und sonst immer murrenden Kolleginnen und Kollegen erkannt haben, wie hilfreich und entlastend CareIT Pro für sie ist…

Bei der Einführung von CareIT-Pro war Joannas Station die Pilotstation und Joanna selbst war sogenannter „key-user“. Sie wurde von den Mitarbeitern der Firma NursIT gründlich geschult, eingewiesen und in der Pilotphase engmaschig begleitet. So hat Joanna nicht nur ihre Kollegen geschult, sondern auch an den Projektmanager der Firma NursIT zurückgemeldet, welche Punkte innerhalb der Software noch individuell angepasst werden sollten, damit alles genau so programmiert wurde, wie es in Joannas Krankenhaus und auf ihrer Station nötig ist, damit die Abläufe ganz reibungslos vonstattengehen konnten. Weil Joanna das so gut gemacht hat, wird sie nun auch die Mitarbeiter ihrer Nachbarstation schulen und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Erst hatte sie Sorge, dass sie dabei den Unmut der alteingesessenen Schwestern, die sich nicht gerne an Neues gewöhnen, abbekommen würde. Dann aber hat sie auf ihrer eigenen Station gemerkt, wie schnell selbst die skeptischsten und sonst immer murrenden Kolleginnen und Kollegen erkannt haben, wie hilfreich und entlastend CareIT Pro für sie ist, sodass sie dann auch voller Elan die Schulungen der Nachbarstation übernommen hat. 

Das Krankenhaus hat seither mehr Einnahmen, weil es für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Medizincontrolling nun viel leichter ist, die Abrechnungen für die Kostenträger zu erstellen und dabei nicht mehr so viel gekürzt wird…

Neulich fand eine Sitzung der CareIT Pro Projektgruppe ihres Krankenhauses statt. Joanna war auch dabei und wurde vor allen Anwesenden von ihrem Pflegedirektor und der Klinikleiterin für ihre Arbeit gelobt und erhielt als Anerkennung eine Reise zu einer Fortbildung ihrer Wahl. Aber nicht nur das hat sie glücklich gemacht. Joanna hat bei dieser Sitzung erfahren, dass ihre Arbeit mit CareIT Pro viele positive Folgen hat, die sie im ersten Moment gar nicht so auf dem Schirm hatte. Das Krankenhaus hat seither mehr Einnahmen, weil es für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Medizincontrolling nun viel leichter ist, die Abrechnungen für die Kostenträger zu erstellen und dabei nicht mehr so viel gekürzt wird, weil – zumindest in der Pflegedokumentation – nun alle erforderlichen Einträge vorhanden und leicht auffindbar sind. Der Geschäftsführer hat berichtet, dass sich das Belegungsmanagement deutlich verbessert hat. Das war in Joannas Krankenhaus schon immer ein Problem und führte zu Streit zwischen den Pflegenden, den Ärzten und der Aufnahme sowie auch zu viel Unzufriedenheit und Wartezeiten für die Patienten. Jetzt aber werden die Betten früher frei, weil die Patienten besser an die Nachversorger übergeleitet werden. Und einen weiteren Vorteil, von dem der Pflegedirektor berichtete, hatte Joanna zuvor schon mehrmals selbst erlebt. Wenn es auf ihrer Station einen Personal-Engpass gab, dann musste die Stationsleiterin immer lange mit dem Pflegedirektor diskutieren und suchen, ob, von wo und wann Unterstützung organisiert werden kann. Jetzt hat der Pflegedirektor in CareIT Pro eine Übersicht, mit der er alle Stationen, deren jeweilige Belegung und den Selbstpflegeindex der dortigen Patienten einsehen kann. Jetzt wird nicht mehr gewartet, bis sich die Stationen melden, sondern jetzt wird jeden Morgen um 8:00 Uhr entscheiden, welche Stationen, die nicht so viel zu tun haben, andere Stationen mit mehr Aufwand unterstützen. Das ist für alle transparent und hat dazu geführt, dass die täglichen Streitereien und das Feilschen um Personal nun Geschichte sind.

Aber eigentlich ist das Befriedigende an ihrer Arbeit nicht das Gehalt am Monatsende…

Natürlich, denkt Joanna, wäre es schön, wenn Pflegekräfte etwas besser bezahlt wären. Aber eigentlich ist das Befriedigende an ihrer Arbeit nicht das Gehalt am Monatsende sondern die Möglichkeit, am Ende einer Schicht zufrieden nach Hause zu gehen und das gute Gefühl zu haben, dass alle Patienten die Pflege und Zuwendung bekommen haben, die sie benötigen und dass die Kolleginnen und Kollegen, die Joanna nach dem Frühdienst abgelöst haben, all die von ihr geplanten Dinge auch weiterhin gemäß der Pflegeplanung von Joanna umsetzen. Das fühlt sich gut an. Und ihre ehemaligen Kurskolleginnen und -kollegen fragen schon, ob es in Joannas Krankenhaus nicht noch freie Stellen gebe, auf die sie sich bewerben können. Das macht Joanna so richtig stolz.