Sie haben soeben eine erste Vorführung zur Nutzung der Pflege-Expertensoftware careIT Pro erlebt. Nun möchten wir Sie bitten, selbst aktiv zu werden und eine fiktive Patientin „aufzunehmen“. Da wir zu Beginn der Pilotphase nicht alle verfügbaren Bausteine der Software freischalten, konzentrieren wir uns zunächst auf die Formulare Anamnese und Assessment. Nachdem Sie diese befüllt haben, können Sie anschließend in der Analyse betrachten, welche Ergebnisse in den verschiedenen pflegerischen Risikobereichen vorliegen.

Auftrag:

Im nachfolgenden Text finden Sie Angaben zu einer fiktiven Patientin. 
a) Um zu vermeiden, dass zwei oder mehr Schulungsteilnehmer im gleichen Patienten arbeiten, legen Sie sich bitte einen „eigene“ Patienten an. Dazu klicken Sie bitte in der blauen Titelleiste auf das Symbol mit dem Kopf und dem Pluszeichen: 

Es reicht, dann lediglich Namen, Vornamen und Geschlecht einzugeben und auf Speichern zu klicken. 

b) Führen Sie bitte die Eintragungen in der Anamnese durch und speichern diese ab.

c) Führen Sie bitte drei Assessments durch – je eines für den Text „Aufnahmetag“, den Text „Folgetag“ und den Text „Entlassungstag“ und speichern diese ab. 

Zu b) und c) erhalten Sie untenstehend Informationen zur Situation der Patientin. Allerdings geben wir Ihnen nicht jedes Detail zur Eingabe einzeln vor. Von uns nicht erwähnte Dinge dürfen Sie selbst ergänzen. Sicher gewinnen Sie ein Gefühl für die Patientin und können sich vorstellen, welche Eintragungen mit den Infos, die Sie nachlesen können, stimmig wären. Sie können sich auch eine Person aus ihrem privaten Umfeld (Mutter, Oma) vorstellen.

Aufnahmetag:

Die Aufnahme der 80-jährigen Dame erfolgt in Begleitung ihrer Tochter als Notfall per RTW. Der aufnehmende Arzt stellt die Diagnosen „dekompensierte Herzinsuffizienz“, „Lungenödem“, „TAA“, „Diabetes mellitus Typ 2b“ sowie „Z.n. Apoplex mit armbetonter Hemiparese links“. 

Die Patientin hat eine Vorsorgevollmacht und eine Patientenverfügung erstellt. In der Eile wurden diese aber nicht mit ins Krankenhaus gebracht. Was die Tochter mitgebracht hat sind die beiden Zahnprothesen, eine Lesebrille, eine Perücke und ein Rollator. 

Die Patientin ist deutlich dyspnoeisch, kann nur in Rückenlage und mit hochgelagertem OK atmen und erhält 4L Sauerstoff per Nasensonde. Der Arzt verordnet Bettruhe. 

Die Körperpflege fällt ihr schwer, zumal der hemiplegische Arm eine Spastik entwickelt hat. Jegliche Belastung verstärkt die Orthopnoe. Die Körperpflege wird nahezu komplett von den Pflegekräften übernommen.

Die Patientin hat nur sehr mäßigen Appetit und erhält zudem eine Flüssigkeitsbegrenzung von 1000ml/Tag. Sie erhält einen transurethralen Blasenverweilkatheter zur Bilanzierung. Vor dem Krankenhausaufenthalt war sie kontinent. Der Hautzustand ist intakt. 

Es besteht eine Altersschwerhörigkeit, welche bei Aufregung oder in unruhiger Umgebung zunimmt.

Der Arzt hat Diazepam verordnet und die Patientin ist recht schläfrig. In wachen Phasen erinnert sie sich nicht immer daran, wo sie gerade ist und möchte gerne „raus in ihren Garten“. Sie versucht dann, das Bett zu verlassen. 

Seit einiger Zeit besteht Pflegegrad 2. Zudem ist auch eine Allergie gegen Amoxicillin bekannt. Die Patientin ist 161cm groß und 67kg schwer. 

Folgetag:

Die Patientin hat nur noch eine leichte Dyspnoe, wenn sie sich belastet. Eine Sauerstoffgabe ist nicht mehr nötig. Sie kann das Bett nun mit Hilfe einer Pflegekraft verlassen. Auch die Bewegung innerhalb des Bettes hat sich deutlich verbessert. Unterstützung benötigt sie aufgrund der Hemiplegie immer dann, wenn sie sich auf die linke Seite drehen möchte. 

Der Appetit ist noch nicht wieder zurückgekehrt; meistens isst sie nur etwa ein Viertel der angebotenen Portionen auf. Die Flüssigkeitsbegrenzung besteht weiterhin.

Die Körperpflege erfolgt am Waschbecken. Den OK kann sie schon wieder selbstständig waschen; bei Intimbereich, Beinen und Füßen ist Hilfe der Pflegekräfte nötig. 

Die Patientin ist orientiert. Die anfängliche Verwirrtheit ist nicht mehr vorhanden. Allerdings ist der Schlaf-Wach-Rhythmus gestört, da sie zuletzt tagsüber so viel geschlafen hat. 

Die Tochter hat mittlerweile Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht vorbeigebracht. 

Entlasstag:

Am Entlassungstag geht die Patientin mit ihrem Rollator über den Stationsflur. Bei der morgendlichen Körperpflege war seitens der Pflegekräfte nur noch Hilfe beim Waschen des rechten Armes nötig. 

Nach Entfernen des Dauerkatheters ist die Patientin zeitweilig inkontinent und erhält zwei Mal täglich eine Inkontinenzeinlage zum Wechseln. 

Der Appetit ist viel besser geworden. Sie isst nun etwa drei Viertel der jeweiligen Portion auf. Sie schläft wieder durch und ist zu allen Qualitäten orientiert. 

Wenn Sie frühzeitig fertiggeworden sind und noch Zeit ist, können Sie zusätzliche Dinge üben:

  • Legen Sie im Modul Grafixx im Körperschema eine transurethralen Dauerkatheter an. 
  • Füllen Sie über den Reiter mit den drei Punkten (oben rechts auf dem Bildschirm) einen Pflegeüberleitungsbericht für die Patientin aus. 

Bei Fragen können Sie mich gerne via eMail kontaktieren: info@nursit.institute

Informationen erhalten Sie auch auf unserer Website: www.nursit-institute.de