Ergebnisprotokoll vom 10.12.2019 in Kerpen

Ergebnisprotokoll vom 10.12.2019 in Kerpen

Die Potentiale zur Enlastung der Pflege durch die Mitgliedprodukte/-Dienstleistungen

Ergebnisse zum Thema „Wie wollen wir in der SNA zusammenarbeiten?

  • Die meisten Teilnehmer möchten zunächst keine Vereinsgründung, um einen unnötigen Overhead zu vermeiden –> die Zusammenarbeit soll in Form eines Netzwerks erfolgen
  • Hauptinvestment soll Engagement sein
  • Meetings sollen überwiegend online erfolgen oder im Anschluss von großen Messen
  • Präsenzmeetings können von Mitgliedern ausgerichtet werden (Reise- und Übernachtungskosten tragen die Mitglieder selbst).
  • Eine der nächsten Aufgaben muss die Erstellung eines „code of compliance“ („Spielregeln“) sein
  • Das Basisziel der SNA ist auf der einen Seite die gemeinsame Schaffung einer Sichtbarkeit der Potentiale und Standards von Digitalisierung in der Pflege und gemeinsame Marketingaktionen. Auf der anderen Seite ist das Ziel „Sicherheit und Entlastung für die Pflege und Nutzen für die Patienten schaffen“.
  • Es muss unbedingt eine gemeinsame Demo-Umgebung geschaffen werden.
  • Der Erfolg der SNA muss periodisch gemessen und die Potentiale evaluiert werden.
  • Eine Zusammenarbeit mit Kliniken, Heime, aber auch Verbänden soll forciert werden.
  • SNA muss ein Siegel für Kompatibilität und Interoperabilität der Produkte und Dienstleistungen in der SNA werden.
  • Es muss eine Zeitschiene für die nächsten Ergebnisse definiert werden
  • Die Entwicklung eines Reifegradmodells für die Digitalisierung in der Pflege könnte entwickelt werden
  • Eine gemeinsame Fachtagung kann die Wahrnehmung in der Zielgruppe erhöhen

 

 

 

Ergebnisse zum Thema „Wie wollen wir technische Interoperabilität erreichen?“

  • Es ist zu prüfen, ob eine vertragliche Grundlage zu gemeinsamen Datenaustausch geschaffen werden muss
  • Neben einer gemeinsamen Darstellung (Dashboard) ist auch ein App2App-Datenaustausch möglich
  • Es sollte ein gemeinsamer App-Store entwickelt und vertrieben werden
  • Der gemeinsame Interoperabilitätsstandard soll HL7-FHIR werden
  • Es wird eine gemeinsame FHIR-Instanz mit Demo-Daten erstellt
  • Es sollen gemeinsame FHIR-Profile erstellt werden
  • Ein gemeinsamer Info-Pool – wer liefert was – soll erstellt werden

 


Ergebnisse zum Thema „Wie können digitale Pflegeprozesse mit unseren Angeboten aussehen?“

  • Der Begriff „digitaler Pflegeprozess“ wird oft unterschiedlich und sollte vielleicht als „Digitalisierung des Pflegealltags“ bezeichnet werden, da nicht nur der klassische Pflegeprozess nach WHO damit gemeint ist
  • Ängste vor der Digitalisierung sollten der Pflege durch die SNA genommen werden
  • Die Aussendarstellung der SNA sollte nicht in Produkte und Dienstleistungen, sondern in pflegerische Usecases erfolgen
  • Usecases sollten in die Anwendung der Sektoren (ambulant, stationäre Pflege, klinische Pflege) gesplittet werden
  • Auch die Leistungserbringer sollten über die SNA vernetzt werden
  • Die Services sollten plattform-basiert entwickelt werden